Freitag, 27. August 2010

Wanderatlas Deutschland informiert (August 2010)

Wandern im schönen Weiltal (Taunus)
Liebe Wanderfreunde,

zum Ende eines verregneten Augusts schicken wir euch wie gewohnt unseren monatlichen Rundbrief. Der Regen hat auch uns einen Strich durch die Rechnung gemacht, denn wir hängen ganz schön hinterher mit unseren Fotos in der neu begonnen Region Ebbegebirge. Aber wir hoffen auf schöne Spätsommertage bzw. den goldenen Herbst. Bis dahin emfpehlen wir gerne drei Wanderungen, die wir in den letzten Wochen vorgestellt haben.

Mit Unterstützung der Tourismus Kur- und Stadtentwicklung Bad Laasphe konnten wir für einen Premiumwanderg im Siegerland die aktuellen GPS-Daten erhalten. Der Mäanderweg - bislang eine Streckenwanderung - ist mittlerweile zu einer richtig schönen Rundtour ausgebaut worden. Und die aktuellen Wegdaten gibt's nur hier im Wanderatlas.

Für den Taunus empfehlen wir gerne den erst 2009 eingerichteten Panoramaweg Waldsolms. Das ist ein ehrlicher Wanderweg, der ohne große "Bespaßung" auskommt und schlicht und einfach die Natur für sich sprechen lässt. Auf der 17km-Schlaufe kommt man u.a. am Kuhschwanzweiher und der Arschkerb vorbei. Schöne Aussichten inklusive.

Im Westerwald verdanken wir Wanderführer Rudi Strauch eine wirklich schöne Rundtour um die Fuchskaute. Sie startet oberhalb des Hickengrunds, führt zur Quelle der Großen Nister und dann zur Fuchskaute. Der Rückweg führt über die Ketzersteine.

Als Wanderung des Monats September 2010 werden wir den Wittgensteiner Panoramaweg vorstellen. Er führt von Bad Laasphe über einen Höhenweg entlang des Wittgensteiner Berglands und der Wittgensteiner Kammer. Der Wittgensteiner Panoramaweg gehört zu den klassischen Routen im südlichen Rothaargebirge. Die Wege sind meist breit und oft sogar geteert, so dass man gut vorankommt. Das mag nicht jedermanns Sache sein. Die Aussichten, die man vom Panoramaweg genießt, schon!

Aus unserer Stastistik gibt es Folgendes zu berichten: Neu in die Top-10 eingestiegen ist der Limes-Wanderweg von Bad Hönningen nach Holzhausen. Auf Platz 11 liegt der Wiedweg, der am nächsten Wochenende auf der Tour Natur als Qualitätsweg Wanderbares Deutschland ausgezeichnet wird. Neu in der Top-50 ist die Rundwanderung Kloster Marienstatt-Hachenburg. Und der Top-Aufsteiger ist wie im Vormonat die Wanderung in den Steilhängen der Lahn, die insgesamt 12 Plätze gut machen konnte.

Wie immer wünschen wir euch viel Spaß mit den Touren und erinnern in diesem Zusammenhang auch gerne noch einmal daran: Ihr könnt auch selbst Touren im Wanderatlas Deutschland veröffentlichen. Speziell in unseren neuen Zielgebieten Sauerland und Taunus gibt es noch einige weiße Flecken auf der Landkarte!

Donnerstag, 19. August 2010

Hyperlocals sind im Kommen

Dirk Manthey von Meedia berichtet über den neuen Trend der Hyperlocals. Das passt gut zu unserer
idee von den Stadthornissen, born in September 2008 and still under construction ;)

http://meedia.de/nc/background/meedia-blogs/dirk-manthey/dirk-manthey-post/article/hyperlocals-eine-chance-f-r-journalisten_100029722.html

Bin mal gespannt, wie sich dieses THema in den nächsten Monaten schlägt und inwieweit man evtl. diese Idee doch hätte stärker forcieren sollen.

Freitag, 13. August 2010

Lahntal-Wandern in neun Etappen

Aussichtspunkt am Lahnhöhenweg
Ab morgen stellt der Wanderatlas die Wanderung des Monats für August 2010 vor. Wir haben uns für den Lahnhöhenweg im Taunus entschieden. Er läuft quasi die Nordgrenze des Taunus ab und verbindet Sehenswürdigkeiten mit eindrücklichen Naturerlebnissen. Und am allerbesten ist: Man kann die einzelnen Etappen relativ individuell auch als Tageswanderung machen, weil auf der gegenüberliegenden Uferseite ebenfalls ein Lahnhöhenweg verläuft und man also an jeder Brücke aus der Streckenwanderung im Taunus eine Rundwanderung machen kann.

Wie gewohnt haben wir die örtliche Presse informiert und den Journalisten dazu folgende Pressemitteilung an die Hand gegeben:


Mit GPS unterwegs im Lahntal
Wanderatlas Deutschland stellt den Lahnhöhenweg im Taunus von Wetzlar bis Lahnstein vor

(Beselich, 13. August 2010). Die Lahn ist mit 246km Länge der fünftgrößte Zufluss des Rheins. Ab Wetzlar trennt die Lahn den Westerwald vom Taunus. Beidseitig folgt der Lahnhöhenweg dem Fluss. Die Taunus-Variante führt von Wetzlar bis nach Lahnstein und gehört zu den schönsten Wanderstrecken in den deutschen Mittelgebirgen.

Als Wanderung des Monats stellt der GPS Wanderatlas Deutschland den Lahnhöhenweg ab Samstag, den 14. August vor. Eingeteilt in neun Etappen werden die Wegstrecken im Taunus beschrieben und zusammen mit den GPS-Wegdaten in Form von GPX-Tracks unter www.ich-geh-wandern.de kostenfrei bereitgestellt.

Der Wanderatlas Deutschland ist ein 2009 gestartetes Internet-Angebot, das kostenfrei Informationen für Tagesausflüge und Wanderungen in die Region vorstellt. Neben Texten und Bildern sind vor allem die Darstellung von Sehenswürdigkeiten in der dynamischen Wanderkarte sowie die Möglichkeit, Wanderungen auch als GPS-Tracks für mobile Navigationsgeräte zu laden, Merkmale, die den Wanderatlas zu einem einzigartigen Angebot im Internet macht. Seit Juni ist auch die Wanderregion Taunus im Wanderatlas Deutschland vertreten.

Ausgangspunkt des Lahnhöhenwegs ist die Goethestadt Wetzlar an der Mündung der Dill in die Lahn. Mit Lottehaus, dem Dom zu Wetzlar und dem Viseum gibt es schon am Start einige Sehenswürdigkeiten zu entdecken.

Von Wetzlar aus führt der Lahnhöhenweg zunächst ins Solmser Land, wo Burg Philippstein und das neugotische Schloss Braunfels mit dem malerischen Tiergarten zu den touristischen Höhepunkten zählen.

Weiter geht es ins Weilburger Lahntal. Der einzigartige Schiffstunnel, das Renaissance-Schloss hoch über der Lahn und die Kristallhöhle in Kubach liegen am Wegesrand.

Weiter westlich im Lahntal schließt sich die Villmarer Bucht an. Von hier kommt der weltbekannte Lahnmarmor, der u.a. die Empfangshalle im Empire State Building auskleidet. Aus Lahnmarmor ist auch die Marmorbrücke in Villmar gefertigt. Der alte Unica-Bruch vermittelt einen einmaligen Einblick in die Erdgeschichte und im Lahn-Marmor-Museum kann man sich den theoretischen Background verschaffen.

Der Lahnhöhenweg erreicht dann Limburg mit seinem bekannten Dom, der früher die Rückseite des 1.000-DM-Scheins zierte. Aber auch sonst lockt die Altstadt von Limburg mit einigen Höhepunkten, wie z.B. dem ältesten freistehenden Haus Deutschlands, das 1289 errichtet wurde, und dem Marinemuseum im Katzenturm. Getrennt durch die Landesgrenze zwischen Hessen und Rheinland-Pfalz kommt man dann nach Diez mit dem barocken Schloss Oranienstein, einem der vier Stammschlösser des niederländischen Königshauses.

Im Unterlauf ab Diez zeigt die Lahn ihre wild-romantische Seite. Von hohen Felsklippen bietet der Lahnhöhenweg immer wieder spektakuläre Aussichten auf die enge Talschlucht. Schloss Schaumburg, Burgruine Laurenburg und Kloster Arnstein säumen den Lahnhöhenweg, bis er Nassau – den Stammsitz des Hauses Nassau – erreicht.

Aus Nassau kommen aber nicht nur die Vorgänger der niederländischen Monarchen, sondern auch Freiherr vom und zum Stein. Ihm sind die Stein-Hardenbergschen Reformen zu verdanken, die gewissermaßen den Startpunkt für „ein bisschen Demokratie wagen“ in der ständisch geschichteten Aristokratie Preußens waren.

Unweit von Nassau kurte Kaiser Wilhelm I. gerne und verhalf damit Bad Ems zu seinem Beinamen Kaiserbad. Dass er Kaiser wurde, ist u.a. einem Kuraufenthalt zu verdanken und der damit in Verbindung stehenden Emser Depesche. Diese führte zum Krieg gegen Frankreich, der 1871 mit der Gründung des Deutschen Reichs und der Krönung Wilhelms zum Kaiser endete.

Nach so viel Geschichte zeigt die Lahn auf den letzten Kilometern bis zur Mündung dann noch einmal Natur pur. Durchs Schweizertal und über zahlreiche Aussichtspunkte erreicht der Lahnhöhenweg schließlich Lahnstein. Hier trifft die Lahn auf den Rhein und der Lahnhöhenweg auf den Rheinsteig.

Für den Lahnhöhenweg im Taunus und für die einzelnen Etappen stellt der Wanderatlas Deutschland ab Samstag die GPS-Daten kostenfrei zum Download zur Verfügung.

7.200 Fragen bei Sixbreak Wissens-Quiz

Im Dezember 2009 hatte Spieler im Sixbreak Wissens-Quiz 3.600 Fragen erstellt und der Spielergemeinschaft zur Verfügung gestellt. Das entspricht der Menge der Fragen in einem großen Trivial Pursuit Spiel, das stolze 80 Euro kostet. Gestern nun wurde diese Zahl verdoppelt. Ein nicht angemeldeter Spieler stellte Frage Nummer 7.200, die wissen will, wo man in Deutschland einen Katzenbuckel findet.

Da es sich schon Anfang der Woche abzeichnete, dass die Frage 7.200 erreicht wird, war dies ein schöner Anlass dazu auch noch einmal eine Pressemitteilung mit folgendem Wortlaut zu veröffentlichen:

Sixbreak Wissens-Quiz
Spielerisch Allgemeinwissen testen mit dem Sixbreak Wissens-Quiz

Das Wissen der Welt in Form von Quizfragen abzubilden ist das Ziel von Sixbreak, dem Wissens-Quiz im Internet


Die Deluxe-Version des beliebten Brettspiels Trivial Pursuit hat 3.600 Fragen und kostet 80 Euro. Das Online Wissens-Quiz Sixbreak bietet über 7.200 Fragen und ist kostenfrei. Und das ist nicht der einzige Unterschied zwischen den Quizkarten und dem Online-Quiz Sixbreak.

Bei Sixbreak kann jeder selbst zum Quiz-Autor werden. Zum Anlegen einer Quizfrage braucht man lediglich die Frage und vier Antwortmöglichkeiten. Dann ordnet man die Frage einem Wissensbereich zu. Davon gibt es acht Stück mit jeweils weiteren Unterstufen. Und dann ordnet man seiner eigenen Quiz-Frage noch eine Schwierigkeit im Raster 1 (Grundschule) bis 10 (unlösbar) zu.


Eine Besonderheit hält das Sixbreak Wissens-Quiz vor dem Speichern der neuen Frage vor: Der Autor muss seiner Frage eine Referenz mitgeben: Eine Quelle im Internet, auf der die richtige Antwort erklärt ist, z.B. die passsende Seite im Wikipedia-Lexikon.

Quiz-Fragen, die so erstellt werden, wandern direkt in die Fragesammlung, aus der Sixbreak dann dynamisch das Quiz bestückt. Das Sixbreak Wissens-Quiz kann jeder ohne Anmeldung oder Kosten uneingeschränkt im Internet auf der Webseite www.sixbreak.de nutzen.

Eine Anmeldung ist nur erforderlich, wenn man bestehende Fragen ändern will oder wenn man seine erspielten Wissenspunkte speichern und nach und nach aufbauen will. Für jede Quiz-Frage der Schwierigkeit 1 gibt es einen Punkt, für Level 2 gibt es zwei Punkte usw. Immer die erspielten Punkte der letzten 90 Tage werden dann zur Ermittlung der Sixbreak Wissens-Rangliste genutzt.

Ansonsten braucht man die Anmeldung nur, wenn man nicht alleine ein Quiz spielen, sondern einen Freund, Bekannten, Arbeits- oder Studienkollegen herausfordern will. Im Sixbreak Quiz-Duell kann man so direkt „eins gegen eins“ spielen. Aus einer Liste aller aktuell in Sixbreak angemeldeten Spieler wählt man sich seinen Buddy und dann wird ausgefochten, um wessen Allgemeinwissen es besser bestellt ist.

Das Wissens-Quiz Sixbreak wurde als technische Plattform im Sommer 2009 bereitgestellt. Es bietet die Möglichkeit, selbst Quiz-Fragen zu erstellen, selbst erstellte Quiz-Fragen als eigenes Quiz in seine Webseite einzubauen, kostenfrei und unlimitiert sein Allgemeinwissen im Sixbreak Quiz zu testen und im Sixbreak Quiz-Duell synchron mit einem Mitspieler ein Quiz auszuspielen. Vorbild von Sixbreak ist der offene Lexikon-Projekt Wikipedia: Viele tragen ihr Wissen bei und erschaffen so gemeinsam eine umfassende und aktuelle Wissens-Sammlung. Ähnlich funktioniert auch das Sixbreak-Prinzip: Jeder Internetnutzer kann mitmachen und sein Wissen testen oder die Fragensammlung zum Wissen der Welt ergänzen.