Freitag, 30. April 2010

First we take Westerwald, than we take Sauerland

Die Headline dieses Beitrags klingt leider nicht so gut wie der Evergreen von Leonard Cohen. Aber wir machen ja auch keinen stylishen Stadtteilführer für New York oder Berlin, sondern sind die Jungs vom Wanderatlas. Und als solche haben wir heute die geschätzten Kollegen von der Presse informiert, dass wir ab morgen Ernst machen und die zweite Zielregion veröffentlichen: das Sauerland.

Integraler Bestandteil ist dabei Siegerland-Wittgenstein, mit dem wir den bunten Texte-Reigen starten. Anbei der Vollständigkeit noch die Pressenotiz, die wir an die lokalen Multiplikatoren geschickt haben:

GPS-Wanderatlas für das Sauerland und Siegerland-Wittgenstein

Ab morgen gibt es jeden Tag im Internet einen Tipp zu Sehenswürdigkeiten, Ausflugszielen und Wanderwegen


(Beselich, 30. April 2010). Der Wanderatlas Deutschland startet am 1. Mai mit der Vorstellung der Urlaubsregionen Siegerland-Wittgenstein und Sauerland. Tag für Tag für wird je ein Tipp für Ausflüge in die Region im Internet veröffentlicht. Alle Wandervorschläge werden inkl. der GPS-Daten für die mobile Navigation unter der Adresse www.ich-geh-wandern.de bereit gestellt.

Der Wanderatlas Deutschland ist ein Internet-Angebot, das sich zum Ziel gemacht hat, Tagestouristen bei der kurzfristigen Vorbereitung eines Ausflugs zu unterstützen. Im Kern geht es dabei um die Vorstellungen von örtlichen Wanderwegen. Diese sind eingebettet in ein redaktionelles Umfeld, das Informationen zu Sehenswürdigkeiten und Ausflugszielen bereithält.

Der Wanderatlas Deutschland hat als erste Zielregion in den letzten Monaten den Westerwald vorgestellt und bietet für dieses Urlaubsziel heute mehr als 170 Wandervorschläge und 500 Ortsporträts. Mehr Infos zur schnellen Vorbereitung eines Ausflugs in den Westerwald gibt es nirgends.

Und so soll es auch in Siegerland-Wittgenstein und dem Sauerland sein, betont Chefredakteur Dr. Thomas Becker: „Zusammen mit den Touristikern in den Städten und Gemeinden und den Wandervereinen verfolgen wir das selbe Ziel: Wir wollen die Vorzüge und Schönheiten der Region bewusst machen und so Menschen motivieren, ihre Heimat besser kennen zu lernen“.

Ab dem 1. Mai startet jetzt als zweite Urlaubsregion das Gebiet zwischen Sieg und Möhne: Sauerland und Siegerland-Wittgenstein. Tag für Tag werden einzelne Orte oder komplette Wanderungen vorgestellt. Die Wandervorschläge – zumeist Rundwege, die man auch ohne Ausrüstung und Training gut bewältigen kann – werden immer mit den GPS-Daten veröffentlicht. Diese Daten kann man sich auf ein mobiles Navigationsgerät überspielen und braucht dann nicht mehr im Vorfeld eine Karte besorgen.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich am Wanderatlas Deutschland aktiv zu beteiligen. Denn Wandervorschläge kann jeder im Wanderatlas Deutschland veröffentlichen und so seine Lieblingstour einem größeren Zielpublikum vorstellen.

Nach zwei groben Einführungstexten am Samstag und Sonntag beginnt die Präsentation der ersten Zielgebiete in Siegerland-Wittgenstein: Im Mai werden der Littfelder Grund, der Hilchenbacher Winkel und das Johannland um Netphen vorgestellt. Im Juni folgen dann die südlichen Gebiete rund um Freudenberg und Siegen, im Juli das Wittgensteiner Land.

Die gesamte Urlaubsregion Sauerland und Siegerland-Wittgenstein wird mit gut 500 Texten eingeplant, so dass die komplette Veröffentlichung bis Anfang 2012 dauern wird.

Alle einzelnen Texte, die im Tagesrhythmus veröffentlich werden, gliedern sich in eine großes „elektronisches“ Buch ein und können so später auch hintereinander weg gelesen werden.

Der Wanderatlas Deutschland wurde im März 2010 vom Bundeswirtschaftsministerium mit dem bundesweiten Gründerpreis Multimedia ausgezeichnet. Sitz des Wanderatlas Verlags ist Beselich bei Limburg.

Dienstag, 27. April 2010

Wanderatlas Deutschland informiert (April 2010)

Liebe Wanderfreunde,

der Frühling ist definitiv in Deutschland angekommen und damit auch die schönste Jahreszeit, um die Heimat zu erkunden. Wie jeden Monat haben wir auch diesmal drei Routenvorschläge zusammengestellt, die man in den nächsten Wochen gut erkunden kann.

Unser erster Wanderweg ist eine schöne Runde durch die Steilhänge im Mittellahntal zwischen Villmar und Runkel. Diese Wanderung wurde 2009 im Hessischen Rundfunk vorgestellt. Einen ersten Eindruck kann man sich in denm 13minütigen Fernsehbeitrag verschaffen, der auch im Internet kostenfrei verfügbar ist.

Die zweite Monatsempfehlung verdanken wir dem Hachenburger Wanderführer Rudi Strauch, der jeden Dienstag unterwegs ist und auf zumeist eigens ausgearbeiteten Routen die Schönheiten von Westerwald und Taunus erkundet. Vor einigen Tagen war Rudi im Daadener Land unterwegs und hat eine schöne Rundwanderung um das Schlossdorf Friedewald vorgestellt. Diese Schlaufe verbindet elegant tolle Natureindrücke, schöne Ausblicke und viel Historisches.

Als dritte Wanderung möchten wir auf den Hirzenhainer Höhenflug hinweisen. Diese Hessen-Extratour am Westrand des Lahn-Dill-Berglands führt über die Bottenhorner Hochfläche ins schöne Gansbachtal, weiter zur Höhe 500 und schließlich durch die Schwarzbachschlucht zurück nach Hirzenhain, einem der Pionierorte der deutschen Segelfliegerei.

Als Nachtrag zu unserer Wanderung des Monats März - dem Westerwaldsteig - möchten wir darüber informieren, das am vergangenen Sonntag der Klettersteig am Hölderstein vom rheinland-pfälzischen Wirtschaftsminister Hendrik Hering eröffnet wurde. An der Eröffnung des Klettersteigs zwischen dem Puderbacher Land und dem Raiffeisenland nahmen zahlreiche Wanderer und auch Landrat Rainer Kaul teil.

Die Wanderung des Monats im Mai wird der Rheinsteig, der auf seiner ersten Hälfte den Westrand des Westerwalds durchzieht. Wir werden den Rheinsteig in 23 Etappen vorstellen und dabei auch die offiziellen GPS-Daten des Rheinsteig-Projektbüros veröffentlichen.

Eine Mitteilung in eigener Sache: Seit dem 9. April ist der Wanderatlas Deutschland eine eigene Firma. Wir haben am Amtsgericht Limburg den Wanderatlas Verlag offiziell angemeldet und betreiben den weiteren Ausbau jetzt als Vollzeitaufgabe, was sich unter anderem darin zeigt, dass wir in nächster Zeit weitere Wandergebiete aufarbeiten. Die ersten Regionen, die dem Westerwald folgen, sind das Siegerland und das Sauerland. Ab dem 1.Mai geht es damit los.

Und zum Abschluss noch ein bißchen Stratistik:

  • Neu in die Top 10 der beliebtesten GPS-Wanderungen eingestiegen ist im April die Tour "Mittenaar 2010" von unserem Wanderfreund Watzmann.
  • Höchster Neueinstieg in die Top 50 ist im April der Wiedweg, der sich direkt auf Platz 22  schieben konnte.
  • Die meisten - nämlich 16 - Plätze innerhalb der Top 50 hinzugewonnen hat der Traumpfad Saynsteig.

Liebe Grüße an alle Wanderer,
euer Team vom Wanderatlas

Montag, 26. April 2010

6000 Fragen im Sixbreak Wissens-Quiz


Heute morgen hat HOWKLER Frage Nummer 6.000 ins Sixbreak Online-Quiz eingestellt. Er möchte wissen, woher die NDW-Gruppe Trio stammt. Um für die Beantwortung dieser Quizfrage gewappnet zu sein, lohnt ein Blick in das Lexikonprojekt Wikipedia, die folgendes zur Vorgeschichte der Band vermerken:
 
Stephan Remmler und Gert Krawinkel spielten schon Ende der 1960er Jahre in einer Band namens „Just Us“ Beat- und Rockmusik. Sie coverten vornehmlich die Rolling Stones und wurden von den Medien „Die Stones von der Wesermarsch“ betitelt.[2] Der Erfolg der Band war auf Norddeutschland begrenzt. Nach diversen Umbesetzungen löste sich „Just Us“ 1969 auf, worauf Remmler und Krawinkel jeweils als Solokünstler weiterhin aktiv waren. Krawinkel gründete die kommerziell erfolglose Band „Cravinkel“, während Remmler sich unter dem Pseudonym „Rex Carter“ als Schlagersänger versuchte und dabei ebenfalls erfolglos blieb. Peter Behrens spielte zu jener Zeit (Anfang der 1970er Jahre) in einer Psychedelic-Band namens „Silberbart“ und blieb auch erfolglos.

Remmler und Krawinkel studierten gemeinsam und waren in den 1970er Jahren verbeamtete Lehrer, während Peter Behrens die Mailänder Clownschule besuchte.[3] Nur Krawinkel spielte weiterhin in einer Band namens „Emsland Hillbillies“. Im Sommer 1979 wurde ein „Just Us“-Reunion-Konzert mit Remmler und Krawinkel veranstaltet, das auf positive Resonanz stieß. Die zwei entschlossen sich, gemeinsam mit verschiedenen befreundeten Musikern in einem zweiten Anlauf den Sprung ins erfolgreiche Musikgeschäft zu wagen. Sie kündigten ihre Stellungen als Lehrer. Es wurde eine Firma namens „Just Us Music Productions GmbH“ gegründet, deren Ziel es war, erfolgreiche Musik zu produzieren. Remmler und Krawinkel waren als Musiker bei dieser Firma angestellt. Geldgeber waren verschiedene befreundete Musiker, die darauf setzten, dass Remmler und Krawinkel in der Lage seien, profitable Musik zu produzieren.

Die beiden mieteten für 600 DM im Monat ein Einfamilienhaus im oldenburgischen Großenkneten, in dem sie fortan verschiedene Bandprojekte unter dem Namen „Wind“ ausprobierten und auch in Form einer Wohngemeinschaft lebten. Die Bandprojekte waren zahlreich. Es sollen zeitweise bis zu 25 Musiker an dem Projekt mitgewirkt haben, wobei einige Positionen in der Band mehrfach besetzt waren, wie z. B. mehrere Bassisten. Im Repertoire befanden sich auch Lieder, die später als Trio mit deutlich reduzierter

Instrumentierung dargeboten wurden (u. a. „Nasty“ oder „Energie“).[4] Insbesondere Remmler nutzte seine Kontakte zu verschiedenen Schulen und spielte den Schülern die Arbeitsergebnisse der Band vor, um Meinungen einzuholen. Während dieser Zeit stieß auch Peter Behrens zu der Band, als Remmler und Krawinkel über eine Zeitungsannonce nach Schlagzeugern suchten. Der seinerzeit arbeitslose Behrens war nun fast täglich in dem Haus in Großenkneten und probte allein mit Remmler und Krawinkel, da mit den anderen Musikern meist nur am Wochenende geprobt wurde.[5]

Donnerstag, 15. April 2010

Wanderatlas Verlag nimmt Geschäfte auf

Vergangenen Freitag - am 9. April 2010 - haben wir den Gründungsvertrag zur Wanderatlas Verlag GmbH notariell beglaubigt. Damit können wir jetzt - zunächst als GmbH i.G., ab etwa Ende nächster Woche dann aber auch als im Handelsregister eingetragene GmbH - unser Wanderatlas Deutschland vermarkten. Die erste Rechnung haben wir übrigens schon erstellt. Die Rechnungsnummer 1 hat der Wild- und Freizeitpark Westerwald erhalten.

Letzte Woche hatten wir einige spannende und viel versprechende Gespräche mit der Touristik, so dass wir sehr positiv in die Zukunft blicken. Wenngleich das Auffinden geeigneter Autoren und Vertriebler nicht ganz einfach ist, setzen wir insgesamt jedenfalls mehr auf Qualität denn auf Schnelligkeit. Schließlich ist Wandern ja ein Entschleunigungsthema :)

Heute haben wir übrigens Bergfest bei unserer Wanderung des Monats, dem Westerwaldsteig. 8 von 16 Etappen sind veröffentlicht und dabei jeweils mit den aktuellen GPS-Daten des Wegbetreibers versehen worden.

Hier noch einmal zur Übersicht die bislang freigeschalteten GPS-Wanderetappen für den Westerwaldsteig:

Westerwaldsteig Etappe 1 von Herborn nach Breitscheid
mit Frühstücksbummel in der Fachwerkaltstadt von Herborn, Abstecher in den Vogelpark in Uckersdorf, Ablaufen des Karstlehrpfads in Erdbach mit abschließendem Besuch des Herbstlabyrinths, eine der größten Höhlen Deutschlands.


Die Quelle der Großen Nister bei 
Willingen an der FuchskauteWesterwaldsteig Etappe 2 von Breitscheid zur Fuchskaute
durch die typische Westerwaldlandschaft des Hohen Westerwalds mit Hochflächen, die durch Fichtenhecken vor dem Wind geschützt sind. Eine kurze Umrundung des Heisterberger Weihers einplanen und das Fernglas nicht vergessen: Gute Aussicht von der Fuchskaute und zahlreiche Tierbeobachtungen im gleichnamigen Naturschutzgebiet.



Westerwaldsteig Etappe 3 von der Fuchskaute nach Rennerod

führt an die Krombachtalsperre, wo man schön etwas die Seele baumeln lassen kann. Das Rathaus Rehe ist ein beliebtes Fotomotiv. Bei Westernohe (ca. 5km weg von Rennerod) gibt es noch früher für den Westerwald typische Wacholderheide zu sehen.



Der Secker Weiher bei Rennerod liegt an der Westerwaldsteig-Etappe
 4Westerwaldsteig Etappe 4 von Rennerod nach Westerburg
bringt den Wanderer zum Botterweck. Hier war bis zur Wiedervereinigung der geographische MIttelpunkt Deutschlands. Ein erster Stopp bietet sich an den Secker Weihern an. Kurz vor Westerburg wird die Holzbachschlucht durchquert - ein eindrückliches Naturerlebnis.




Westerwaldsteig Etappe 5 von Westerburg nach Freilingen
mit Bummel durch Westerburg inkl. Schloss, Erlebnisbahnhof und Trachtenmuseum.



Blick über die Westerwälder Seenplatte vom Aussichtsturm 
HellebergWesterwaldsteig Etappe 6 von Freilingen nach Nistertal
über die Westerwälder Seenplatte. Der Postweiher ist der einzige Weiher mit Badeerlaubnis. Bei der Weiherbrücke am Dreifelder Seeweiher fließt die Wied ein. Am Ende der Tour liegt der Industrie-Erlebnispark Stöffel mit beeindruckenden Zeugnissen der vulkanischen Ursprünge des Westerwalds.



Westerwaldsteig Etappe 7 von Nistertal nach Bad Marienberg
entdeckt den Höhenluftkurort Bad Marienberg mit seinem Kurpark mit Apothekergarten und Barfußweg der Sinne.



Den Westerwaldblick vom Hedwigturm am Wildpark Bad Marienberg 
genießt man auf Etappe 8 des WesterwaldsteigsWesterwaldsteig Etappe 8 von Bad Marienberg nach Hachenburg
mit dem spektakulären Westerwaldblick vom Hedwigturm am Wildpark.Vis-a-vis liegt der Basaltpark Bad Marienberg, entlang des Westerwaldesteigs dann spoäter der Grenzpunkt Großer Wolfstein und das malerische Wäschbachtal mit dem Schnapsbrennerort Unnau.

Dienstag, 6. April 2010

Westerwaldsteig ist GPS Wanderung des Monats

Ab morgen (7. April 2010) präsentiert der Wanderatlas Deutschland des Westerwaldsteig erstmals mit den offiziellen GPS-Daten von dem Betreiber des Wege, dem Westerwald Touristik-Service.

Zur Information haben wir eine Pressemitteilung erstellt, die ich anbei zum Besten gebe:

Per GPS durch den Westerwald

Wanderatlas Deutschland stellt den Westerwald-Steig mit aktuellen GPS-Daten als Wanderung des Monats vor


(Beselich, 6. April 2010). Der Westerwald-Steig gehört zu den zwölf besten Wanderwegen Deutschlands, den so genannten Top Trails of Germany. Im April wird dieser Prädikatswanderweg mit seinen 16 Etappen im Wanderatlas Deutschland präsentiert. Durch die Unterstützung des Westerwald Touristik-Service ist es nun auch möglich, erstmals die offiziellen GPS-Daten für mobile Navigationsgeräte kostenfrei unter www.ich-geh-wandern.de herunterzuladen.

Die ersten Ideen zu einem verbindenden Wanderweg durch die verschiedenen Regionen im Westerwald wurden bereits 2001 durch den früheren Landrat des Westerwaldkreises – Peter Paul Weinert – und Christoph Hoopmann, Geschäftsführer des Westerwald Touristik-Service diskutiert. Zusammen mit den Wegeexperten des Westerwaldvereins war es dann 2007 soweit: Der Westerwald-Steig war geboren und zur feierlichen Eröffnung 2008 kamen über tausend Wanderer zur Fuchskaute, der höchsten Erhebung im Westerwald.

Schon im Folgejahr konnten die Tourismusprofis um Christoph Hoopmann zwei begehrte Prädikate für den Westerwald-Steig erreichen: Die Zertifizierung durch den Deutschen Wanderverband und die Aufnahmen in den Club der zwölf besten Wanderwege Deutschlands, den Top Trails of Germany.

Jetzt – 2010 – wird der Westerwald-Steig digital. Katrin Schneider, als Projektmanagerin des Westerwald-Steigs für den Prädikatswanderweg verantwortlich, hat die aktuellen Wegdaten aufbereiten lassen und dem Wanderatlas zur Verfügung gestellt.

Der Westerwald-Steig ist insgesamt 235km lang und führt quer – von Osten nach Westen – durch den Westerwald. Startpunkt ist Herborn im Dilltal, Ziel Bad Hönningen am Rhein. Der Westerwald-Steig ist so die logisch Verbindung zwischen dem Rheinsteig und dem Rothaarsteig.

Auf der Wegführung gibt es zahlreiche touristische Highlights zu entdecken. Ganz neu ist etwa der Klettersteig am Hölderstein im Grenzbachtal, der auf 250m über Krampen, Steigbügel, Stifte, drei Leitern und eine Brücke zum Kraxeln einlädt.

Direkt zu Beginn passiert der Westerwald-Steig auf seinem Weg von Herborn kommend das Erdbachtal. Hier kann der Wanderer im einzigartig ausgeleuchteten Herbstlabyrinth Erdgeschichte hautnah erleben. Das Erdbacher Herbstlabyrinth ist Europas erste LED-beleuchtete Höhle.

Auf seinem weiteren Verlauf durch den Hessischen Westerwald und dann in den Hohen Westerwald bei Rennerod, Westerburg und Bad Marienberg erreicht der Westerwald-Steig bei Hachenburg die Kroppacher Schweiz, eine der schönsten Mittelgebirgslandschaften, die Deutschland zu bieten hat.

Beim Abstieg durch das Wiedtal ins rheinische Becken erreicht man schließlich den Kopf des Limes, dem Startpunkt des römischen Grenzwalls, der sich auf 550km von Bad Hönningen bis nach Neustadt an der Donau erstreckte. Hier lädt das Erlebnismuseum RömerWelt zum informativen Besuch über die Zeit der Kämpfe zwischen Germanen und Römern.

Der Westerwald-Steig ist mit rund 1.000 Hinweisschildern, die ein stilisiertes W in grün auf weißem Grund zeigen, markiert. Man kommt also problemlos auch ohne Karte oder GPS voran. Durch die Nutzung eines mobilen Navigationsgeräts und den GPS-Daten für den Westerwald-Steig ist man aber noch flexibler unterwegs und kann auch problemlos Schlenker und Abstecher machen. Man findet dank GPS immer wieder sicher auf den Steig zurück.