Samstag, 11. März 2017

Business models in the information economy and what the education market can learn from them

Thinking about business models in the information economy and what the education market can learn from them (Photo by Roman Mager)
Recently I was asked to talk about (1) innovative business models in the (2) media sector and to work out possible (3) disruptive consequences for the market participants. Perhaps the most important point in this context is (4) how a university should react to these developments in terms of didactics and curricula.

Freitag, 10. Februar 2017

Neun-Felder-Matrix zur Messung journalistischer Qualität

Mit der Neun-Felder-Matrix lässt sich die Qualität journalistischer Beiträge messen und bewerten (Bild: Dariusz Sankowski)
Ein Dauerbrennerthema in der journalistischen-publizistischen Zunft: Was ist die Qualität von Journalismus? Dazu gibt es viel zu lesen, doch unterm Strich kommt man bei der Literaturdurchsicht immer wieder zu dem Punkt: nichts Genaues weiß man nicht. Deshalb scheint der vielzitierte Vergleich, journalistische Qualität lasse sich ähnlich gut festmachen wie ein Pudding an der Wand, durchaus berechtigt.

Mittwoch, 25. Januar 2017

BWL 4.0 = ⅓MM? Der Unterschied zwischen Unternehmenskommunikation und Medienmanagement


Medienmanagement ist ein internes Führungsinstrument und nicht nur die Planung nach außen
gerichteter Kommunikationsmaßnahmen (Bild: Luca Bravo via unsplash.com)
„Wie wird Unternehmenskommunikation als Summe zielgerichteter Kommunikation einer Organisation im Sinne eines Erfolgspotentials in die strategische Planung integriert?“[1] Das war die Forschungsfrage, mit der ich mich in meiner Dissertation Ende der 1990er Jahre beschäftigte.

Freitag, 30. September 2016

Digital Journalism: Vergesst Geschäftsmodelle. Baut Produkte, die begeistern!

Journalistische Ausbildung, die sich an klaren Qualitätskriterien orientiert, ist der entscheidende Hebel, um Journalismus zu professionalisieren und dadurch letztlich auch die Finanzierung sicherzustellen.
Was ist eigentlich guter Journalismus? Von dieser Frage ausgehend, haben Björn Krass (aka Tim Thaler) und ich uns im Frühjahr verschiedene Male zusammengesetzt und darüber von verschiedenen Positionen aus diskutiert. Die Ergebnisse dieser Diskussionen sind in einem Artikel zusammengefasst, der jetzt in dem Sammelband Atmosphären des Populären II veröffentlicht wurde.

Donnerstag, 15. September 2016

Journalism is not dead, it just smells funny

Journalismus muss sich für die Gesellschaft 4.0 neu erfinden. Zeitungsjournalismus und öffentlich-rechtliche Redaktionsarbeit im herkömmlichen Sinn sind nicht tot, aber sie riechen schon merkwürdig.

Journalismus ist wichtig für eine Gesellschaft, in der der Einzelne tagtäglich Entscheidungen treffen muss. Entscheidungen sind meistens ein Ergebnis von Meinungen, die man sich schnell und zu ganz verschiedenen Fragestellungen bilden muss. Ohne Journalismus, hätte weder Marktwirtschaft noch Demokratie langfristig eine Chance. Denn es ist die Freiheit, sich aus verschiedenen Möglichkeiten – Parteien, Produkten, Religionen, Berufen, Lebensentwürfen – eine auszuwählen, die das Fundament moderner Gesellschaften bildet.

Freitag, 24. Juni 2016

Kill you idols: Warum die heutige Journalistenausbildung in der digital transformation versagt

Journalisten bei der Arbeit (Bild: Arne Müseler /
[CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons
In Deutschland werden Journalisten meistens on the job ausgebildet. Nach einem beliebigen Studium geht man in ein Volontariat oder auf eine Journalistenschule. Hier erklären verdiente Kollegen dem Nachwuchs, wie man Journalismus macht. Oder besser – wie man ihn früher gemacht hat. Und das ist das Problem: Die berufspraktische Ausbildung verstärkt bestehende Routinen. Was aber in der digitalisierten Gesellschaft gebraucht wird, sind neue, disruptive Ansätze. Auch und gerade im Journalismus.

Samstag, 28. Mai 2016

Digital Maturity and Communications Capability

Die digitale Reife von Organisationen lässt sich durch die
Kommunikationsfähigkeit bestimmen, denn sie dient
als Indikator, wie gut die Organisation mit Komplextität
umgehen kann. (Bildquelle: geralt via Pixabay)

Digital Maturity and Communications Capability

Wie lässt sich die kommunikative Leistungsfähigkeit
einer Organisation als Indikator der digitalen Reife bestimmen?

Im Rahmen der digital transformation moderner Industriegesellschaften ist die digitale Reife[1] von Unternehmen ein wichtiges Konstrukt, das als Indikator eine fundierte Einschätzung über zukünftige Erfolge und Misserfolge liefern soll. Die Blaupause für diese Idee ist das in den 1990er Jahren entwickelte Capability Maturity Model (CMM)[2], das den Entwicklungsprozess bei der Erstellung von Software über den gesamten Lebenszyklus hinweg verbessern will. Die Aufgabe solcher Reifegrad-Modelle, die in der Folge sehr zahlreich für die unterschiedlichen Zwecke entwickelt wurden[3], ist die möglichst präzise Erfassung des Ist-Zustands, um daraus Methoden abzuleiten und zu priorisieren, um den Fortschritt planen und überprüfen zu können[4].

Mittwoch, 25. Mai 2016

Reputationsmanagement

Reputationsmanagement: Was ist Repuation? Wie
unterscheidet sich Reputation von Image? Wie managt man
Reputation? (Bildnachweis: NY)
„Perhaps a man’s character is like a tree and his reputation like its shadow; the shadow is what we think of it; the tree is the real thing“ (Epstein 2008: 3). Dieser Satz wird dem US-Präsidenten Abraham Lincoln zugeschrieben und legt nahe, dass der Charakter das Wahre und Echte umfasse, während Reputation nur ein schwacher Abklatsch dieser Eigenschaften sei. Im Zusammenspiel von Charakter und Reputation sei Charakter der moralische Sieger.

Dies ist eine philosophische Botschaft. Sie verschleiert aber die Zusammenhänge, auf die es ankommt, wenn man Reputation als beeinflussbare Größe für den Erfolg von Personen und Organisationen versteht. Denn wie ließe sich so etwas die der Charakter im Sinne des wahren Kerns einer Person ermitteln? Wo wäre der Charakter physiologisch lokalisiert? Was sind die Eigenschaften, die einen Charakter ausmachen und wie bewertet man das Vorhandensein dieser Eigenschaften?

Mittwoch, 18. Mai 2016

Tagesthemen Anchorman Thomas Roth zu Gast an der BiTS

Tagesthemen-Anchorman Thomas Roth (links) zu Gast im Hauptseminar Auslandskorrespondenz bei Thomas Schmidt (rechts) am Berliner Campus der BiTS
Die Studierenden im Fach Journalismus und Unternehmenskommunikation an der Business and Information Technology School (BiTS) in Berlin konnten sich heute aus erster Hand über das Thema Auslandskorrespondenz informieren. Zu Gast am Campus war Thomas Roth, Anchorman der Tagesthemen und rund zwanzig Jahre Auslandskorrespondent der ARD in Russland, Südafrika und den USA.

Freitag, 29. April 2016

GPS Wanderatlas informiert (April 2016)

Neue Wandertipps für Nordrhein-Westfalen, Hessen und
Rheinland-Pfalz, z.B. auf der Rothaarsteig-Spur Dill-Bergtour
hinauf zur Tiefenrother Höhe und der Aussichtsplattform
Nase im Wind.
Der GPS Wanderatlas informiert in seinem regelmäßigen Wander-Informationsbrief über schöne Wanderwege in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz. Vorgestellt wird auch jeweils der GPS Wanderweg des Monats. Im April wandern wir auf dem Karolingerweg durch die Eifel und besuchen u.a. den möglichen Geburtsort von Karl dem Großen: die Bertradaburg im Gerolsteiner Land.

Jetzt sind wir einen Monat mit dem neuen GPS Wanderatlas online und er läuft und läuft und läuft. Jetzt sollten wir uns daran ein Beispiel nehmen, die Wanderschuhe anziehen und laufen, laufen, laufen.