Dienstag, 27. März 2012

Wanderatlas Deutschland informiert (März 2012)


Auf der Bubenhäuser Höhe im Rheingau
Hallo liebe Wanderfreunde,

im letzten Monat hatten wir euch gefragt, welche Wanderregion wir als nächstes in Angriff nehmen sollen. Wir hatten fünf Gebiete vorgeschlagen, die alle jeweils an die von uns bearbeiteten Wanderziele angrenzen. Euer ganz klarer Favorit: die Eifel. Wir haben daher jetzt unsere Autoren beauftragt, diese Region zu erkunden und machen die Gebietsfestlegung wie immer recht großzügig: Von Köln (NO) entlang der A4 nach Aachen (NW), dann entlang der Landesgrenze runter nach Trier (SW) und von hier der Mosel folgende bis nach Koblenz (SO). Der Rhein bildet dann die Ostgrenze zum Westerwald.

Bis wir die ersten Texte zur Eifel veröffentlichen, wird es aber noch etwas dauern. Der Grund: Wir kommen mit den Fotos nicht so schnell hinterher wie geplant, weshalb wir unser Veröffentlichungstempo über die Wintermonate reduziert haben und jetzt erst mal die offenen Gebiete nach und nach auch bildlich erfassen wollen.

Textlich werden wir jetzt erst mal noch die weißen Flecken im Marburger Berland (Oberhessen) schließen und wechseln dann ab Ende April ins Oberbergische Land. Parallel arbeiten unsere Kollegen derzeit am Vogelsberg und dem Gießener Becken (beides Oberhessen), die wahrscheinlich auch über Sommer in die Veröffentlichung gehen.

Gerne hätten wir noch eine zweite Großregion in diesem Jahr begonnen, haben uns aufgrund der Bildproblematik dagegen entschieden. Daher sind wir besonders froh, dass wir mit dem Odenwaldklub und der Odenwald Tourismus GmbH beschlossen haben, im Gebiet südlich von Frankfurt bis hinunter zum Neckar schon vor der redaktionellen Bearbeitung des Gebiets sechzig Rundtouren vorzustellen, die nach einem strengen Qualitätssystem aus dem Wegenetz des Odenwaldklubs ausgewählt werden. Als Wanderregion wird der Odenwald dann wahrscheinlich 2013 auch redaktionell – Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele – bearbeitet werden.

Um euch Appetit zu machen auf die neuen Gebiete empfehlen wir in diesem Monat drei Touren in der „terra incognita“ des GPS Wanderatlas:

  • die Weitblicktour Ulrichstein (16km) ist Mondim gewandert. Sie startet in Ulrichstein, der höchsten Stadt Hessens, und belohnt mit tollen Fernsichten über das größte zusammenhänge Vulkangebiet Mitteleuropas
  • der Panoramaweg Erbach-Michelstadt (16km) verbindet die beiden schmucken Zentren im zentralen Odenwald auf einer abwechslungsreichen Rundtour: Aussichtstempel, Burg, gotisches Rathaus, Schloss, Bachschwinde, alles inklusive
  • einen Ausflugs ins Bergische Land lohnt der Wald-Wolle-Wasser-Wanderweg (21km), der von Radevormwald ins Tal der Wupper und zur Wuppertalsperre führt. Viel Wald, viel Wasser und historische Industriebetriebe liegen am Weg, dessen ungewöhnlicher Name daher tatsächlich Programm ist.

Was bei der Umfrage übrigens noch rauskam, war das hohe Interesse von euch an gastronomischen Angeboten entlang der Wege. Wir haben für den Westerwald und fast das gesamte Siegerland alle Gaststätten und Herbergen erfasst. Ihr seht die Einträge auf den vier untersten Zoomstufen direkt in der Wanderkarte eingeblendet. Eine Auswahl von Gastronomiebetrieben wird per Zufallsprinzip darüber hinaus rechts in unserer Service-Spalte textlich eingeblendet.

Was gewünscht wird, ist die Bewertung der Angebote durch andere Wanderer. Also hier unsere Bitte: Wenn ihr im GPS-Wanderatlas auf Cafés, Gasthäuser, Hotels oder Ferienwohnungen trefft, die ihr kennt, bewertet diese Bitte mit den Wanderatlas-Sternen oder – noch besser – beschreibt die Angebote durch einen eigenen Kommentar.

Als GPS Wanderweg des Monats werden wir uns im April übrigens an einen „großen Brocken“ heranwagen. Wir stellen den Hessenweg 1 vor, der auf gut 300km von Eltville im Rheingau durch Taunus und Oberhessen bis hinein ins Waldecker Land zum Diemelsee führt. Eine tolle Tour, die man allerdings nur per GPS wandern sollte.

Und noch ein allerallerletzter Hinweis: Wir freuen uns auf neue Follower bei Twitter und Freunde bei Facebook.

Viel Spaß beim Wandern wünscht euch das
Team vom GPS Wanderatlas Deutschland

Mittwoch, 21. März 2012

Über die Höhen des Sauerlands auf dem GPS Wanderweg des Monats

Auf dem Kahlen Asten
Sauerland-Höhenflug ist im März Wanderweg des Monats im GPS Wanderatlas Deutschland

(Beselich, 21. März 2012). Vom Ebbegebirge über die Homert im Lennebergland ins Hochsauerland mit dem Ziel Waldecker Land – niemals unter 400m ü. NN, perfekte Aussichten inklusive: So könnte die Kurzbeschreibung des Sauerland-Höhenflugs lauten, der neben Sauerland-Waldroute und Rothaarsteig der dritte große touristische Wanderweg im Sauerland ist. Der GPS Wanderatlas stellt den Sauerland-Höhenflug ab heute als GPS Wanderweg des Monats unter www.ich-geh-wandern.de vor.


Der 2008 eröffnete Sauerland-Höhenflug verbindet die landschaftlichen Großräume des Sauerlands auf einer naturnahen Höhenstrecke, die in Meinerzhagen im Ebbegebirge beginnt. Über die Nordhelle (663m), die höchste Erhebung im Ebbe, geht es ins Lennetal, um von da den Aufstieg zur Homert (656m) zu nehmen.

Durchs Fredeburger Land führt der Sauerland-Höhenflug hinauf auf die Hunau (818m) und nimmt von hier Ziel auf den Kahlen Asten (842m). Durchs Rothaargebirge leitet der Sauerland-Höhenflug nach Hallenberg und weiter in die Medebacher Bucht, einem der größten Vogelschutzgebiete des Landes. Am Südrand des Uplands entlang geht es dann schließlich Richtung Korbach, dem Zentrum im Waldecker Land.

Zahlreiche Höhepunkte liegen entlang des über 200km langen Wegs. Perfekte Aussichten gibt’s etwa vom Robert-Kolb-Turm, dem Astenturm mit einer Außenstelle des LWL-Museums für Naturkunde, dem Ziegenhellenturm, dem Heidekopfturm, dem Sauerlandstuhl und dem Gustav-Victor-Turm.

Eindrucksvolle Naturerlebnisse garantieren die Schutzgebiete auf dem Gleyer, die Ebbemoore, der Hilmesberg und die Naturwaldzellen Frauengrube und Brandhagen. In Sachen Kultur warten das Wasserschloss Badinghagen, Schloss Lenhausen und die Ruine der Burg Eisenberg auf den interessierten Wanderer. Am Wegesrand liegen auch die sehenswerten historischen Anlagen Haus Ewerts, Haus Kump, Haus Niggemes und die Pastorenscheune mit Dreggestobe.

Bergbaugeschichte hautnah erleben kann man an der letzten aktiven Schiefergrube in Nordrhein-Westfalen bei Bad Fredeburg und dem Goldbergbau am Eisenberg, der größten Goldlagerstätte in Deutschland.

Für geistliche Nahrung auf dem Sauerland-Höhenflug sorgen schließlich Abstecher ins Kloster Brunnen, ein Besuch der Pankratiuskirche in Reiste und natürlich die Pfarrkirche St. Heribert in Hallenberg, die als Symbol für das gesamte Sauerland 1995 eine Themenbriefmarke schmückte und mit 41 Mio. Drucken das bekannteste Sauerlandmotiv sein dürfte.

Es gibt also viel zu entdecken auf dem Sauerland-Höhenflug. Und wahlweise kann man die ersten beiden Etappen auch noch alternativ ab Burg Altena beginnen und schließt so zwei weitere Aussichtstürme in die Tour mit ein.

Der gesamte Wanderweg und die einzelnen Etappen auf dem Sauerland-Höhenflug werden ab heute (21. März 2012) unter www.ich-geh-wandern.de in kleinen Reportagen vorgestellt. Die Wegstrecken sind in eine interaktive Karte eingezeichnet und können als GPS-Daten in Form so genannter GPX-Tracks kostenfrei aus dem Internet geladen werden.

Der GPS Wanderatlas Deutschland ist ein redaktionelles Angebot, das sich speziell an den Bedürfnissen von Wanderern, Tagesgästen und Ausflugstouristen orientiert. Wer kurzfristig etwas in der Region unternehmen möchte, findet im GPS Wanderatlas Deutschland eine sehr fein gegliederte und praktische Planungshilfe.

Der GPS Wanderatlas Deutschland ist ein Produkt der Wanderatlas Verlag GmbH mit Sitz in Beselich bei Limburg. Das Unternehmen wurde im April 2010 gegründet, um Tagestouristen und Wanderer überregional und unabhängig mit Informationen für Touren, Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten zu versorgen. Aktuell gibt es den GPS Wanderatlas für die Wandergebiete Sauerland, Westerwald, Taunus, Oberhessen und Bergisches Land.