Mittwoch, 29. Dezember 2010

Wanderatlas Deutschland informiert (Dezember 2010)

Hallo liebe Wanderfreunde,

wir hoffen, ihr hattet nicht nur ein weißes, sondern vor allem ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest. Zum Jahreswechsel wollen wir es nicht versäumen, die besten Wünsche für das neue Jahr zu schicken und euch für euer Interesse und die Unterstützung des Wanderatlas Deutschland zu danken. Wie immer veröffentlichen wir diesen Newsletter auch im Internet - wer also keine HTML-Mail empfangen möchte, kann das Informationsschreiben auch hier im Internet lesen.

Viele nutzen die Zeit zwischen den Jahren für eine Wanderung. Auch wenn der Schnee das Fortkommen beschwerlich macht: Es lohnt sich gerade im Winter, mal für ein paar Stunden der trockenen Heizungsluft zu entfliehen und die Lungen mit Frischluft zu säubern. Daher wie gewohnt drei Wander-Tipps, die der Jahreszeit entsprechend gut zu absolvieren sind.

Die erste Tour führt ins Gebiet um den Knoten im Übergang vom hessischen in den Hohen Westerwald. Die Extratour Rund um den Knoten ist als D3 markiert und startet in Driedorf-Münchhausen. Wem die 16km zu lang sind, kann die Wanderung auch am Heisterberger Weiher beenden, sollte man in der Lage sein, mit zwei Autos anzureisen.

Erst in diesem Jahr eröffnet wurde der Fachwerkweg Freudenberg im Siegerland. Diese als Wanderhöhepunkt am Rothaarsteig ausgewiesene Tour führt vom malerischen Alten Flecken in Freudenberg ans Wildenburger Land heran.

In den Übergang vom Westerwald in den Taunus führt uns die dritte Tour: Von Diez ins Aarbachtal. Die 8km lange Schleife sollte sich auch im Winter gut bewältigen lassen. Die Kombination mit einem Stadtausflug nach Diez ist dabei durchaus passend.

Als Wanderung des Monats starten wir im neuen Jahr mit dem Kölner Weg, einem echten Klassiker, der von Köln durchs Bergische Land, die Kroppacher Schweiz und den Altenkirchener Westerwald ins Siebengebirge nach Königswinter führt. Die Gesamtroute ist schon länger online, wir wollen den Kölner Weg jetzt aber auch in einzelnen Etappen vorstellen.

Aus der Wanderstatistik gibt es im schneereichen Dezember nicht allzuviel zu berichten. Es hat kaum Bewegung gegeben, nur eine Wanderung konnte ordentlich Plätze gut machen: Der Kindelsbergpfad bei Kreuztal im Siegerland. Er stieg um 9 Ränge in der Top 50.

Wie immer wünschen wir euch viel Spaß mit den Touren und erinnern in diesem Zusammenhang auch gerne noch einmal daran: Ihr könnt selbst Touren im Wanderatlas Deutschland veröffentlichen und so eure Heimatregion vorstellen oder spezielle Tipps der Wander-Gemeinschaft mitteilen.

Und zu guter Letzt: Wir wünschen euch einen guten Übergang ins neue Jahr 2011, Gesundheit, Glück und nicht zuletzt gelungene Wanderausflüge in die vielen schönen Ecken unserer Heimat!

Euer Team vom Wanderatlas Deutschland.

Montag, 20. Dezember 2010

Elisabethpfad ist GPS Wanderweg des Monats

Die Elisabethkirche in Marburg
Die heilige Elisabeth – Tochter des Königs von Ungarn und Frau des Landgrafen von Thüringen – gilt bis heute als die Verkörperung tätiger Nächstenliebe und wird von Christen aller Konfessionen verehrt. Getreu dem Motto „Wandern ist Beten mit den Füßen“ wurde der Frankfurter Elisabethpfad eingerichtet, der von der Mainmetropole auf den Spuren der heiligen Elisabeth durch den Taunus und Oberhessen bis nach Marburg zur Elisabethkirche führt.

Der GPS Wanderatlas Deutschland stellt von Montag, den 20. Dezember bis Mittwoch, den 29. Dezember den Frankfurter Elisabethpfad in neun Etappen als Wanderung des Monats vor. Die einzelnen Touren werden zusammen mit den GPS-Wegdaten in Form von GPX-Tracks unter www.ich-geh-wandern.de kostenfrei bereitgestellt.

Der Frankfurter Elisabethpfad entstand aus dem historischen Weg, den Elisabeth von Thüringen selbst mehrfach unternommen hat, um ihre jüngste Tochter zu besuchen. Diese nämlich diente als Oberin im Kloster Altenberg bei Wetzlar. Dieser historische Weg wurde zur Jahrtausendwende bis Frankfurt fortgeschrieben und stellt so heute den Frankfurter Elisabethpfad dar.

Startpunkt ist die Deutschordenskirche in Frankfurt-Sachsenhausen. Von hier geht es durch die Hohe Mark ins Usinger Land und weiter ins Hüttenberger Land, bis man über Wetzlar schließlich das Kloster Altenberg erreicht. Ab dem Kloster Altenberg startet der Elisabethpfad dann in Richtung Dünsberg und durchs Gleiberger Land hinauf nach Marburg. 

Das Pilgern auf den Spuren der heiligen Elisabeth von Thüringen hat lange Tradition. Bereits vier Jahre nach ihrem Tod 1231 wurde Elisabeth von Thüringen heilig gesprochen und eine rege Wallfahrttätigkeit setzte ein. Ziel war die vom Deutschen Orden als erste gotische Kirche auf deutschem Boden erbaute Elisabethkirche in Marburg.

Hier in Marburg lebte Elisabeth von Thüringen die letzten Jahre und diente als einfache Krankenschwester in dem von ihr gegründeten Marburger Hospital. Sie wurde schon zu Lebzeiten als Mutter der Kranken und Armen verehrt.

Auf den einzelnen Etappen des Frankfurter Elisabethpfads gibt es immer wieder Orte, an denen das Wirken der Heiligen Elisabeth erlebbar wird, wie am Kloster Altenberg, in der Hufeisenkirche von Altenvers oder am Rosenwunder von Haina.

Der Wanderatlas Deutschland ist ein 2009 gestartetes Internet-Angebot, das kostenfrei Informationen für Tagesausflüge und Wanderungen in den Regionen Taunus, Westerwald, Sauerland und Oberhessen vorstellt. Neben Texten und Bildern sind vor allem die Darstellung von Sehenswürdigkeiten in der dynamischen Wanderkarte sowie die Möglichkeit, Wanderungen auch als GPS-Tracks für mobile Navigationsgeräte zu laden, Merkmale, die den Wanderatlas zu einem einzigartigen Angebot im Internet macht.

Freitag, 17. Dezember 2010

Sixbreak Quiz als Google Gadget

Das tägliche Quiz für die persönliche Google-Startseite

(Berlin, 17. Dezember 2010). Jeden Tag veröffentlicht die Quiz Community Sixbreak (www.sixbreak.de) eine Quizfrage des Tages. Dieses Tages-Quiz lässt sich jetzt auch als Gadget in die persönliche Google-Startseite iGoogle einbinden. Näheres dazu gibt es direkt bei Google.

Das Sixbreak Tages-Quiz lässt sich ganz einfach über die Gadget-Bibliothek von Google in die personalisierte iGoogle-Startseite einbinden und steht auch für die Einbettung auf seine eigene Homepage zur Verfügung.

Damit ergänzt das neue Google Quiz-Gadget von Sixbreak die Möglichkeit der Einbindung eines eigenen, täglich aktualisierten Quiz auf beliebige Webseiten. Der klassische Weg ist die Einbettung eines kleinen Java-Scripts, der das Tages-Quiz von Sixbreak als iframe lädt. Dies ist in einem eigenen Blogbeitrag erläutert:

Das Sixbreak Quiz des Tages soll spielerisch dabei helfen, täglich neu sein Allgemeinwissen aufzufrischen. Die Quizfrage des Tages lässt sich direkt auf der Startseite beantworten. In einem neuen Tab öffnet sich dann die Sixbreak-Webseite und die gegebene Antwort wird farblich markiert.

Wenn die Antwort grün wird, geht es weiter mit dem Quiz des Tages. Ist sie rot – also falsch beantwortet – erhält man die korrekte Antwort und einen weiterführenden Link, der die Frage auf Basis einer Referenz wie Wikipedia erläutert.

Sixbreak, das Wissens-Quiz, wurde im Juli 2009 gestartet. Ziel ist es, vielseitige und spannende Fragen zum Allgemeinwissen in unterschiedlichen Wissensbereichen und Schwierigkeitsgraden durch die Nutzer erstellen zu lassen. Die Quiz-Engine erzeugt dann auf Basis aller Fragen jeweils individuelle Quiz-Spiele. Knapp anderthalb Jahre nach Start der Webseite www.sixbreak.de haben die Spieler bereits 7.800 Fragen erstellt und mit Quellenangaben versehen, um die Korrektheit der Antworten überprüfbar zu machen.

Sixbreak ist ein Angebot des Thomas Becker Verlags, Berlin. Ziel ist es, eine offene Wissensplattform zu etablieren, auf der man spielerisch sein Allgemeinwissen testen und verbessern kann.

Sixbreak Quiz als Google Gadget

(Berlin, 17. Dezember 2010). Jeden Tag veröffentlicht die Quiz Community Sixbreak (www.sixbreak.de) eine Quizfrage des Tages. Dieses Tages-Quiz lässt sich jetzt auch als Gadget in die persönliche Google-Startseite iGoogle einbinden.

Das Sixbreak Tages-Quiz lässt sich ganz einfach über die Gadget-Bibliothek von Google in die personalisierte iGoogle-Startseite einbinden und steht auch für die Einbettung auf seine eigene Homepage zur Verfügung. Weitere Infos dazu gibt's direkt bei Google.

Damit ergänzt das neue Google Quiz-Gadget von Sixbreak die Möglichkeit der Einbindung eines eigenen, täglich aktualisierten Quiz auf beliebige Webseiten. Der klassische Weg ist die Einbettung eines kleinen Java-Scripts, der das Tages-Quiz von Sixbreak als iframe lädt. Dies ist in einem eigenen Blogbeitrag erläutert:
http://docbecker.blogspot.com/2010/09/sixbreak-tages-quiz-fur-die-eigene.html

Das Sixbreak Quiz des Tages soll spielerisch dabei helfen, täglich neu sein Allgemeinwissen aufzufrischen. Die Quizfrage des Tages lässt sich direkt auf der Startseite beantworten. In einem neuen Tab öffnet sich dann die Sixbreak-Webseite und die gegebene Antwort wird farblich markiert.

Wenn die Antwort grün wird, geht es weiter mit dem Quiz des Tages. Ist sie rot – also falsch beantwortet – erhält man die korrekte Antwort und einen weiterführenden Link, der die Frage auf Basis einer Referenz wie Wikipedia erläutert.

Sixbreak, das Wissens-Quiz, wurde im Juli 2009 gestartet. Ziel ist es, vielseitige und spannende Fragen zum Allgemeinwissen in unterschiedlichen Wissensbereichen und Schwierigkeitsgraden durch die Nutzer erstellen zu lassen. Die Quiz-Engine erzeugt dann auf Basis aller Fragen jeweils individuelle Quiz-Spiele. Knapp anderthalb Jahre nach Start der Webseite www.sixbreak.de haben die Spieler bereits 7.800 Fragen erstellt und mit Quellenangaben versehen, um die Korrektheit der Antworten überprüfbar zu machen.

Sixbreak ist ein Angebot des Thomas Becker Verlags, Berlin. Ziel ist es, eine offene Wissensplattform zu etablieren, auf der man spielerisch sein Allgemeinwissen testen und verbessern kann.

Freitag, 26. November 2010

Wanderatlas Deutschland informiert (November 2010)

Hallo liebe Wanderfreunde,

es hat tatsächlich die ersten Schneeflocken gegeben und das Thermometer soll die nächsten Tage beständig unter Null bleiben. Was gibt's da Schöneres, als zu wandern? Ehrliche Antwort: Wandern und zur Krönung einen schönen Weihnachtsmarkt besuchen. Bratwurst, Glühwein und gebrannte Mandeln sind das beste Drei-Gang-Menü, was man sich nach einem Marsch durch frische Luft verdient hat.

Deshalb gibt es heute auch nicht drei, sondern gleich vier Empfehlungen: Und zwar Empfehlungen für Weihnachtsmärkte in Kombination mit jeweils einer schönen 12-Kilometer-Wanderung. Die Empfehlungen kann man sich übrigens auch bei uns im Forum anschauen.

Dieses Wochenende ist erster Advent und legen wir euch einen Besuch des Hessenparks nahe. Auf dem öffentlichen Marktplatz wird die Museumssaison 2010 beendet. Auf dem mit lauter historischen Original-Gebäuden gestalteten Marktplatz wird's dann stimmungsvoll. Und zuvor kann man sich auf einer Rundwanderung im benachbarten Schmitten ordentlich Appetit und kalte Füße holen.

Den zweiten Advent verbringt man idealerweise in Bendorf. Hier findet dann mit 200 Verkaufsständen der größte Weihnachtsmarkt am Mittelrhein statt. Und die ideale Kombination für diesen Rummel ist ein Marsch auf der Rheinsteig-Etappe 14 von Vallendar nach Sayn. Jetzt, wo die Bäume entlaubt sind, sieht man noch besser!

Am dritten Advent gibt es viele Alternativen, doch wir sind ganz gespannt auf die Weihnachtszeitreise in Bad Berleburg. Mittelalter, Barock und Biedermeier geben sich hier die Hand. Das hört sich spannend an und lässt sich hervorragend mit dem Wittgensteiner Schieferpfad verbinden.

Eine Woche vor Heiligabend bietet sich dann am vierten Advent noch ein Abstecher nach Weilburg an der Lahn an. Auch hier steht das Mittelalter im Fokus, weshalb die Feierlichkeiten auch Spielmannsweihnacht genannt werden. Wer den Weg an die Lahn gefunden hat, kann sich selbst vorab mit einer Wanderung in den Tiergarten und zum Märchensee belohnen.

Während ihr also derart die Adventszeit genießt, müssen wir noch fleißig arbeiten, da wir ein neues Zielgebiet gestartet haben: Oberhessen. Außerdem bereiten wir ein größeres Update der Webseite vor, die dann nächstes Jahr noch weitere Service-Inhalte umfassen wird.

Im Zusammenhang mit dem neuen Zielgebiet Oberhessen stellen wir derzeit als Wanderung des Monats den Lahn-Dill-Bergland-Pfad vor. Im Dezember kommt dann der Elisabethpfad von Frankfurt nach Marburg - passend zur besinnlichen Vorweihnachtszeit.

Ein Blick auf die Statistik zeigt, dass es in der Top-10 im letzten Monat eine Verschiebung gab: Der Rheinsteig ist jetzt auf Platz 2 vorgerückt. Die Rheinsteig-Etappe 6 von Lorch nach Kaub ist übrigens die Wanderung, die im November die meisten - nämlich 12 Plätze in der Top-50 - aufgestiegen ist. Höchster Neueinstieg ist die Wanderung rund um die Fuchskaute im Dreiländereck Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen.

Wie immer wünschen wir euch viel Spaß mit den Touren und erinnern in diesem Zusammenhang auch gerne noch einmal daran: Ihr könnt selbst Touren im Wanderatlas Deutschland veröffentlichen und so eure Heimatregion vorstellen oder spezielle Tipps der Wander-Gemeinschaft mitteilen.

Donnerstag, 25. November 2010

Lahn-Dill-Bergland-Pfad als GPS Wanderung des Monats

Blick vom Bismarcktempel auf Dillenburg

Jeden Monat stellt der Wanderatlas Deutschland einen Fernwanderweg als Wanderung des Monats vor. Parallel zum Start des neuen Zielgebiets Oberhessen ist im November 2010 der Lahn-Dill-Bergland-Pfad die GPS Wanderung des Monats. Dazu informiert der Wanderatlas Verlag wie folgt:

Mit GPS über den Lahn-Dill-Bergland-Pfad
In fünf Etappen von Dillenburg nach Marburg durch den Naturpark Lahn-Dill-Bergland

Der GPS Wanderatlas Deutschland stellt als Wanderung des Monats November 2010 den Lahn-Dill-Bergland-Pfad vor. Der Premiumweg durch den 2007 eröffneten Naturpark Lahn-Dill-Bergland führt von der Oranienstadt Dillenburg in die Elisabethstadt Marburg im Lahntal. Der 88km lange Lahn-Dill-Bergland-Pfad ist in fünf Tagestouren eingeteilt, die einzeln unter www.ich-geh-wandern.de vorgestellt werden.

Der Lahn-Dill-Bergland-Pfad beginnt am Wanderportal des Naturparks Lahn-Dill-Bergland im Dillenburger Hofgarten an der Wilhelmstraße. Vis-a-vis zum Hessischen Landgestüt verlässt man die Geburtststadt von Wilhelm von Oranien, dem Vater der Niederlande, der in der Nationalhymne als Wilhelmus van Nassouwe besungen wird.

Die Dill überquerend erreicht der Lahn-Dill-Bergland-Pfad am Bismarck-Denkmal die Adolfshöhe (356m) und genießt einen letzten schönen Blick vom Bismarcktempel auf die Altstadt von Dillenburg. Dann geht es weiter zur Isabellenhütte, dem ältesten Industriebetrieb Hessen und hinein in den Schelder Wald.

Bei Oberscheld führt der Lahn-Dill-Bergland-Pfad zur früheren Erzgrube Falkenstein, der letzten aktiven Grube im hessischen Eisenland. Wenig später trifft man auf die Nesselhofer Weiher und wandert dann hinab ins Aartal nach Bicken.

Durchs schöne Siegbachtal führt der Lahn-Dill-Bergland-Pfad weiter nach Eisemroth, wo die Dorfkirche mit ihrem mächtigen Wehrturm über den Ort wacht. Am Schönscheid (498m) eröffnet sich ein guter Fernblick über das Lahn-Dill-Bergland bevor es weitergeht in den Kneipp-Kurort Bad Endbach.

Über die Zollbuche leitet der Lahn-Dill-Bergland-Pfad durchs Gladenbacher Bergland. Vom Aussichtsturm auf der Koppe (454m) oberhalb von Erdhausen wird man wieder mit einem Panoramablick belohnt und erreicht wenig später Gladenbach, das grüne Herz im Lahn-Dill-Bergland.

An der Burgruine Blankenstein vorbei führt der Lahn-Dill-Bergland-Pfad durch die Hinterländer Schweiz zum Hünstein (504m), auf dem wieder ein Aussichtsturm wartet. Jetzt geht es auf die Damshäuser Kuppen, die man in West-Ost-Richtung passiert und dann am Rimbergturm ein weiteres Mal mit einem Aussichtsturm belohnt wird.

Die Schlussetappe des Lahn-Dill-Bergland-Pfads leitet dann vom Lahn-Dill-Bergland in die Marburger Lahnberge über und erreicht schließlich die Universitätsstadt, deren Oberstadt hoch über der Lahn liegt. Landgrafenschloss, Elisabethkirche, das historische Rathaus und der alte botanische Garten sind nur einige der Sehenswürdigkeiten, die man zum Abschluss des Lahn-Dill-Bergland-Pfads in Marburg in Augenschein nehmen kann.

Der Wanderatlas Deutschland ist ähnlich wie das Onlinelexikon Wikipedia ein so genanntes Mitmach-Projekt: Wanderer, Wandervereine, Heimatinteressierte und zuletzt auch örtliche Tourismus-Verantwortliche können selbst Wanderrouten veröffentlichen und damit die Chance nutzen, Tagesgäste für ihre Region zu begeistern. Um eine Wanderung im Wanderatlas Deutschland zu veröffentlichen muss man sich lediglich kostenfrei und unverbindlich ein Nutzerkonto erstellen und die entsprechende Tour in Form eines GPS-Tracks – einer digitalen Wegbeschreibung – hochladen. Zu den GPS-Daten lassen sich dann frei Bilder und Texte einstellen.
Der Wanderatlas Deutschland ist ein kostenfreies Informationsangebot der Wanderatlas Verlag GmbH.

Zielgruppe sind Wanderer und Ausflugsgäste, die einen Tag an der frischen Luft verbringen wollen. Der Wanderatlas Deutschland ist ein offenes Portal, an dem sich Nutzer auch aktiv beteiligen können.

Freitag, 19. November 2010

Neu im Wanderatlas: Oberhessen

Unterwegs bei Oberscheld im Lahn-Dill-Bergland
Ab morgen startet der Wanderatlas Deutschland die vierte Zielregion. Nach Westerwald, Sauerland und Taunus kommt jetzt Oberhessen neu dazu. Die Bearbeitung erfolgt in fünf Teilregionen: Vogelsberg, Wetterau, Lahn-Dill-Bergland, Marburger Lahnberge und Gießener Becken und wird voraussichtlich bis Anfang 2012 dauern. Wie gewohnt wird auch die Region Oberhessen im Loseblatt-Prinzip veröffentlicht: Jeden Tag einen neuen Text.

Zum Veröffentlichungsstart haben wir heute folgende Pressemitteilung verschickt:

Vogelsberg, Wetterau, Lahn-Dill-Bergland: Wanderatlas Oberhessen

Wanderatlas Deutschland veröffentlicht Ausflugstipps, GPS-Tracks und Tourenempfehlungen für Oberhessen

(Beselich, 19. November 2010). Oberhessen ist nach Westerwald, Sauerland und Taunus das vierte Zielgebiet, das im Wanderatlas Deutschland vorgestellt wird. Ab Samstag (20.11.2010) werden täglich unter www.ich-geh-wandern.de kostenfrei Informationen zu Sehenswürdigkeiten und Ausflugszielen, Reisetipps und Wandertouren für das Gebiet zwischen Kinzig, Fulda, Lahn und Dill kostenfrei veröffentlicht.

Der Wanderatlas Deutschland ist ein redaktionelles Angebot, das sich speziell an den Bedürfnissen von Wanderern, Tagesgästen und Ausflugstouristen orientiert. Durch die Kombination von nützlichen Fakten zu Sehenswürdigkeiten mit konkreten Tourenvorschlägen, um die Sehenswürdigkeiten per pedes zu erkunden, ist der Wanderatlas zu einer unverzichtbaren Informationsquelle im Internet geworden. Wer kurzfristig etwas in der Region unternehmen möchte, findet im Wanderatlas Deutschland eine sehr fein gegliederte und praktische Planungshilfe.

Basis des Wanderatlas Deutschland ist eine große, interaktive Karte, auf der alle Sehenswürdigkeiten, Servicestellen und Wanderwege eingezeichnet und mit weiterführenden Informationen hinterlegt sind. Diese Informationen stehen kostenfrei im Internet zur Verfügung und können auch unterwegs über ein modernes Mobiltelefon (Smart Phones) standortabhängig abgerufen werden.

Die Veröffentlichung des neuen Zielgebiets Oberhessen beginnt am Samstag, den 20. November, und funktioniert nach dem Prinzip einer Loseblatt-Sammlung: Jeden Tag kommt ein neuer Text hinzu, der auf der Startseite des Wanderatlas eingestellt wird. Bis Anfang 2012 wird es dauern, bis das Zielgebiet Oberhessen komplett abgeschlossen ist.

Oberhessen als Urlaubsregion wird im Wanderatlas Deutschland in fünf Teilregionen dargestellt. Dies sind die beiden Naturparks Lahn-Dill-Bergland und Vogelsberg, die Kulturlandschaft der Wetterau sowie die Stadtregionen Marburg und Gießen.

Gestartet wird mit dem Lahn-Dill-Bergland an der Nordwestflanke von Oberhessen. Die ersten Veröffentlichungen stellen das Dietzhölztal vor. Dann geht es über die Bottenhorner Hochfläche und den Breidenbacher Grund nach Biedenkopf. Es folgen das Dautphetal und das Gladenbacher Bergland, bevor sich der Bogen am Schelder Wald und letztlich der Hörre südlich von Herborn schließt. In dieser Form wird das Lahn-Dill-Bergland dann Ende Februar 2011 komplett im Wanderatlas Deutschland veröffentlicht sein.

Parallel zum Start der Veröffentlichung der Region Oberhessen wird als GPS Wanderung des Monats November der mit dem deutschen Wandersiegel ausgezeichnete Lahn-Dill-Berglandpfad in fünf Etappen vorgestellt.

Der Wanderatlas Deutschland ist ähnlich wie das Onlinelexikon Wikipedia ein so genanntes Mitmach-Projekt: Wanderer, Wandervereine, Heimatinteressierte und zuletzt auch örtliche Tourismus-Verantwortliche können selbst Wanderrouten veröffentlichen und damit die Chance nutzen, Tagesgäste für ihre Region zu begeistern. Um eine Wanderung im Wanderatlas Deutschland zu veröffentlichen muss man sich lediglich kostenfrei und unverbindlich ein Nutzerkonto erstellen und die entsprechende Tour in Form eines GPS-Tracks – einer digitalen Wegbeschreibung – hochladen. Zu den GPS-Daten lassen sich dann frei Bilder und Texte einstellen.

Mittwoch, 10. November 2010

Voten für Sixbreak

Sixbreak ist beim WissensWert Wettbewerb nominiert
Das Sixbreak Wissens-Quiz ist beim WissensWert Wettbewerb von Wikimedia Deutschland als einer von vierzig förderbaren Ideen im Bereich freies Wissens aufgenommen worden. Damit reiht sich Sixbreak in eine interessante Runde von Projekte ein, die auf der WissensWert-Projektseite vorgestellt werden.

Neben einer Jury können alle Internetnutzer - anonym - mitmachen und sagen, welches Projekt sie fördern würden. Hier geht's zur Abstimmung. Über positive Votes für das Sixbreak Wissens-Quiz freue ich mich natürlich sehr :)

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Wanderatlas Deutschland informiert (Oktober 2010)

Liebe Wanderfreunde,

der Herbst kommt mit aller Macht und die Tage werden kürzer - genau die richtige Zeit, dem Körper eine Frischlufttherapie zu verordnen und ein paar Schritte in der Natur zu unternehmen. Dafür haben wir wieder drei Tipps - aber bevor wir dazu kommen ein kleiner Hinweis: Wer diesen Newsletter als "Nur Text" empfängt (also nicht als HTML-Seite) und dabei durch die Links gestört wird, kann den kompletten Newsletter auch im Internet lesen. Wir veröffentlichen ihn immer zeitgleich zum Email-Versand im Wanderatlas-Forum.

Ok, nun zu den Wanderungen. Im östlichen Siegerland erkundet die Via Adrina den Oberlauf der Eder. Knappe 20km auf einer der schönsten Touren in Deutschland - so bescheinigte es eine Fachjury der Messe TourNatur im Jahr 2009.

Wer noch einmal etwas Fernsicht im Herbst genießen möchte, dem empfiehlt sich im Taunus die Drei-Gipfel-Tour über die drei höchsten Berge des hessischen Mittelgebirges: Großer und Kleiner Feldberg sowie Altkönig.

Eine knackige Westerwald-Tour mit 1.000 Höhenmetern hat Wanderführer Rudi Strauch letztens unternommen. Die Rundwanderung führt auf den imposanten Malberg, einem erloschenen Vulkan im Kannenbäckerland.

Wir freuen uns, euch schon heute darüber zu informieren, dass es im Juni mit dem vierten Zielgebiet losgeht. Wir haben jetzt einige Recherche und Vorarbeiten erledigt und können so um den 20. November mit der Region Oberhessen starten, die sich zwischen dem Land an der Lahn bei Marburg bis hinunter zum Vogelsberg zieht.

In diesem Zusammenhang werden wir als Wanderung des Monats November dann auch den Lahn-Dill-Bergland-Pfad präsentieren, denn der Naturpark Lahn-Dill-Bergland ist das Teilgebiet von Oberhessen, mit dem wir starten werden.

Wie immer zum Schluss ein Blick auf die Statistik, die wir immer zur Monatsmitte aktualisieren und erstmals im März diesen Jahres erstellt haben. Seitdem war die erfolgreichste Wanderung durchgängig der Druidensteig, der jetzt durch den Calmont Klettersteig vom Thron gestoßen wurde. Der Calmont Klettersteig führt durch den steilsten Weinberg Europas an der Mosel und ist natürlich speziell zur Weinlese im Herbst eine absolute Empfehlung.

Höchster Neueinstieg in die Top-50 ist im Oktober die sechste Etappe des Rheinsteigs von Lorch nach Kaub. Die meisten Plätze nach oben geklettert ist mondims Tourenvorschlag "Die Perlen des Siebengebirges", der 16 Plätze gut machte.

Wie immer wünschen wir euch viel Spaß mit den Touren und erinnern in diesem Zusammenhang auch gerne noch einmal daran: Ihr könnt selbst Touren im Wanderatlas Deutschland veröffentlichen und so eure Heimatregion vorstellen oder spezielle Tipps der Wander-Gemeinschaft mitteilen.

Freitag, 22. Oktober 2010

Taunushöhenweg ist Wanderung des Monats

Im Oktober stellt der Wanderatlas Deutschland den Taunushöhenweg als Wanderung des Monats vor. Dazu wurde folgende Pressemitteilung veröffentlicht, die ich - wie gewohnt - auch im DocBlock der Weltöffentlichkeit präsentiere :)

Zu Fuß über die Höhen des Taunus

Der Taunushöhenweg wird als Wanderung des Monats im Oktober im GPS Wanderatlas Deutschland vorgestellt


Auf dem Großen Feldberg im Taunus
(Beselich, 22. Oktober 2010). Der Kamm des Taunus zieht sich vom Rhein bis in die Wetterau. Der Taunus bildet das bevorzugte Naherholungsgebiet der Metropolregion Rhein-Main, mit 5,5 Mio. Einwohnern drittgrößter Ballungsraum Deutschlands. Nördlich der Landeshauptstadt Wiesbaden und der Bankenmetropole Frankfurt verläuft der Taunushöhenweg als wichtigster Hauptwanderweg im Taunus über das Dach des Rheinischen Schiefergebirges.

Der GPS Wanderatlas Deutschland stellt von Samstag, den 23. Oktober, bis Sonntag, den 31. Oktober, den Taunushöhenweg in acht Etappen als Wanderung des Monats vor. Die einzelnen Touren werden zusammen mit den GPS-Wegdaten in Form von GPX-Tracks unter www.ich-geh-wandern.de kostenfrei bereitgestellt.

Als Teilabschnitt des Europäischen Fernwanderwegs E3, der das Schwarze Meer mit dem Atlantik verbindet, startet der Taunushöhenweg seinen Weg über den Taunushauptkamm im hessischen Butzbach. Von hier geht es zunächst zur Saalburg, dem einzigen rekonstruierten Limes-Kastell am gesamten, seit 2005 als UNESCO-Welterbe geschützten Obergermanischen Limes.

Am Großen Feldberg (881m) erreicht der Taunushöhenweg den höchsten Punkt im Rheinischen Schiefergebirge. Von hier geht es über Eppstein und das Wiesbadener Jagdschloss Platte in den Rheingau, den der Taunushöhenweg bis hinunter in das ebenfalls als Welterbe ausgezeichnete Obere Mittelrheintal passiert.

Der Taunushöhenweg ist neben dem nördlich verlaufenden Lahnhöhenweg die wichtigste Ost-West-Route durch den Taunus und zählt zu den klassischen Wanderwegen der hessischen Mittelgebirgslandschaft. Die Streckenführung des Taunushöhenwegs wird auf der Gesamtlänge von gut 130km vom Taunusklub für den Hochtaunus und dem Rhein-Taunus-Klub für den Rheingau organisiert.

Der Wanderatlas Deutschland ist ein 2009 gestartetes Internet-Angebot, das kostenfrei Informationen für Tagesausflüge und Wanderungen in den Regionen Taunus, Westerwald und Sauerland vorstellt. Neben Texten und Bildern sind vor allem die Darstellung von Sehenswürdigkeiten in der dynamischen Wanderkarte sowie die Möglichkeit, Wanderungen auch als GPS-Tracks für mobile Navigationsgeräte zu laden, Merkmale, die den Wanderatlas zu einem einzigartigen Angebot im Internet macht.

Mittwoch, 29. September 2010

Wanderatlas Deutschland informiert (September 2010)

Liebe Wanderfreunde,

Das Stadttormuseum in Wehrheim im Hochtaunus
manchmal hat es den Anschein, als ob 2010 der Sommer ausgefallen und auch der Goldene Herbst nur ein Mythos sei. So erscheint es uns jedenfalls in den letzten, regnerischen Wochen. Nichtsdestotrotz: Das Wetter fürs Wochenende ist einigermaßen trocken vorhergesagt und wir schnüren die Wanderschuhe. Damit ihr es uns gleich tun könnt, liefern wir zum Monatsende wie gewohnt drei Wandertipps aus der nähren Umgebung.

Wen es in den Westerwald zieht, dem können wir einen unserer Klassiker empfehlen: Den als R 14 ausgeschilderten Rundwanderweg bei Rennerod, der die Wacholderheide bei Westernohe und die Wendelinuskapelle zum Ziel hat. Diese 7km-Runde lässt sich auch bei feuchter Witterung gut passieren, da sie über Waldwege führt.

Für den Taunus können wir guten Gewissens auf eine von Wanderführer Rudi Strauch ausgearbeitete Rundtour bei Wörsdorf in der Idsteiner Senke hinweisen. Die knapp 12km lange Schlaufe bietet schöne Aussichten auf den Feldberg und das Bergpanorama des Hochtaunus.

Für Sauerland-Wanderer ist der Listerseeweg oberhalb von Drolshagen eine guter Tipp. Der Listersee schließt sich direkt an den Biggesee an, ist landschaftlich aber eigentlich noch schöner gelegen und wird von deutlich weniger Tagesgästen angesteuert, so dass man die Natur in vergleichbarer Stille genießen kann. Der Listerseeweg ist 22km lang und startet ab dem Seebahnhof Sondern.

Als Wanderung des Monats Oktober 2010 werden wir den Taunushöhenweg vorstellen. Er verläuft als große Ost-West-Route quer durch den Taunus vom Usinger Land über den Feldberg und die Idsteiner Senke bis nach Kaub am Rhein. Das verspricht einige spannende Etappen, die wir ausführlich vorstellen werden.

Ein Blick auf die Statistik, wie immer zur Mitte des Monats (also am 15. September) ermittelt: In der Top-10 gibt es Bewegung. Der Wiedweg macht drei Plätze gut und liegt jetzt auf Rang 8 der beliebtesten Wanderwege. Die meisten Plätze in der Top-50 macht im September die Rundwanderung Kloster Marienstatt - Hachenburg in der Kroppacher Schweiz gut. Und höchster Neueinsteiger in der Top-50 ist die Loreley-Etappe des Rheinsteigs.

Und zum Schluss noch ein Hinweis in eigener Sache: Wir bereiten derzeit das vierte große Wandergebiet vor, das nach Westerwald, Sauerland und Taunus vom Wanderatlas Deutschland erfasst wird. Wahrscheinlich werden wir Ende Oktober mit der Region Oberhessen starten und uns dann zunächst mit dem Lahn-Dill-Bergland beschäftigen, ein hervorragendes Wanderrevier mit viel Wald und abwechslungsreichen Landschaftsrelief. Ihr könnt euch schon freuen!

Wie immer wünschen wir euch viel Spaß mit den Touren und erinnern in diesem Zusammenhang auch gerne noch einmal daran: Ihr könnt selbst Touren im Wanderatlas Deutschland veröffentlichen und so eure Heimatregion vorstellen oder spezielle Tipps der Wander-Gemeinschaft mitteilen.

Dienstag, 28. September 2010

Fotobuch war gestern

Gestern bin ich über eine interessante Seite gestolpert - bzw. von deren Betreibern darauf hingewiesen worden: www.foodbox.de Da kann man sich sein ganz persönliches Kochbuch drucken lassen - zusammengestellt aus der Rezepdatenbank, in der man als angemeldeter Nutzer auch eigene Rezepte einstellen kann. Schöne Idee. Und darüber hinaus Web2Print, eine Idee, die mich seit der NUtzung des Buchgenerators der Wikipedia ohnehin fasziniert.

Freitag, 17. September 2010

Wittgenstein, mein Wittgenstein

Ab Sonntag veröffentlichten wir im Wanderatlas Deutschland die GPS Wanderung des Monats September 2010. Diesmal ist es der Wittgensteiner Panoramaweg: Gut 140 knackige Kilometer entlang der früheren Kreisgrenze durchs südliche Rothaargebirge. Aufgeteilt in acht Etappen werden die einzelnen Touren vorgestellt. Dazu haben wir heute folgende kleine Presseinfo verschickt:
Die Kirche in Bad Berleburg

Mit GPS durchs Rothaargebirge

Wanderatlas Deutschland stellt den Wittgensteiner Panoramaweg vor als Wanderung des Monats vor


(Beselich, 17. September 2010). Das Wittgensteiner Land liegt im südlichen Teil des Rothaargebirges. Der Wittgensteiner Panoramaweg umrundet diese waldreiche Region und folgt dabei den historischen Grenzen des Altkreises Wittgenstein, der von den beiden ehemaligen Residenzstädten Bad Laasphe und Bad Berleburg geprägt wird.

Als Wanderung des Monats stellt der GPS Wanderatlas Deutschland den Wittgensteiner Panoramaweg ab Sonntag, den 19. September vor. Eingeteilt in acht Tages-Etappen kann man die 142km lange Wegstrecke bewältigen. Die einzelnen Touren werden zusammen mit den GPS-Wegdaten in Form von GPX-Tracks unter www.ich-geh-wandern.de kostenfrei bereitgestellt.

Startpunkt des Wittgensteiner Panoramawegs ist Bad Laasphe, Geburtsstadt von Bischof Johannes Bonemilch, der 1507 Martin Luther zum Priester weihte. Südwärts an Fischelbach vorbei führt der Wittgensteiner Panoramawegs zwischen Kompass (694m) und Jagdberg (674m) hindurch an das Quellgebiet von Lahn, Sieg und Eder heran.

Über den Rothaarkamm geht es an Erndtebrück vorbei bis in die Region um Wingeshausen, wo seit diesem Jahr im Rahmen des Naturprojekts Wisent-Wildnis Rothaargebirge wieder Europäische Bisons – die größten Landsäugetiere Europas – ausgewildert werden.

Im weiteren Verlauf erreicht der Wittgensteiner Panoramaweg Bad Berleburg und führt dann nordwärts in Richtung Hochsauerland. Am Großen Kopf (740m) vorbei geht es bis zum Albrechtsberg (768m) und weiter an die Kreisgrenze an den Hang der Wallershöhe, mit 789m ü .NN der höchste Punkt in Siegerland-Wittgenstein. Durchs Elsofftal geht es dann hinab zur Eder auf 300m ü. NN und über den Didoll (589m) retour nach Bad Laasphe.

Der Wanderatlas Deutschland ist ein 2009 gestartetes Internet-Angebot, das kostenfrei Informationen für Tagesausflüge und Wanderungen in die Region vorstellt. Neben Texten und Bildern sind vor allem die Darstellung von Sehenswürdigkeiten in der dynamischen Wanderkarte sowie die Möglichkeit, Wanderungen auch als GPS-Tracks für mobile Navigationsgeräte zu laden, Merkmale, die den Wanderatlas zu einem einzigartigen Angebot im Internet macht. Seit Mai ist auch die Wanderregion Siegerland-Wittgenstein im Wanderatlas Deutschland vertreten.

Dienstag, 14. September 2010

Sixbreak Tages-Quiz für die eigene Homepage

Sixbreak Tages-Quiz für die eigene Homepage

Sixbreak Quiz-Fragen kann man sich jetzt auch auf die eigene Homepage einbauen. Dazu braucht man lediglich folgende Zeile Code einzubinden:

<iframe src="http://www.sixbreak.de/iframe_qod" style="width:468px; height:60px; border: 0;"></iframe>

Das Ergebnis sieht dann so aus wie hier in der Titelgrafik oberhalb des Blogs (ganz oben auf der Seite).

Es wird täglich eine neue Frage angezeigt. Die Frage lässt sich dann direkt im iframe beantworten und öffnet ein neues Tab / Fenster mit der richtigen Antwort.

Wenn die Antwort richtig ist, gibt's eine grüne Markierung und das Quiz geht mit Fragen der selben Schwierigkeit weiter. Nach 20 Fragen ist dann Schluss. Hat man falsch geantwortet, wird die gegebene Antwort rot, die korrekte grün dargestellt und man kann direkt auf eine Quelle klicken, wo der Sachverhalt hoffentlich seriös und fundiert erläutert wird.

Wer also täglich neue Quizfragen auf seiner Homepage oder in seinem Blog haben möchte, um sein Allgemeinwissen frisch zu halten, kann sich die Codezeile kopieren und entsprechend auf seiner eigenen Seite einfügen.

Die Frage des Tages-Quiz gibt's für iframe-Verweigerer übrigens auch in einem extra eingerichteten Twitter-Account: twitter.com/SixbreakQuiz

Freitag, 27. August 2010

Wanderatlas Deutschland informiert (August 2010)

Wandern im schönen Weiltal (Taunus)
Liebe Wanderfreunde,

zum Ende eines verregneten Augusts schicken wir euch wie gewohnt unseren monatlichen Rundbrief. Der Regen hat auch uns einen Strich durch die Rechnung gemacht, denn wir hängen ganz schön hinterher mit unseren Fotos in der neu begonnen Region Ebbegebirge. Aber wir hoffen auf schöne Spätsommertage bzw. den goldenen Herbst. Bis dahin emfpehlen wir gerne drei Wanderungen, die wir in den letzten Wochen vorgestellt haben.

Mit Unterstützung der Tourismus Kur- und Stadtentwicklung Bad Laasphe konnten wir für einen Premiumwanderg im Siegerland die aktuellen GPS-Daten erhalten. Der Mäanderweg - bislang eine Streckenwanderung - ist mittlerweile zu einer richtig schönen Rundtour ausgebaut worden. Und die aktuellen Wegdaten gibt's nur hier im Wanderatlas.

Für den Taunus empfehlen wir gerne den erst 2009 eingerichteten Panoramaweg Waldsolms. Das ist ein ehrlicher Wanderweg, der ohne große "Bespaßung" auskommt und schlicht und einfach die Natur für sich sprechen lässt. Auf der 17km-Schlaufe kommt man u.a. am Kuhschwanzweiher und der Arschkerb vorbei. Schöne Aussichten inklusive.

Im Westerwald verdanken wir Wanderführer Rudi Strauch eine wirklich schöne Rundtour um die Fuchskaute. Sie startet oberhalb des Hickengrunds, führt zur Quelle der Großen Nister und dann zur Fuchskaute. Der Rückweg führt über die Ketzersteine.

Als Wanderung des Monats September 2010 werden wir den Wittgensteiner Panoramaweg vorstellen. Er führt von Bad Laasphe über einen Höhenweg entlang des Wittgensteiner Berglands und der Wittgensteiner Kammer. Der Wittgensteiner Panoramaweg gehört zu den klassischen Routen im südlichen Rothaargebirge. Die Wege sind meist breit und oft sogar geteert, so dass man gut vorankommt. Das mag nicht jedermanns Sache sein. Die Aussichten, die man vom Panoramaweg genießt, schon!

Aus unserer Stastistik gibt es Folgendes zu berichten: Neu in die Top-10 eingestiegen ist der Limes-Wanderweg von Bad Hönningen nach Holzhausen. Auf Platz 11 liegt der Wiedweg, der am nächsten Wochenende auf der Tour Natur als Qualitätsweg Wanderbares Deutschland ausgezeichnet wird. Neu in der Top-50 ist die Rundwanderung Kloster Marienstatt-Hachenburg. Und der Top-Aufsteiger ist wie im Vormonat die Wanderung in den Steilhängen der Lahn, die insgesamt 12 Plätze gut machen konnte.

Wie immer wünschen wir euch viel Spaß mit den Touren und erinnern in diesem Zusammenhang auch gerne noch einmal daran: Ihr könnt auch selbst Touren im Wanderatlas Deutschland veröffentlichen. Speziell in unseren neuen Zielgebieten Sauerland und Taunus gibt es noch einige weiße Flecken auf der Landkarte!

Donnerstag, 19. August 2010

Hyperlocals sind im Kommen

Dirk Manthey von Meedia berichtet über den neuen Trend der Hyperlocals. Das passt gut zu unserer
idee von den Stadthornissen, born in September 2008 and still under construction ;)

http://meedia.de/nc/background/meedia-blogs/dirk-manthey/dirk-manthey-post/article/hyperlocals-eine-chance-f-r-journalisten_100029722.html

Bin mal gespannt, wie sich dieses THema in den nächsten Monaten schlägt und inwieweit man evtl. diese Idee doch hätte stärker forcieren sollen.

Freitag, 13. August 2010

Lahntal-Wandern in neun Etappen

Aussichtspunkt am Lahnhöhenweg
Ab morgen stellt der Wanderatlas die Wanderung des Monats für August 2010 vor. Wir haben uns für den Lahnhöhenweg im Taunus entschieden. Er läuft quasi die Nordgrenze des Taunus ab und verbindet Sehenswürdigkeiten mit eindrücklichen Naturerlebnissen. Und am allerbesten ist: Man kann die einzelnen Etappen relativ individuell auch als Tageswanderung machen, weil auf der gegenüberliegenden Uferseite ebenfalls ein Lahnhöhenweg verläuft und man also an jeder Brücke aus der Streckenwanderung im Taunus eine Rundwanderung machen kann.

Wie gewohnt haben wir die örtliche Presse informiert und den Journalisten dazu folgende Pressemitteilung an die Hand gegeben:


Mit GPS unterwegs im Lahntal
Wanderatlas Deutschland stellt den Lahnhöhenweg im Taunus von Wetzlar bis Lahnstein vor

(Beselich, 13. August 2010). Die Lahn ist mit 246km Länge der fünftgrößte Zufluss des Rheins. Ab Wetzlar trennt die Lahn den Westerwald vom Taunus. Beidseitig folgt der Lahnhöhenweg dem Fluss. Die Taunus-Variante führt von Wetzlar bis nach Lahnstein und gehört zu den schönsten Wanderstrecken in den deutschen Mittelgebirgen.

Als Wanderung des Monats stellt der GPS Wanderatlas Deutschland den Lahnhöhenweg ab Samstag, den 14. August vor. Eingeteilt in neun Etappen werden die Wegstrecken im Taunus beschrieben und zusammen mit den GPS-Wegdaten in Form von GPX-Tracks unter www.ich-geh-wandern.de kostenfrei bereitgestellt.

Der Wanderatlas Deutschland ist ein 2009 gestartetes Internet-Angebot, das kostenfrei Informationen für Tagesausflüge und Wanderungen in die Region vorstellt. Neben Texten und Bildern sind vor allem die Darstellung von Sehenswürdigkeiten in der dynamischen Wanderkarte sowie die Möglichkeit, Wanderungen auch als GPS-Tracks für mobile Navigationsgeräte zu laden, Merkmale, die den Wanderatlas zu einem einzigartigen Angebot im Internet macht. Seit Juni ist auch die Wanderregion Taunus im Wanderatlas Deutschland vertreten.

Ausgangspunkt des Lahnhöhenwegs ist die Goethestadt Wetzlar an der Mündung der Dill in die Lahn. Mit Lottehaus, dem Dom zu Wetzlar und dem Viseum gibt es schon am Start einige Sehenswürdigkeiten zu entdecken.

Von Wetzlar aus führt der Lahnhöhenweg zunächst ins Solmser Land, wo Burg Philippstein und das neugotische Schloss Braunfels mit dem malerischen Tiergarten zu den touristischen Höhepunkten zählen.

Weiter geht es ins Weilburger Lahntal. Der einzigartige Schiffstunnel, das Renaissance-Schloss hoch über der Lahn und die Kristallhöhle in Kubach liegen am Wegesrand.

Weiter westlich im Lahntal schließt sich die Villmarer Bucht an. Von hier kommt der weltbekannte Lahnmarmor, der u.a. die Empfangshalle im Empire State Building auskleidet. Aus Lahnmarmor ist auch die Marmorbrücke in Villmar gefertigt. Der alte Unica-Bruch vermittelt einen einmaligen Einblick in die Erdgeschichte und im Lahn-Marmor-Museum kann man sich den theoretischen Background verschaffen.

Der Lahnhöhenweg erreicht dann Limburg mit seinem bekannten Dom, der früher die Rückseite des 1.000-DM-Scheins zierte. Aber auch sonst lockt die Altstadt von Limburg mit einigen Höhepunkten, wie z.B. dem ältesten freistehenden Haus Deutschlands, das 1289 errichtet wurde, und dem Marinemuseum im Katzenturm. Getrennt durch die Landesgrenze zwischen Hessen und Rheinland-Pfalz kommt man dann nach Diez mit dem barocken Schloss Oranienstein, einem der vier Stammschlösser des niederländischen Königshauses.

Im Unterlauf ab Diez zeigt die Lahn ihre wild-romantische Seite. Von hohen Felsklippen bietet der Lahnhöhenweg immer wieder spektakuläre Aussichten auf die enge Talschlucht. Schloss Schaumburg, Burgruine Laurenburg und Kloster Arnstein säumen den Lahnhöhenweg, bis er Nassau – den Stammsitz des Hauses Nassau – erreicht.

Aus Nassau kommen aber nicht nur die Vorgänger der niederländischen Monarchen, sondern auch Freiherr vom und zum Stein. Ihm sind die Stein-Hardenbergschen Reformen zu verdanken, die gewissermaßen den Startpunkt für „ein bisschen Demokratie wagen“ in der ständisch geschichteten Aristokratie Preußens waren.

Unweit von Nassau kurte Kaiser Wilhelm I. gerne und verhalf damit Bad Ems zu seinem Beinamen Kaiserbad. Dass er Kaiser wurde, ist u.a. einem Kuraufenthalt zu verdanken und der damit in Verbindung stehenden Emser Depesche. Diese führte zum Krieg gegen Frankreich, der 1871 mit der Gründung des Deutschen Reichs und der Krönung Wilhelms zum Kaiser endete.

Nach so viel Geschichte zeigt die Lahn auf den letzten Kilometern bis zur Mündung dann noch einmal Natur pur. Durchs Schweizertal und über zahlreiche Aussichtspunkte erreicht der Lahnhöhenweg schließlich Lahnstein. Hier trifft die Lahn auf den Rhein und der Lahnhöhenweg auf den Rheinsteig.

Für den Lahnhöhenweg im Taunus und für die einzelnen Etappen stellt der Wanderatlas Deutschland ab Samstag die GPS-Daten kostenfrei zum Download zur Verfügung.

7.200 Fragen bei Sixbreak Wissens-Quiz

Im Dezember 2009 hatte Spieler im Sixbreak Wissens-Quiz 3.600 Fragen erstellt und der Spielergemeinschaft zur Verfügung gestellt. Das entspricht der Menge der Fragen in einem großen Trivial Pursuit Spiel, das stolze 80 Euro kostet. Gestern nun wurde diese Zahl verdoppelt. Ein nicht angemeldeter Spieler stellte Frage Nummer 7.200, die wissen will, wo man in Deutschland einen Katzenbuckel findet.

Da es sich schon Anfang der Woche abzeichnete, dass die Frage 7.200 erreicht wird, war dies ein schöner Anlass dazu auch noch einmal eine Pressemitteilung mit folgendem Wortlaut zu veröffentlichen:

Sixbreak Wissens-Quiz
Spielerisch Allgemeinwissen testen mit dem Sixbreak Wissens-Quiz

Das Wissen der Welt in Form von Quizfragen abzubilden ist das Ziel von Sixbreak, dem Wissens-Quiz im Internet


Die Deluxe-Version des beliebten Brettspiels Trivial Pursuit hat 3.600 Fragen und kostet 80 Euro. Das Online Wissens-Quiz Sixbreak bietet über 7.200 Fragen und ist kostenfrei. Und das ist nicht der einzige Unterschied zwischen den Quizkarten und dem Online-Quiz Sixbreak.

Bei Sixbreak kann jeder selbst zum Quiz-Autor werden. Zum Anlegen einer Quizfrage braucht man lediglich die Frage und vier Antwortmöglichkeiten. Dann ordnet man die Frage einem Wissensbereich zu. Davon gibt es acht Stück mit jeweils weiteren Unterstufen. Und dann ordnet man seiner eigenen Quiz-Frage noch eine Schwierigkeit im Raster 1 (Grundschule) bis 10 (unlösbar) zu.


Eine Besonderheit hält das Sixbreak Wissens-Quiz vor dem Speichern der neuen Frage vor: Der Autor muss seiner Frage eine Referenz mitgeben: Eine Quelle im Internet, auf der die richtige Antwort erklärt ist, z.B. die passsende Seite im Wikipedia-Lexikon.

Quiz-Fragen, die so erstellt werden, wandern direkt in die Fragesammlung, aus der Sixbreak dann dynamisch das Quiz bestückt. Das Sixbreak Wissens-Quiz kann jeder ohne Anmeldung oder Kosten uneingeschränkt im Internet auf der Webseite www.sixbreak.de nutzen.

Eine Anmeldung ist nur erforderlich, wenn man bestehende Fragen ändern will oder wenn man seine erspielten Wissenspunkte speichern und nach und nach aufbauen will. Für jede Quiz-Frage der Schwierigkeit 1 gibt es einen Punkt, für Level 2 gibt es zwei Punkte usw. Immer die erspielten Punkte der letzten 90 Tage werden dann zur Ermittlung der Sixbreak Wissens-Rangliste genutzt.

Ansonsten braucht man die Anmeldung nur, wenn man nicht alleine ein Quiz spielen, sondern einen Freund, Bekannten, Arbeits- oder Studienkollegen herausfordern will. Im Sixbreak Quiz-Duell kann man so direkt „eins gegen eins“ spielen. Aus einer Liste aller aktuell in Sixbreak angemeldeten Spieler wählt man sich seinen Buddy und dann wird ausgefochten, um wessen Allgemeinwissen es besser bestellt ist.

Das Wissens-Quiz Sixbreak wurde als technische Plattform im Sommer 2009 bereitgestellt. Es bietet die Möglichkeit, selbst Quiz-Fragen zu erstellen, selbst erstellte Quiz-Fragen als eigenes Quiz in seine Webseite einzubauen, kostenfrei und unlimitiert sein Allgemeinwissen im Sixbreak Quiz zu testen und im Sixbreak Quiz-Duell synchron mit einem Mitspieler ein Quiz auszuspielen. Vorbild von Sixbreak ist der offene Lexikon-Projekt Wikipedia: Viele tragen ihr Wissen bei und erschaffen so gemeinsam eine umfassende und aktuelle Wissens-Sammlung. Ähnlich funktioniert auch das Sixbreak-Prinzip: Jeder Internetnutzer kann mitmachen und sein Wissen testen oder die Fragensammlung zum Wissen der Welt ergänzen.

Donnerstag, 22. Juli 2010

Wanderatlas Deutschland informiert (Juli 2010)

Die Garbenheimer Warte ist eine Station
der Wetzlarer Vier-Türme-Wanderung
Liebe Wanderfreunde,

die größte Hitze scheint vorüber, wir haben Sommerferien, das Fernsehprogramm ist schlecht und Bewegung tut immer gut: Das sind gleich vier Gründe, mal wieder den einen oder anderen Wanderausflug in der heimischen Region zu unternehmen. Wie gewohnt weisen wir euch deshalb heute wieder auf schöne Touren hin, die sich getreu des Einstiegs in diesen Newsletter um die Zahl "4" drehen.

An der Mündung der Dill in die Lahn liegt ganz am Nordostzipfel des Taunus die Goethestadt Wetzlar. Hier an der historischen Lahnbrücke startet die Vier-Türme-Wanderung, die zur Garbenheimer Warte, zur Burgruine Kalsmunt, zur Brühlsbacher Warte und zum Aussichtsturm auf dem Stoppelberg führt. Die 16km lange Rundtour beeindruckt mit schönen Aussichten, waldreichen Passagen und natürlich der Möglichkeit, die malerische Altstadt von Wetzlar zu erkunden.

In die Senke südöstlich von Montabaur führt die Vier-Bäche-Tour, die den Wanderer ins Eisenbachtal, Holbachtal, Gelbachtal und Ahrbachtal bringt. Dabei ist die Rundwanderung nur 8km lang, das heißt man kann die Wanderung z.B. schön mit einem Ausflug in den Wild- und Freizeitpark Westerwald verbinden. In dem 64ha großen Areal leben Wisente, Luchs und Bären. Und für die jüngeren Semester steht die 400m lange Sommer-Rodelbahn zur Verfügung.

Etwas weiter südlich - ans Lahntal - bringt uns die Vier-Täler-Tour. Mühlbach, Dörsbach, Gelbach und natürlich die Lahn haben sich tief in die Berge eingeschnitten und überraschen mit faszinierenden Ausblicken und windungsreichen Pfaden. Start und Ziel ist in Nassau, unterwegs kommt man an Kloster Arnstein, dem Weinörtchen Weinähr und dem Kanudorf Obernhof vorbei.

Als GPS Wanderung des Monats August 2010 werden wir den linken Lahnhöhenweg vorstellen. Er beginnt in Wetzlar und verläuft bis zur Mündung der Lahn in den Rhein an der Lahnsteiner Pforte. Der linke Lahnhöhenweg ist praktisch die nördliche Begrenzung des Taunus und führt an zahlreichen Sehenswürdigkeiten - Braunfels, Weilburg, Limburg, Balduinstein etc. - vorbei.

Wir haben uns übrigens kurzfristig für den linken Lahnhöhenweg entschossen, weil wir in unserer Statistik gesehen haben, dass der Aufsteiger des Monats die erste Etappe des neuen Lahnwanderwegs von Diez nach Balduinstein ist. Das Lahntal scheint sich also gerade in den Sommermonaten großer Beliebtheit zu erfreuen, weshalb wir kurzfristig umdisponiert haben.

Weitere Neuigkeiten aus der Top 50 der GPS-Wanderwege: Der Rheinsteig steigt um weitere zwei Plätze und liegt nun auf Platz 5 aller Wege. Die meisten Plätze innerhalb der Top 50 machte die Rundwanderung "In den Steilhängen der Lahn" gut, die sich jetzt auf Platz 26 vorgeschoben hat.

Wie immer wünschen wir euch viel Spaß mit den Touren und erinnern in diesem Zusammenhang auch gerne noch einmal daran: Ihr könnt auch selbst Touren im Wanderatlas Deutschland veröffentlichen. Speziell in unseren neuen Zielgebieten Siegerland/Sauerland und Taunus gibt es noch einige weiße Flecken auf der Landkarte!

Dienstag, 13. Juli 2010

GPS Wanderatlas stellt Siegerland Höhenring vor

Klassische Rundwanderung ums Siegerland ist Wanderung des Monats im Wanderatlas Deutschland

(Beselich, 13. Juli 2010). Das Siegerland ist der waldreichste Kreis in Deutschland. Hier entspringen Lahn, Sieg und Eder. Hier wurde mit Hauberg und Rieselwiese nachhaltiges Wirtschaften erfunden. Hier zeichnen die Ausläufer des Rothaargebirges eine malerische Mittelgebirgslandschaft. Und über alledem verläuft der Siegerland Höhenring, der den Wanderer mit gehörigen Steigungen einiges abverlangt und dafür mit eindrucksvollen Aussichten belohnt.

Wegen dieser guten Rahmenbedingungen stellt der Wanderatlas Deutschland auf der Webseite www.ich-geh-wandern.de den Siegerland Höhenring ab Mittwoch, den 14. Juli, als Wanderung des Monats in sechs Etappen vor.

Der Wanderatlas Deutschland ist ein 2009 gestartetes Internet-Angebot, das kostenfrei Informationen für Tagesausflüge und Wanderungen in die Region vorstellt. Neben Texten und Bildern sind vor allem die Darstellung von Sehenswürdigkeiten in der dynamischen Wanderkarte sowie die Möglichkeit, Wanderungen auch als GPS-Tracks für mobile Navigationsgeräte zu laden, Merkmale, die den Wanderatlas zu einem einzigartigen Angebot im Internet macht. Seit Mai ist auch die Wanderregion Siegerland-Wittgenstein im Wanderatlas Deutschland vertreten.

Ausgangspunkt des Siegerland Höhenwegs ist der Giller bei Lützel im Hilchenbacher Winkel. Von hier geht es ins Quellenland bei Netphen: Zum Ursprung von Lahn, Sieg und Eder. Über die Haincher Höhe und die Kalteiche zieht sich der Höhenring gen Süden bis zum Freien Grund.

Vom Südzipfel des Siegerlands geht es weiter ins Hellerbergland und hinab ins Siegtal, das bei Kirchen erreicht wird. An der Freusburg vorbei wandert man entlang der Landesgrenze zur Rheinland-Pfalz, die das Siegerland vom Wildenburger Land trennt.

Westlich von Freudenberg erreicht der Siegerland Höhenring dann die Ausläufer des sauerländischen Ebbegebirges und knickt an der Rahrbacher Höhe nach Osten, um auf der Höhe des Littfelder Grunds wieder den Giller zu erreichen.

Für den gesamten Höhenring wie für die einzelnen Etappen stellt der Wanderatlas Deutschland ab Mittwoch die GPS-Daten kostenfrei zum Download zur Verfügung.

Freitag, 25. Juni 2010

Wanderatlas Deutschland informiert (Juni 2010)

Liebe Wanderfreunde,

Deutschland steht im Achtelfinale. Vor dem Klassiker gegen England am Sonntag versorgen wir euch heute noch einmal mit drei Wandertipps. Die funktionieren auf jeden Fall und können helfen, die Nervosität vor dem Spiel und die Emotionen danach in frischer Luft und herrlicher Natur zu verarbeiten. Wir haben diesmal je eine Wanderung aus den drei Wandergebieten herausgesucht, die aktuell im Wanderatlas Deutschland angeboten werden: Westerwald, Sauerland und Taunus.

Das Siebengebirge markiert den Nordwestrand des Westerwalds. Unser Wanderfreund mondim hat eine gelungene Rundtour durch das Siebengebirge vorgestellt, die treffenderweise den Namen "Die Perlen des Siebengebirges" trägt. Hier ist alles dabei: Drachenfels, Petersberg, Ölberg, Rhöndorf. Knapp 20km mit vielen Höhenmetern und traumhaften Aussichten auf das Rheintal.

Das evangelische Siegerland hat eine kleine katholische Enklave, das Johannland bei Netphen. Hier entspringen auf den Rothaarhöhen die Lahn, die Sieg und die Eder. Der Netphener Rundwanderweg erschließt dieses Wandergebiet in einer 68km langen Schleife, in die man individuell einsteigen kann.

Seit dem 19. Juni stellen wir im Wanderatlas als drittes Wandergebiet den Taunus vor. Eine besonders schöne Rundwanderung hat Wanderführer Rudi Strauch beigesteuert: eine 12km lange Tour durch den Braunfelser Forst am Nordrand des Hochtaunus.

Als Wanderung des Monats Juni 2010 stellen wir passend zum neuen Zielgebiet Taunus gerade den Weiltalweg vor. Diese schöne Streckenwanderung führt entlang der Weil vom Feldbergmassiv hinab ins Lahntal und schließt viele Sehenswürdigkeiten ein. Durch herrliche Natur führt der Weg über gut begehrbare Feld- und Waldwegen immer entlang des zweitlängsten Flusses im Taunus.

Im Juli werden wir als Wanderung des Monats den Siegerländer Höhenring präsentieren, ein Klassiker, der den waldreichsten Kreis Deutschlands - Siegerland-Wittgenstein - auf gut 140km durchmisst.

Und zum Abschluss wie gewohnt ein bißchen Statistik:

  • der Rheinsteig hat es in die Top 5 geschafft und im Juni ganze 26 Plätze gut gemacht. Damit ist er auch der Gewinner des Monats.
  • höchster Neueinstieg in die Top 50 ist im Juni die Tour durch die Steilhänge der Lahn bei Runkel und Villmar
  • Nach dem Rheinsteig hat die meisten Plätze in der Gunst der Wanderer der Netphener Keltenweg zugelegt. Er stieg um 13 Plätze in der Top 50 des Wanderatlas
So, und nu: GO, GERMANY, GO!

Donnerstag, 24. Juni 2010

Unterwegs im Weiltal

Der Weiltalweg ist die Wanderung des Monats Juni 2010 im Wanderatlas. Die letzten beiden Tage haben wir die Gegend fototechnisch bereist (ebenso wie zum wiederholten MAle das Siegerland, das sich wiederum grau und wolkenverhangen präsentierte). Eine wirklich schöne Landschaft mit schönen Natureindrücken erschließt sich auf dem Weg vom Kleinen Feldberg (826m) bis hinab nach Weilburg ins Lahntal.

Wir haben den Weiltalweg in vier Etappen aufgeteilt, die es ermöglichen, sich auch am Wegesrand das eine oder andere anzuschauen, etwa die Kristallhöhle in Kubach oder die Ruine von Burg Freienfels. Speziell jetzt im Sommer ist das Weiltal - viel Schatten, kühler Fluss - eine ideale Wandertour, um mal richtig durchzuatmen.

Freitag, 18. Juni 2010

Salvete amici montium taunensium

Seid gegrüßt, ihr Freunde des Taunus. Ab morgen geht's los mit dem dritten Zielgebiet im Wanderatlas Deutschland. Der Taunus ist dran. Das ist die Gegend zwischen Lahn (Norden), Main (Süden), Rhein (Westen) und der Autobahn A 5 im Osten ;)


Heute verteilen wir - noch vor dem Deutschland-Spiel gegen Serbien - dazu eine Presseinformation, die ich hier weltexklusiv schon mal vor-veröffentliche.


Neu: GPS-Wanderatlas Taunus

Ab Samstag werden täglich neue Wanderwege und Sehenswürdigkeiten zwischen Main und Lahn präsentiert


(Beselich, 18. Juni 2010). Der Taunus gehört zu den bekanntesten Wanderregionen in Deutschland. Am Samstag (19. Juni 2010) beginnt der Wanderatlas Deutschland, den Taunus als Ziel für Wanderer und Ausflugsgäste vorzustellen. Auf der Internetseite www.ich-geh-wandern.de wird für die Laufzeit von ca. 18 Monaten täglich ein Text zum Wandergebiet Taunus veröffentlicht. Ergänzt werden die redaktionellen Informationen mit Wandertouren, die inkl. der GPS-Daten für die mobile Navigation bereitstehen.

Der Wanderatlas Deutschland ist ein 2009 gestartetes Internet-Angebot, das kostenfrei Informationen für Tagesausflüge und Reisen vorstellt. In Hessen trägt der Tagestourismus über 70% zu den im Fremdenverkehr erwirtschafteten Umsätze bei. Kein Wunder bei über 200 Mio. Tagesausflüglern, die Hessen 2008 besuchten. Der Tourismus ist in Hessen mit knapp 10 Mrd. Euro Umsatz eine Wirtschaftssäule, die 200.000 Arbeitsplätze sichert.

Die Tagestouristen in Hessen kommen im Wesentlichen aus der Altersgruppe der über 50jährigen. Sie sind überdurchschnittlich gebildet und erkundigen sich am liebsten im Internet über ein mögliches Ausflugsziel. Speziell für diese Zielgruppe erstellt der Wanderatlas ein passgenaues Informationsangebot, das durch die Mitarbeit von örtlichen Touristikexperten und Wandervereinen sogar noch erweitert werden kann. Denn der Wanderatlas ist ähnlich wie das Lexikon Wikipedia ein „Mitmach-System“, in dem sich neben der Redaktion auch Privatpersonen als Autoren einbringen können.

Die stärkste Tourismus-Region in Hessen ist der Taunus, der sich zwischen der Lahn im Norden und dem Main im Süden erstreckt und dabei auch Teile von Rheinland-Pfalz mit einbezieht. Zwischen Wetzlar und Wiesbaden, Lahnstein und Bad Homburg locken zahlreiche Sehenswürdigkeiten: Lahntal, Saalburg und Limes, Rheingau und UNESCO-Welterbe oberes Mittelrheintal mit Loreley, der Germania und den bekannten Rheinschlössern, Großer Feldberg, Wispertal. Es gibt im Taunus vieles neu zu entdecken. Dass dies auch im Internet leicht und gut funktioniert, stellt der Wanderatlas für den Taunus sicher.

Ab Samstag startet die Veröffentlichung des Wanderatlas für den Taunus. Täglich wird je ein neuer Eintrag veröffentlicht. Insgesamt sind rund 500 Einträge in Planung, die mit der Vorstellung von Wanderwegen im Taunus ergänzt werden.

Die Reise durch den Taunus beginnt der Wanderatlas am Nordostrand des Taunus bei Wetzlar. Von der Goethestadt geht es die Lahn entlang durchs Solmser Land nach Braunfels und Weilburg. Weiter südlich wird durchs Weiltal das Gebiet rund um den Großen Feldberg erreicht mit Saalburg und Hessenpark als touristischen Highlights.

Südlich an den Hochtaunus schließt sich der flachere Main-Taunus an. Der dicht besiedelte Landstrich nördlich von Frankfurt bietet einige Ausflugsziele z.B. Burg Eppstein, das Hattersheimer Rosarium, der Rettershof, das Arboretum Main-Taunus oder das Hundertwasserhaus in Bad Soden.

An der Mündung des Mains in den Rhein beginnt der Rheingau, der sich entlang des Stroms bis an die Grenze zu Rheinland-Pfalz zieht. Hier schlägt das Herz des Rieslings, hier werden die besten Weißweine der Welt kultiviert. Schlösser und Burgen folgen dem Lauf des Rheins und im Hinterland erstrecken sich waldreiche Wandergebiete.

Der rheinlandpfälzische Teil des Taunus wird neben dem Mittelrheintal durch die südlichen Teile des Naturparks Nassau geprägt. Der Hintertaunus im Westen zieht sich von Diez bis zur Mündung der Lahn in den Rhein bei Lahnstein.

Zwischen rheinland-pfälzischem Taunus und dem Hochtaunus liegt dann eine Einbuchtung, in der sich das Limburger Becken, der Goldene Grund und die Idsteiner Senke erstrecken. Was am Rhein der Riesling ist hier im Untertaunus das Mineralwasser, das noch heute gerne synonym als „Selters“ bezeichnet wird.

Erste Taunus-Wanderungen stehen ebenfalls bereits zur Verfügung und werden parallel mit den Informationseinträgen präsentiert. So wird z.B. noch im Juni der Weiltalweg vorgestellt. In Planung sind auch der neue Schinderhannespfad, der Taunus-Höhenring und natürlich zahlreiche örtliche Rundwanderungen. Bereits veröffentlicht ist der komplette Rheinsteig in 23 Etappen, die gut zur Hälfte durch den Taunus führen.

Wandervereine, Wanderführer, Touristiker aus den Gemeinden und Kreisen und natürlich jeder private Wanderer können auch selbst Wandervorschläge veröffentlichen. Sie benötigen dafür lediglich eine GPS-Wegbeschreibung – einen so genannten GPS-Track – der als Basis der Tourenbeschreibung dient. Diese GPS-Tracks sind kostenfrei und ohne Einschränkung von interessierten Ausflugsgästen nutzbar und sprechen eine neue Generation von Touristen an, die sich kurzfristig für einen Ausflug entscheiden und dann nicht mehr die Zeit haben, sich eine normale Karte zu besorgen bzw. sich nicht allein auf eine Karte verlassen wollen.

Auf Grund der GPS-Daten ist es im Wanderatlas Deutschland auch möglich, Wandervorschläge zu präsentieren, die nicht durchgängig ausgeschildert sind oder die bewusst abseits der großen Wege durch schöne Gebiete führen.

Den Wanderatlas für den Taunus erreicht man ab Samstag, den 19. Juni 2010 auch direkt unter www.ich-geh-wandern.de/taunus.

Montag, 31. Mai 2010

Sixbreak Quiz-Duell

Am Wochenende haben wir die Duell-Funktion im Sixbreak Wissens-Quiz als Alpha-Version auf den Produktivserver gespielt. Damit ist es möglich, das sich zwei angemeldete Nutzer, die online sind, einen Fragenkatalog synchron erhalten und so lange gegeneinander spielen, bis ein Quizzer falsch oder nicht antwortet. Der Gewinner erhält einen Duellpunkt.


Das Quiz-Duell ist technisch recht anspruchsvoll, da wir unabhängig von 3rd Party Lösungen wie Flash eine real-time-web Anwendung mit Standard-HTML einsetzen wollten. Dazu einige Sätze aus der Einleitung zur Projektbeschreibung:

Soziale Netzwerke gehören mittlerweile zu den Hauptnutzungsumfeldern von Internet-Nutzern und zu den Wachstumstreibern des Datenaufkommens im Internet. Innerhalb sozialer Netzwerke verschiebt sich das klassische Internetparadigma. Das klassische Paradigma lautet: Der Anwender schickt eine Anfrage (request) an einen Server und erhält eine entsprechende Antwort, z.B. ein Suchergebnis.

Als Paradigma der Zukunft entwickelt sich dagegen derzeit das Echtzeitinternet (real time web).

The Real-Time Web is a paradigm based on pushing information to users as soon as it's available - instead of requiring that they or their software check a source periodically for updates. It can be enabled in many different ways and can require a different technical architecture. It's being implemented in social networking, search, news and elsewhere - making those experiences more like Instant Messaging and facilitating unpredictable innovations. Early benefits include increased user engagement ("flow") and decreased server loads, but these are early days. Real-time information delivery will likely become ubiquitous, a requirement for almost any website or service. (Quelle)

Das Grundprinzip des Echtzeitinternets ist – nachrichtentechnisch formuliert – der Wechsel von einem Halbduplex- zu einem Full Duplex-Verfahren: Also der zeitgleichen Übertragung von Information in beide Richtungen wie bei der Telefonie. Der Server kann auch ohne explizite Anfrage durch den Nutzer Daten ausliefern.

Die Entwickler haben länger geschraubt, aber jetzt funktioniert die Basistechnologie. Wir testen jetzt die verschiedenen Umgebungen (Browser, Netzwerke...) und können vielleicht zum einjährigen Jubliäum von Sixbreak die Funktion so stabilisieren, dass wir den Betastand erreichen. Und dann folgt der nächste große Schritt: Die Duell-Funktion für mobile Clients anpassen und als eingebettete Funktion in sozialen Netzwerken etablieren.

Freitag, 21. Mai 2010

Wanderatlas Deutschland informiert (Mai 2010)

Liebe Wanderfreunde,

pünktlich zum Pfingstwochenende haben wir heute wieder drei Wanderungen herausgesucht, die wir euch empfehlen möchten. Seit Anfang des Monats haben wir neben dem Westerwald eine zweite Zielregion mit aufgenommen, das Sauerland. Hier beschäftigen wir uns derzeit mit dem südlichen Teil, Siegerland-Wittgenstein. Um Appetit zu machen, haben wir diesmal zwei Wandertipps aus diesem Gebiet


Der Kindelsbergpfad ist eine Rundwanderung im Littfelder Grund bei Kreuztal. Zielpunkt ist der Aussichtsturm am Kindelsberg, den jeder schon einmal gesehen hat: Er ziert nämlich das Logo der Krombacher Brauerei, dem beliebtesten Bier der Deutschen. Vom Kindelsbergturm hat man einen hervorragenden Rundblick über das südliche Sauerland. Und auf dem Weg dorthin kommt man an über zwanzig Stationen - Schwerpunkt Bergbau - vorbei, die spannende Infos bereithalten.

Der Wäller Wanderfreak hat bereits vor einigen Wochen den Netphener Keltenweg vorgestellt. Er ist wie der Kindelsbergspfad eine der sieben Wanderhöhepunkte in Siegerland-Wittgenstein und erkundet die Gegen um Netphen im schönen Johannland.

Brandneu ist die Greifenstein-Schleife, die am 30. Mai offiziell eröffnet wird. Katrin Schneider vom Westerwald Touristik-Service hat uns die Route schon vorab zur Verfügung gestellt, die als Alternative zu den ersten beiden Westerwaldsteig-Etappen von Herborn durchs Greifensteiner Land ins Ulmbachtal und hinauf auf den Knoten (605m) führt. U.E. die schönere Wegführung, um den Hessischen Westerwald zu erkunden.

Zur Eröffnung der Greifenstein-Schleife am 30. Mai gibt es zwei Startpunkte: Ab 9:45 von Herborn (Parkplatz an der Kulturscheune KuSch in der Austraße) und ab 8:45 am Friedhof in Arborn. Beide Touren führen zur Burg Greifenstein, wo die Freiwillige Feuerwehr fürs leibliche Wohl und Alleinunterhalter Patrick Sänger für die Stimmung sorgt. Ab Burg Greifenstein steht ein kostenloser Rücktransport zur Verfügung.

Eine weitere Veranstaltung findet am 30.5. in Westerburg statt. Der Erlebnisbahnhof Westerwald lädt zum Lok„O“Motiv-Fototag. Höhepunkt: Die 1941 gebaute Dampflok 44 508 wird für die angereisten Fotografen aus dem Schuppen gezogen und vor den Wasserkran gestellt. Die Veranstaltung kann man schön mit einer Wanderung auf dem Grünen Steig und Seenweg kombinieren.

Am 1. Juni werden wir die Informationstexte zum Westerwald abschließen und haben dann 573 Sehenswürdigkeiten und Orte beschrieben und im Wanderatlas veröffentlicht. Danach geht es weiter im Taunus. Deshalb wird die Wanderung des Monats Juni auch ein Taunusweg sein, natürlich einer der schönsten: Der Weiltalweg.

In diesem Zusammenhang: Uns würde natürlich freuen, wenn wir wüssten, wie der Wanderatlas bei euch ankommt. Daher habe ich im Forum einen Feedback-Beitrag angelegt. Hier kann jeder angemeldete Nutzer auf Wunsch als Antwort auf den Beitrag seine Meinung hinterlassen - von schlichtem Jubel bis zu beißender Kritik. Wir nehmen alles ernst - also bitte: Schreibt uns eure Meinung.

Und zum Abschluss wie gewohnt ein bißchen Statistik:


Liebe Grüße an alle Wanderer,
wünscht euch das Wanderatlas-Team

Freitag, 7. Mai 2010

Germania, Loreley, Drachenfels

Wieder einmal mussten wir heute die Presse informieren, denn wir haben schöne Dinge zu berichten: Der Rheinsteig ist die Wanderung des Monats Mai 2010. Nachdem wir aus verlässlichen Quellen erfahren haben, dass tatsächlich am regnerischen 1.Mai sich Menschen auf dem Rheinsteig quälten, wollen wir heute die Möglichkeit anbieten, dies in Zukunft wenigstens mit GPS erträglich zu gestalten. Deshalb die Pressenotiz, die ich anbei zum Besten gebe...

GPS-Wandern auf dem Rheinsteig

Wanderatlas Deutschland stellt als GPS-Wanderung
des Monats im Mai den Rheinsteig in 23 Etappen vor


(Beselich, 7. Mai 2010). Der Rheinsteig gehört zu den bekanntesten Wanderwegen in Deutschland. Auf über 300km Länge erschließt er auf schmalen Pfaden das Mittelrheintal vom Rheingau über den Hintertaunus und den Rhein-Westerwald bis zum Siebengebirge. Vom 8. bis 31. Mai stellt der Wanderatlas Deutschland auf der Internetseite www.ich-geh-wandern.de täglich eine Etappe des Rheinsteigs inklusive der GPS-Daten für die mobile Navigation vor.
Die Wanderwege über die Höhenzüge der Rheinberge sind vermutlich die ältesten bekannten Wanderwege in Deutschland. Doch die Ansprüche an Wanderungen haben sich in den letzten Jahren geändert. Deshalb stellten Dr. Achim Schloemer, Geschäftsführer der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH und Karin Hünerfauth-Brixius, Projektleiterin für die Entwicklung des Rheinsteigs, 2003 fest: Ein neuer Weg muss her.

Damit war der Rheinsteig geboren, der im September 2005 auf der Koblenzer Festung Ehrenbreitstein offiziell eröffnet wurde und seitdem zu den Spitzenwanderwegen in Deutschland zählt. Rund 250.000 Wanderer nutzen jährlich die Trasse, die durchgängig mit dem geschwungen R auf blauem Grund beschildert ist, schätzt Frank Gallas vom Rheinsteig-Büro.

Der Rheinsteig verbindet zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die sich entlang des Rheins wie an einer Perlenschnur aufreihen. Schloss Biebrich in Wiesbaden, Kloster Eberbach – hier wurde der „Name der Rose“ verfilmt -, Rüdesheim mit der Drosselgasse, die Loreley, die Marksburg, die Festung Ehrenbreitstein, das UNESCO Weltkulturerbe Limes, die Erpeler Ley und der Drachenfels im Siebengebirge geben nur einen kleinen Auszug der Höhepunkte wider. Neben den dicht gestreuten Sehenswürdigkeiten im Mittelrheintal stehen auch einige sportliche Abenteuer auf dem Programm, z.B. der Aufstieg durch die Ruppertsklamm bei Niederlahnstein oder der neue Rabenacksteig – ein Kletterweg hinauf auf eine Felsklippe hoch über dem Rhein. Auch die Königsetappe zur Loreley, die auf einer Wegstrecke von 22km stolze 828m Höhenunterschied bewältigt, erfordert etwas sportlichen Ehrgeiz.

Der Rheinsteig ist nach den Qualitätskriterien des Deutschen Wanderinstituts entwickelt und zertifiziert worden. Das bedeutet: Den Rheinsteig-Wanderer erwarten schmale Wege mit einer Breite von weniger als 1m, kaum asphaltierte Abschnitte, dafür aber viel Natur mit einer abwechslungsreichen Wegführung.

Mit Unterstützung des Rheinsteig-Büros veröffentlicht der Wanderatlas Deutschland kostenfrei die offiziellen GPS-Daten des Premiumwanderwegs von Wiesbaden nach Bonn nach folgendem Plan auf der Seite www.ich-geh-wandern.de/rheinsteig

08.05.    Rheinsteig komplett
09.05.    von Wiesbaden nach Schlangenbad
10.05.    von Schlangenbad zum Kloster Eberbach
11.05.    vom Kloster Eberbach nach Johannisberg
12.05.    von Johannisberg nach Rüdesheim
13.05.    von Rüdesheim nach Lorch
14.05.    von Lorch nach Kaub
15.05.    von Kaub nach St. Goarshausen
16.05.    von St. Goarshausen nach Kestert
17.05.    von Kestert nach Osterspai
18.05.    von Osterspai nach Braubach
19.05.    von Braubach nach Lahnstein
20.05.    von Lahnstein zur Festung Ehrenbreitstein
21.05.    von der Festung Ehrenbreitstein nach Vallendar
22.05.    von Vallendar nach Sayn
23.05.    von Sayn nach Rengsdorf
24.05.    von Rengsdorf nach Leutesdorf
25.05.    von Leutesdorf nach Rheinbrohl
26.05.    von Rheinbrohl nach Leubsdorf
27.05.    von Leubsdorf nach Unkel
28.05.    von Unkel nach Bad Honnef
29.05.    von Bad Honnef nach Königswinter
30.05.    von Königswinter nach Niederdollendorf
31.05.    von Niederdollendorf nach Bonn