Samstag, 21. Dezember 2013

Android mit 80% Marktanteil im globalen Smartphone-Markt (2013)

Die Älteren erinnern sich noch die beherrschende Stellung, die einst die Betriebssysteme und Büro-Anwendungen von Microsoft im Geschäftsleben hatten. Fast 90% aller PC wurden von Windows gesteuert. Unvorstellbar und oft auch stark kritisiert als "unheilige Alianz" zwischen Chip-Hersteller Intel und Softwareanbiter Microsoft.

Die Entwicklung im Smartphone-Markt zeigt allerdings sehr ähnliche Züge. Das von Google entwickelte und lizenzkostenfrei vertriebene Betriebssystem Android treibt mittlerweile rund 80% aller Smartphones weltweit an. Und auch im Tablet-Markt hält Android mittlerweile rund 60% Marktanteil.
Anteil von Android-Betriebssystemen an allen
neu ausgelieferten Computer-Geräten weltweit
Quelle: Business Insider

Marktexperten von Business Insider haben eine interessante Grafik erstellt, die zeigt, wie der Anteil der Betriebssysteme über alle Computer-Geräte - also Desktop, Laptop, Tablet, Phablet und Smartphone - liegt, die derzeit neu ausgeliefert werden.

Alternativen zu Google, Apple und Microsoft - also sowas wie Linux - hat heute in der Masse keine Bedeutung mehr. Android hat die dominante Position von Microsoft übernommen und Apple bedient eine zwar kleinere, dafür aber sehr attraktive, zahlungskräftige Zielgruppe, wobei die Wachstumsdynamik der letzten Jahre offensichtlich an Grenzen gestoßen ist.

Donnerstag, 19. Dezember 2013

758 Mio Fotos täglich neu im Internet

In vier sozialen Netzwerken werden täglich
über 750 Mio. Bilder hochgeladen und verteilt
Quelle: Business Insider
Auf den Top-4 Social Networks für das Teilen von Bildern - Facebook, Snapchat, Instagram und Flickr - werden täglich 758 Mio. neue Bilder hochgeladen und mit Freunden geteilt. Das berichtet die Marktforschungsabteilung des Business Insider für den Zeitraum August 2013.

Insbesondere das Wachstum von Snapchat ist beeindruckend: Lag die Zahl der bei Snapchat hochgeladenen Bilder im Oktober 2012 noch bei täglich um die 20 Mio. ist Snapchat jetzt auf Augenhöhe mit Facebook und verbreitet pro Tag rund 350 Mio. neue Bilder von Nutzern des Dienstes.

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Facebook flop, Pinterest top: Wo teilen Nutzer ihre Inhalte?

Ob ein soziales Netzwerk oder eine Content-Plattform erfolgreich ist, hängt nicht nur von der Anzahl der angemeldeten Nutzerkonten ab, sondern insbesondere von der AKtivität ihrer Nutzer. Der Software-Anbieter Gigya untersucht deshalb regelmäßig, wie aktiv Nutzer in den verschiedenen Netzwerkdiensten sind. Die zentrale Kenngröße dabei: In welchem Netzwerk teilen die Nutzer Inhalte am liebsten und am intensivsten.

Social Sharing Preferences: Facebook verliert, Pinterest holt auf
Quelle: Gigya
Für das dritte Quartal 2013 veröffentlichte Gigya Zahlen, die recht eindrucksvoll darlegen, dass Facebook den Zenith seiner Aktivitäten möglicherweise schon überschritten hat, während das in Europa noch eher als Nischenanbieter bekannte Pinterest in gewaltigen Schritten aufholt.

Besonders ärgerlich für Facebook: Besonders in der Kategorie E-Commerce ist Pinterest beliebt und die Nutzer teilen über Pinterest Produktfotos und Bilder vom Produkt in Benutzung o.ä. Im Bereich E-Commerce liegt Pinterest mit einem Anteil von 44% am social sharing mittlerweile sogar vor Facebook.

Ebenfalls sehr aufschlussreich ist die unterschiedliche Bedeutung sozialer Netzwerkdienste in den verschiedenen Regionen der Welt. Pinterest ist derzeit wohl noch vor allem ein nordamerikanisches Phänomen und in allen anderen Regionen nur eine Randerscheinung.

Dies geht zu Lasten von Facebook, das in Sachen Sharing von Inhalten nirgends so schwach ist wie in den USA, Kanada und Mexiko.
Social Sharing Anteile im dritten Quartal 2013 in Europa, Quelle: Gigya

In Europa ist die Shareability derzeit auf zwei Anbieter konzentriert: Facebook mit 47% und Twitter mit 45% vereinen über 90% der in sozialen Netzwerkdiensten geteilten Inhalte auf sich.

Ein richtigers Schwergewicht mit jeweils über 60% Anteil am social sharing ist Facebook allerdings noch in Süd-Amerika und in Asien, zwei äußerst wichtigen Wachstumsmärkten der Welt.

Donnerstag, 12. Dezember 2013

10 Tipps für eine erfolgreiche Präsentation

Das Allerwichtigste gleich zu Beginn: Der beste Ratschlag, um eine erfolgreiche Präsentation im Geschäft, an der Hochschule oder vor einem Fachpublikum zu halten ist die Vorbereitung. Vorbereitung ist alles. Nur dann ist man in der Lage, bei einer Präsentation zu punkten. Um die Vorbereitung zu strukturieren, gibt es einige Aspekte, die man bedenken sollte. Ich danke Bruna Martinuzzi, die diese zehn Tipps zur Vorbereitung einer guten Präsentation zusammengestellt hat.

1. Auf das große Ganze achten
Je mehr man sich in Details verstrickt, umso mehr langweilt man sein Publikum und um so schneller schweifen die Zuhörer in Gedanken ab. Menschen mögen große Dinge, daher nehmen Sie Ihr Publikum mit auf eine große Reise.

2. Schlechte Nachrichten gehören an den Anfang 
US-General Colin Powell sagte oft: Schlechte Nachrichten sind kein Wein. Sie werden mit dem Alter nicht besser. Lieber schnell die schlechten Dinge auf den Tisch und dann direkt Vorschläge nachreichen, wie man trotzdem eine Lösung anbieten kann.

3. Die Drei-Teile-Schablone 
Berater müssen oft präsentieren. Sie haben sich die Drei-Teile-Schablone ausgedacht: Warum gibt es das Problem, was muss man dagegen tun, wie soll man es machen? Dieser Dreisatz leuchtet Zuhörern schnell ein.

4. Nicht der Weg ist das Ziel. Das Ziel ist das Ziel. 
Niemals lange etwas herleiten, sondern schnell auf den Punkt kommen und dann darüber sprechen, warum dieser Punkt richtig und wichtig ist - so machen es die Profis.

5. Das OBN-Framework 
Ähnlich simpel wie die Drei-Teile-Schablone, aber auch ähnlich effektiv: Zeigen Sie die Chance (O= Opportunity), leiten sie über zu den Vorteilen (B= Benefits) und liefern Sie Zahlen (N = Numbers). Chancen schätzt man, Vorteile liebt man, Zahlen vertraut man.

6. Reden Sie nicht von sich selbst 
Gute Redner reden über und für ihr Publikum und nicht über sich selbst. Firmen- und Produktpräsentationen sind meistens langweilig. Menschen interessieren sich dafür, was sie selbst davon haben. Fokussieren Sie auf die Vorteile, die ihre Zuhörer haben.

7. Beschäftigen Sie sich mit Persuasion 
Was funktioniert besser: An die Gier zu appelieren oder an die Angst vor Verlust? Psychologen wissen: Verlustängste sind größere Hebel. Was funktioniert besser: Einem Mittelständler zu sagen, dass Ihr Produkt auch von der Telekom eingesetzt wird oder dass ein anderer Mittelständler es nutzt? Man vertraut eher ähnlich gestellten Organisationen und Menschen. Regeln der Persuasion - dafür empfiehlt sich das Studium von Robert Cialdinis Standardwerk Persuasion.

8. Planen Sie die Übergänge 
Fast alle Präsentationen haben mehrere Teile. Bereiten Sie sich intensiv darauf vor, wie Sie von einem Teil zum nächsten kommen, damit Sie Ihre Zuhörer nicht auf dem Weg verlieren, sondern die ganze Geschichte bis zum Ende erzählen können.

9. Gute Beispiele sind wie Tore beim Fußball 
Sie können Argumente vielfach untermauern: Mit Bildern, Charts, Anekdoten, Szenarien. Das alles funktioniert aber nicht so gut, wie ein griffiges Beispiel, dass die Zuhörer sofort verstehen und auf ihr Thema übertragen können.

10. Strukturieren Sie Ihre Präsentation 
Das wussten schon die Rherotik-Meister der Antike: Der Aufbau der Argumentation ist der Schlüssel zum Erfolg. Planen Sie intensiv, wie Sie Ihre Argumente setzen - aufsteigend, absteigend, abwechselnd, etc. Testen Sie Ihre Argumentation in persönlichen Gesprächen und ohne Folien: Wie stechen die Argumente am Besten. Steht Ihre Argumentation, dann können Sie fast nichts mehr falsch machen.

Dienstag, 10. Dezember 2013

Lehrbuch Medienmanagement kaufen

Nachdem das Lehrbuch Medienmanagement und öffentliche Kommunikation bei Amazon verfügbar ist, habe ich mir gedacht, ist es ein netter Service, einen direkten Bestell-Link als Partnershop hier im DocBlock zu integrieren. Nun: Here it is. Einfach klicken, bestellen und der Blog-Autor wird in wenigen Wochen vor Geldzählen nicht mehr dazu kommen, Texte zu schreiben...

Sonntag, 8. Dezember 2013

Smartphone: Samsung doppelt so groß wie Apple in Deutschland

Der südkoreanische Hersteller Samsung ist im deutschen Smartphone-Markt die klare Nummer 1. Holger Schmidt berichtet über aktuelle Zahlen des US-Marktforschungsunternehmens Comscore. Dabei geht es mal nicht um Absatzzahlen - also verkaufte Einheiten. Vielmehr wird die tatsächlich Nutzung unter die Lupe genommen. D.h.: Wenn jemand in drei Jahren drei iPhones gekauft hat, wird er trotzdem nur einmal - als ein Apple-Nutzer - gezählt.

Die tatsächliche Nutzung von Smartphones in Deutschlands ist nach diesen Zahlen extrem klar. Von den rund 36 Mio. Smartphone-Nutzern in Deutschland nutzen 15,4 Mio (also über 40%) ein Smartphone von Samsung. Damit wird Samsung in etwa doppelt so stark eingesetzt wie Geräte von Apple, dem Pionier im Samrtphone-Markt. Apple iPhone sind in Deutschland bei 7,4 Mio. Menschen in Nutzung.

Weit abgeschlagen sind derzeit die anderen Wettbewerber. Auf Platz 3 der Smartphone-Nutzung in Deutschland liegt Nokia mit gerade 3,7 Mio. genutzten Geräten knapp vor HTC (3,3 Mio.) und Sony (3,1 Mio). Das Schlusslicht bilden die Geräte von LG (1,5 Mio), Huawei (0,6 Mio), Blackberry (0,5 Mio), Motorola (0,5 Mio) und dem Google-Phone (0,3 Mio.).

Deutschland ist in Sachen Smartphone also ganz klar Samsung-Land und damit hinsichtlich der genutzten Betriebssystemplattform auch Android-Land. Die von Holger Schmidt referierte Zahlenbasis bezieht sich auf Oktober 2013, ist also sehr aktuell.


Donnerstag, 5. Dezember 2013

Phablets: In Asien beliebter als Tablets und Laptops

Phablets boomen in Asien, Quelle: Business Insider
Phablets sind eine Gerätekategorie, die sich zwischen Smartphones und Tablets einordnet. Grundlegendes Kriterium ist die Bildschirmgröße. Von einem Phablet spricht man, wenn ein Smartphone-Display in der Diagonale größer als 5 Zoll misst. Jenseits der 7 Zoll spricht man dann von einem Tablet Computer.

Während in den USA und Europa vor allem Tablets auf dem Durchmarsch sind, ist in Asien derzeit das Phablet die beliebteste Gerätekategorie. Im zweiten Quartal 2013 wurden in China, Indian, Australien, Hongkong, Indonesien, Südkorea, Maylaysia, Neuseeland, den Philippinen, Singapur, Taiwan, Thailand und Vietnam rund 24 Mio. Phablets abgesetzt. Das sind etwa soviel wie Tablets und Laptop in Summe.

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Lehrbuch Medienmanagement erscheint Januar 2014

Lehrbuch Medienmanagement
und öffentliche Komunikation erscheint im Verlag Springer VS
Der Einsatz von Medien in Unternehmensführung und Marketing ist Thema des Lehrbuchs Medienmanagement und öffentliche Kommunikation, das Ende Januar im Verlag Springer VS erscheint. Auf rund 400 Seiten gebe ich einen Einblick in die Anwendung von Medien und Kommunikation als Führungsinstrumente. Es geht also nicht um Medienökonomie (Wie funktionieren Medienmärkte) oder Medienwirtschaft (wie trifft man Entscheidungen in einem Medienunternehmen), sondern um Anwendung von Medien und Kommunikation in der Praxis von Unternehmen.

Der Verlag hat eine Vorankündigung zum Lehrbuch Medienmanagement und öffentliche Kommunikation auf seiner Webseite veröffentlicht. Das Lehrbuch wird zum Preis 34,99 angeboten und kann für Privatnutzer versandkostenfrei direkt beim Verlag bestellt werden. Die Listung bei Amazon erfolgt in den nächsten Tagen.

Neue Medien doppelt so groß wie die Verlage und Rundfunk

Betrachtet man die "neuen Medien" (also vor allem Internet-Services) und die "alten Medien" (Print, TV und Radio) in Form ihres Marktwerts, so gibt sich ein vielleicht nicht überraschendes, aber doch eindeutiges und klares Bild, wie die Marktforscher von Business Intelligence in ihrer Bestandsaufnahme für das Jahr 2013 zeigen.
Neue Medien vs alte Medien hinsichtlich Marktwert
(Quelle: Business Insider)


Der Börsenwert der "neuen Medien" wie Apple, Google, Amazon und Facebook liegt in Summe bei rund 1 Billion US-Dollar, während die Schwergewichte der "alten Medien", z.B. Disney, Comcast, Time Warne und CBS es zusammen mit 480 Milliarden US-Dollar noch nicht einmal auf die Hälfte bringen.

Der Markt, so wissen wir, ist ein Mechanismus, mit dem Preise ermittelt werden, die den tatsächlichen Wert eines Guts in den Augen der Gesellschaft bestimmen. Damit lässt sich die provokante Aussage ableiten (formal nicht ganz korrekt, journalistisch aber brauchbar): Der Gesellschaft sind Internetdienste doppelt so wichtig wie Fernsehsendungen und Zeitungen. Interessant, dass dennoch ein hoher Teil der Werbeausgaben der Industrie trotzdem in die klassischen Medien fließen.

Samstag, 16. November 2013

Was strategische Planung von Architektur lernen kann

Es gibt ungezählte Beispiele, bei denen einfache Grundeinsichten mit Beispielen aus der Tier- und Plfanzenwelt oder simple Analogien belegt werden sollen. Meisten kann man darüber milde lächeln. Manchmal aber helfen solche Vergleiche auch, tatsächlich wichtige Grundeinsichten zu verinnerlichen.

So ging es mir heute beim Lesen eines Artikels von Andrew Campbell und Mark Lancelott im HBR Blog Network. Klar, es gibt keine wirklich neuen Erkenntnisse. Aber durch den Vergleich zweier zunächst sehr unterschiedlicher Prozesse, kann man sich einige Grundweisheiten sehr gut plausibel machen.

Campbell und Lancelott vergleichen die Entwicklung einer Strategie mit der architektonischen Planung für ein Haus. Ein Architekt beginnt nicht mit einer detailreichen Reinzeichnung einer Etage, sondern versucht zunächst einige Grundeinsichten festzuhalten: Küche nach Osten wegen der Morgensonne, Garage in der Nähe der Küche, damit man die Einkäufe nicht weit tragen muss, Gäste-WC neben der Eingangstür etc.

Erst mit diesen ersten Grundinformationen - quasi das, was im betriebswirtschaftlichen Kontext die Konfiguration eines Unternehmens nennt - kann man einen Grobentwurf entwickeln. Man zeichnet die Konturen seiner Ideen, so dass man ein einheitliches Bild über das Ziel erreicht.

Auf diesem Level 2 bleiben allerdings viele strategische Planungen innerhalb von Unternehmen stehen. Was ein Architekt jetzt aber macht, ist die grobe Skizze zu verfeinern. In Level 3 erstellt er einen maßstabsgerechten Bauplan, in Level 4 wird dieser Bauplan um Ressourcen ergänzt (welche Materialien, in welchen Mengen etc.) und Level 5 ist die dauernde Anpassung und Fortschreibung des Plan während der Baumaßnahmen.

Ganz ehrlich: Level 1 und Level 2 das hat viel mit Wünschen, Visionen und Ideen zu tun. Die eigentliche Arbeit - eines guten Strategen wie eines Architekten - beginnt mit der Umsetzung der groben Idee in durchführbare und umsetzbare Konkretisierungen. Welche Auswirkungen wird die Strategie genau auf die nächsten Geschäftsperioden haben, welche Maßnahmen müssen umgesetzt werden, welche Ressourcen werden dafür benötigt? Das sind Fragen, die im Alltag zwar gelöst werden, aber oft losgekoppelt von der eigentlichen Strategie.

Das heißt konkret: Die Strategie ist ein gut klingendes Statement, das hinter Glas gerahmt im Besprechungszimmer hängt. Die Umsetzung ist business as usual. Stellen Sie sich vor, so würde ein Architekt arbeiten? Er zeigt Ihnen ein Haus auf quadratischem Grundriss mit zwölf Fenstern pro Etage und einem Walmdach. Dann wird gebaut und plötzlich steht auf Ihrem Grundstück ein skandinavische Holzhaus im L-Format.

Strategische Planung hört nicht bei der Entwicklung einer strategischen Perspektive auf. Strategische Planung beginnt bei der strategischen Perspektive und hat viel mit Arbeit, wenig mit Inspiration zu tun.

Guter Text, wird in meine Bibliografie aufgenommen:

Campbell, Andrew / Lancelott, Mark (2013): What Strategists Can Learn from Architecture. blogs.hbr.org/2013/11/what-strategists-can-learn-from-architecture/

Freitag, 15. November 2013

9 Worte, die man in einem Business Plan nicht verwenden sollte

Buzzwords, Anglizismen, Marketing Lingo, Biz Sprech: Je weniger man weiß, desto eher braucht man Hülsen, mit denen man vorspiegeln kann, man wüsste doch etwas. Das ist nicht nur im Geschäftsalltag so, sondern - und vielleicht sogar: insbesondere - dann, wenn junge Unternehmer Geld von alten Investoren haben wollen, wenn also Ideen auf Erfahrung treffen.

Rod Kurtz hat die neun schlimmsten Worthülsen, die man oft in Geschäftsplänen findet, aufgelistet:

1. konservativer Forecast
Die Entwicklung der Umsätze basiere auf konservativen Annahmen. Die Entwicklung der Kosten basiert dagegen auf sehr realen Annahmen. Umsätze sind in einem Businss Plan wie Kosten: Sie können anders ausfallen, als geplant. Sie sollten aber beide schlicht und einfach nachvollziehbar und belastbar sein.

2. Forecast Assumptions
Stellen Sie sich vor, der abendliche Wetterbericht würde mit den Worten eröffnen: Die folgenden Ausführungen basieren auf Annahmen hinsichtlich der Entwicklung von Isobaren auf Basis eines Modells, mit dem wir auch schon früher gearbeitet haben ...". Alles, was in der Zukunft liegt, basiert auf Annahmen. Wenn man darauf expliziti hinweisen muss, zeigt man, dass man seinen Annahmen selbst nicht vertraut.

3. Game Changer
"Wir haben die Idee, die ein bestehendes Geschäft auf den Kopf stellt". Nun gut, dann sollte man Sie zum Nobelpreis vorschlagen. Game Changer kann man nicht planen, Game Changer entstehen im Zusammenwirken von so vielen unterschiedlichen Einflussfaktoren, dass man sie ex ante nicht planen kann.

4. Disruptiv
Das führt direkt zum nächsten überflüssigen Wort: disruptiv. Disruptive Innovationen sind eher selten und sie sind vor allem erst ex post als solche zu erkennen. Wenn Sie Spielregeln durch disruptive Innovationen verändern wollen, dann werden Sie Sektenführer, aber nicht Unternehmer.

5. Pivot
Pivot ist ein MBA-Wort, das nett klingt und dabei eigentlich ausdrückt: "wir wissen nicht, ob unsere Strategie aufgehen wird. Wir wissen auch gar nicht, ob unsere Idee so gut ist".  Das ist etwas, was Investoren gerne lesen.

6. Solution Provider
Ja bitte was sollte man als Unternehmen anderes sein als ein Lösungsangebot für bestehende Probleme? Jedes Unternehmen ist ein Solution Provider. Wenn man das zu seiner persönlichen Gründungsidee hochstilisiert, disqualifiziert man sich.

7. End-to-End
Dazu muss ich den Originaltext von Rod zitieren, weil der es so schön auf den Punkt bringt: “That's just so moronic. It's like saying, ‘I have a beer in a glass, it comes from a tap, and it comes to my table—it’s an end-to-end solution!’ End-to-end is just an empty statement. What does it mean?”

8. Mass customization
Die Personalisierung von Produkten (also eine massenhaft hergestellte Ware durch Hinzufügen von etwas quasi zu einem Unikat zu machen) ist ein Megatrend. Aber der ist auch nicht mehr ganz so innovativ, wie viele Startups es glauben machen möchten. Und das Wort "Massenanpassung" ist auch nicht so wirklich clever gewählt, es zeigt, dass Sie möglicherweise nicht genau verstehen, was Sie tun.

9. Competetive Advantage
Man leses Porter, dann weiß man, was ein Wettbewerbsvorteil ist: Etwas, das andere nicht (so eben) nachmachen können. Wenn Ihr Wettbewerbsvorteil heißt: Wir haben auch eine App, oder: unsere Prozess sind so schlank - nun, dann würde man wohl milde lächeln und in Abrede stellen, dass Sie auch nur in Ansätzen wissen, worüber Sie reden.

Mobiltelefone: Samsung baut Marktführerschaft aus

Aktuelle Zahlen des Marktforschungsunternehmen Gartner belegen eindrucksvoll die derzeitig Dominanz von Samsung im Markt für Mobiltelefone: Im dritten Quartal lieferte Samsung jedes vierte weltweit verkaufte Mobiltelefon, insgesamt 117 Mio. Stück. Mit einem Marktanteil von fast 26% hat Samsung damit gegenüber dem Vergleichszeitraum 2012 um stolze drei Prozentpunkte zugelegt.

Weltweite Verkäufe von Mobiltelefonen im Q3 2013
Quelle: Gartner

Nokia als weltweite Nummer 2 verkauft nur noch etwa halb soviel Mobiltelefone wie Marktführer Samsung und noch einmal die Hälfte von Nokia ist das Volumen, das Apple beisteuert.

Diese Zahlen spiegeln sich auch wider, wenn man sich nur den Bereich Smartphones ansieht, die mittlerweile über die Hälfte aller weltweit verkauften Mobiltelefone ausmachen. Hier liegt Samsung mit 32% Marktanteil vor Apple mit 12% Marktanteil auf Platz 2. Überraschend: Auf Platz hat sich der chinesische PC-Hersteller Lenovo geschoben (das sind, die einst die Consumer-PC-Sparte von IBM und auch die deutsche Medion übernommen haben).

Schaut man sich die 250 Mio. verkauften Smartphones im dritten Quartal 2013 hinsichtlich des vorinstallierten Betriebssystems an, erinnert man sich an die 1990er Jahre und den vom Microsoft dominierten PC-Markt: Auf 82% aller neuen Smartphones läuft Android.

Donnerstag, 14. November 2013

Wie schreibt man erfolgreiche Überschriften im Internet?

Wer sich nur ein wenig mit SEO beschäftigt, weiß, dass Überschriften zentral für den Erfolg sind, ob eine Seite im Suchergebnis weit oben oder unter ferner liefen steht. Daher macht es Sinn, sich mit der Gestaltung von Überschriften im Internet besonders intensiv auseinanderzusetzen.

Über die gute Gestaltung von Überschriften speziell für Blogs hat sich Jamie Cartwright Gedanken gemacht. Er orientiert die konkrete Formulierung einer Überschrift am tatsächlichen Suchverhalten möglicher Leser. Dazu gibt Cartwright vier Tipps für Überschriften, die bei Google zu hohen Platzierungen führen.

1. A vs. B
Viele Menschen suchen bei Google nach Unterschieden zwischen Dingen, also z.B. Apple vs. Samsung, Miele vs. Bauknecht, Mallorca vs. Kanaren, Öffentlichkeitsarbeit vs. Social Media Marketing. Wenn eine Überschrift dies aufgreift, passt sie sehr genau zu den tatsächlichen Suchanfragen, die bei Google abgesetzt werden.

2. A to B comparison
Eine Weiterentwicklung der ersten Regel: Wenn man über etwas schreibt - die neue A-Klasse von Mercedes beispielsweise - macht es Sinn, sich schon in der Überschrift auf einen Vergleichspunkt zu beziehen - z.B. den 1er BMW  - und dies zum Aufhänger seiner Geschichte zu machen.

3. Top 10 
Menschen lieben Listen - man glaubt es kaum. Listen geben einem Orientierung über das, was gut ist, das was schlecht ist und alles andere, was offensichtlich langweilige und mittelmäßig ist. Daher funktionieren Überschriften immer gut, wenn sie vorgeben, die drei, fünf, zehn oder hundert besten Tipps zu irgendetwas zu geben.

4. Fragen
Menschen geben bei Google nach wie vor gerne Fragen ein wie "wann geht flug von stuttgart nach berlin". Eine Suchmaschine kann damit wenig anfangen und löst das in Schlüsselbegriffe auf. Findet Google jedoch genau diese Frageformulierung als Überschrift in einem Artikel, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man bei den Suchergebnissen ganz vorne steht.

Google App Indexing

Google App Indexing
Google nimmt auch Inhalte von Apps in die Suchmaschine mit auf. Schöne Idee von Google: Unter Android lassen sich nun auch die Inhalte von Apps für die Google-Suche indizieren und über die normale Google-Suche finden. D.h. wenn ein Galaxy-Nutzer mit Android Betriebssystem die Google-Suche startet und nach einem guten Restaurant sucht, kann er in Zukunft nicht nur Webseiten öffnen, sondern z.B. auch direkt die passende Seite in einer App von Yelp zum Beispiel. Sehr schöne Verzahnung von Web und App, leider erstmal nur in den USA verfügbar.

Freitag, 1. November 2013

Die größten sozialen Netzwerke der Welt

Dass Facebook das größte soziale Netzwerk im Internet ist, ist hinlänglich bekannt. Und dass YouTube - wenn man YouTube überhaupt als soziales Netzwerk definierten - auch ziemlich groß ist, überrascht ebenfalls nicht. Was aber tut sich dahinter?

Die größen sozialen Netzwerke, Quelle: BI Intelligence
Von einer deutschen Perspektive wäre man geneigt zu sagen, da kommt nicht mehr viel, schließlich hat sich hierzulande gezeigt, dass regionale Alternativen zu Facebook nicht funktionieren und sich die Menschen lieber in einer globalen Community aufhalten. Das stimmt aber nicht pauschal. Das drittgrößte Netzwerk heißt nämlich QZone und vereint 712 Mio. aktive Nutzer - ist also zweimal so groß wie What's App und drei Mal so groß wie Twitter.

Apropos What's App: Drei der zehn größten sozialen Netzwerke im Internet sind Messenger-Dienste: Neben What's App (350 Mio. User) heißen die LINE (275 Mio. Nutzer) und WeChat (236 Mio.).

Spannendes gibt es auch zu LinkedIn. Der BI Intelligence Report schreibt, dass 25% aller LinkedIn-Nutzer aus Indien stammen und damit mehr Inder als US-Amerikaner auf dieser Plattform aktiv sind. Und als einziges großes soziales Netzwerk, das in China nicht offiziell gesperrt ist, hat LinkedIn in China 20 Mio. aktive Nutzer.

Viele weitere spannende Fakten sind im BI Intelligence Social Media Report 2013 enthalten.

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Samsung überholt Apple auch bei Marken Sympathie

Ende Oktober wurde die ACTA 2013 vorgestellt. Ausgewählte Ergebnisse wurden bei der Präsentation separat vorgestellt. Neben den üblichen Erkenntnissen - vielleicht ist doch jemand mal irgendwann bereit irgendwas für Inhalte im Internet zu zahlen, Tablets boomen, Smartphones auch ... - fand ich insbesondere eine Slide interessant:
Markensympathie: Apple und Samsung, Quelle: IfD Allensbach
Das deckt sich mit meinen punktuellen Erfahrungen mit jungen Erwachsenen an der Hochschule. Die finden Apple richtig uncool, weil das das "Papa-Handy" ist - so wie man früher als Jugendlicher Mercedes uncool fand, weil der langweilige Banker von nebenan so ein Auto fuhr. Samsung ist derzeit das Google in Sachen in Hardware: auf allen relevanten Positionen sehr gut vertreten und wahrscheinlich für die nächsten zehn Jahre der Dominator der von ihnen bearbeiteten Märkte.

Freitag, 25. Oktober 2013

Wer hat die Macht im Internet?

Wer hat die Macht im Internet? Kleine, dezentrale Gruppen oder die großen Organisationen und Regierungen, die alles beherrschen und dann nach eigenem Gusto mit ihrem Besitz umgehen. Bruce Schneier stellt in seinem lesenswerten Artikel The Battle for der Power on the Internet spannende Überlegungen an und zieht Vergleiche zu den großen Entwicklungslinien abendländischer Geschichte.

Das Internet ist tatsächlich eine disruptive Innovation: Es hat die Spielregeln verändert, was Wahlentscheidungen und politische Information, was Kaufverhalten und Preistransparenz, was Musik, Filme und Medien angeht und natürlich was die Kommunikation untereinander betrifft. Dennoch: das Internet ist heute weniger frei als in den 1990er Jahren.

Wir lagern unsere Daten in Cloud-Services aus, bei denen wir keine Kontrolle darüber haben, ob diese Daten vertraulich und auch dauerhaft verfügbar bleiben (zumeist sind es ja kostenfreie Services ohne jedwede garantierte Gegenleistung). Die Geräte, mit denen wir auf die Daten zu greifen, werden proprietärer, wie man speziell am Apple-Ökosystem sehen kann.

Schneier nennt diese Entwicklung Feudal-Computing: Kunden liefern Daten, die Unternehmen bieten Leistungen, das ist erinnert stark an die Leibeigenschaft im Mittelalter: "Lords offered protection, and vassals offered service (...) Feudal security consolidates power in the hands of the few. Internet companies, like lords before them, act in their own self-interest."

Auch die Regierungen erlangen mehr Macht im Internet, vor allem jenseits des Großen Teichs, wie man jüngst am NSA-Skandal beobachten kann. Regierungen (der König) gehen zu ihren Lords (Google, Amazon, Apple, PayPal, Facebook etc.) und verlangen Pflichterfüllung, d.h.: Herausgabe von privaten Daten unter dem Deckmantel, so die nationale Sicherheit zu schützen.

Schneier nennt das Public-Private Surveillance Partnership: Industrie und Regierung, Wirtschaft und Politik profitieren gegenseitig von der flächendeckenden Überwachung. Die einen verdienen damit noch mehr Geld, die anderen haben damit noch mehr Macht.

Auch der Faktor Zeit ist spannend. Kleine Gruppen von "Räuberbanden"  (Hacker, politische Dissidenten, Fetisch-Anhänger etc.) haben sich sehr schnell und sehr früh des Internet bedient, um sich zu organisieren. So entstanden (illegale) Filesharing-Dienste, so entstanden Foren und Zirkel, in denen illegale Dinge besprochen und geplant werden konnten. So entstanden aber auch Revolutionen im arabischen Frühling.

Mit der Zeit aber, haben die großen Organisationen aus Politik, Wirtschaft und Interessensverbänden das Internet für sich entdeckt und sie kommen zwar spät, dafür aber mit deutlich mehr Macht. Schneier erläutert dies am Beispiel des Bürgerkriegs in Syrien: Zunächst hatten die Dissidenten die Möglichkeit, sich über Internet-Dienste wie Facebook schnell und effizient zu organisieren. Jetzt aber schlägt die Regierung zurück und nutzt die Facebook-Profile, um Dissidenten zu entdecken und diese zu verhaften oder zu eliminieren.

Zwischen dezentralen, verteilten Kräften (die "Guten" - wie bei Grassroots, politischen Dissidenten, etc. aber auch die "Bösen") und der institutionalisierten Macht der großen Unternehmen, Staaten und Organisationen liegen momentan die Institutionwen vorne. Ohne Facebook, Google, Amazon, Apple etc. ist heute für die weitaus größten Teile der Internet-Nutzer Internet gar nicht mehr vorstellbar.

Doch das ist eine Momentaufnahme. Vielleicht gelingt es digitalen Robin Hoods, die Vormacht der Lords immer wieder temporär in Frage zu stellen, um Dynamik im Prozess zu halten. Es ist der Kampf "Schnell gegen Stark". Und hier stellt sich am Rande industriepolitisch die Frage: Was tut eigentlich Deutschland, um schnelle Unternehmen zu unterstützen, damit es vielleicht gelingt, die Vormachtstellung der USA wenigstens perspektivisch zu relativieren...

Wer wird gewinnen, Robin Hood oder die Lords? Und was passiert, wenn die Lords untereinander Krieg führen? Die geschichtliche Erfahrung lehrt: Wenn sich zwei Mächte streiten, leidet vor allem das Fußvolk. Schneier hat verständlicherweise keine Lösung für diese Konflikte parat.

Was Schneier aber rät, um die Auswirkungen dieser Machtkämpfe abzumildern, ist die stärkere Regulierung von Unternehmen und Regierungen hinsichtlich Transparenz. Schneier zieht hier den Vergleich zur Magna Charta, die grundsätzlich das Verhältnis zwischen den Lords, deren Rechte aber auch deren Pflichten gegenüber den Vasallen festlegte und als Grundlage der englischen und der US-amerikanischen Verfassung dient...

Schneier, Bruce (2013): The Battle for Power on the Internet, http://www.theatlantic.com/technology/archive/2013/10/the-battle-for-power-on-the-internet/280824/

Tipps für Storytellers: Texte verbessern

Sara Dickinson lehrt am Poynter Institute, eine der führenden Hochschulen für Journalisten und Führungskräfte der Verlagsbranche. Auf Basis der Arbeiten von Roy Peter Clark hat sie die nachfolgende Grafik zusammengestellt mit praktischen Tipps für Geschichten, die gelesen werden.

Interessant ist vor allem der Punkt, den Unterschied zwischen Storytelling und News Reporting klar zu benennen. Kommunikationsprofis und Medienmanager müssen in der Lage sein, verschiedene Stile zu beherrschen. Im faktenorientierten Nachrichtenstil, der sehr dem wissenschaftlichen Arbeiten ähnelt, fühlen sich viele zu Hause. Man sollte aber ebenso in der Lage sein, einen anderen Modus zu wählen.

Während es beim Nachrichtenstil darum geht, Informationen bereitzustellen, basiert Storytelling darauf, den Leser mitzunehmen: "The report points us there. The story puts us there".

Storytelling im Überblick (Quelle: Poynter)

Mittwoch, 23. Oktober 2013

7 Ratschläge für ein glückliches Leben

Maria Popovas Webseite Brain Pickings ist eine anregende und intelligente Quelle, für gute Bücher, Ideen und Vieles mehr. Zum siebenjährigen Bestehen hat Popova nun sieben wichtige Erkenntnisse aus Ihrer Arbeit an den Brain Pickings zusammengestellt - und die sind nun wirklich zeitlos sinnvoll und für jede Lebenslage, Alter oder Verfassung rundum zu empfehlen. Hier sind die 7 Essential Brain Pickings by Maria Popova:

1. Gesteh Dir das Recht zu, eine Meinung zu haben und diese zu ändern. 
Um das zu Können, muss man sich natürlich auch das Recht zugestehen, überhaupt eine Meinung zu bilden. Das Mitschwimmen in schwammigen Mehrheitsmeinungen ist niemals so befriedigend, als eine eigene Meinung zu vertreten und diese auch wieder zu ändern.

2. Tu niemals etwas ausschließlich für Geld, Macht oder anderes Feedback durch Dritte.
Wer vom Wohl Dritter abhängig ist, arbeitet für Dritte, liebt für Dritte und lebt für Dritte. Wer morgens mit einem Lächeln aufsteht, verdankt dieses Lächeln in den seltensten Fällen der Gehaltserhöhung vom Vortag. Möglicherweise schon eher der Erinnerung an einen Wochenend-Trip nach Südfrankreich und den Begegnungen, die man unterwegs gemacht hat.

3. Sei großzügig.
Andere und anderes zu kritisieren ist einfach. Anderes zu respektieren und wahrzunehmen, dass hinter Äußerungen oder Taten Menschen stecken, die sich vielleicht bemüht haben, etwas Großes zu tun, sollte man nie vergessen.

4. Schaff Dir Freiräume der Stille.
Der größte Luxus im Leben ist die Freiheit, nichts zu tun. Und damit ist nicht gemeint: Nicht zu arbeiten oder nichts sinnvolles zu tun. Sondern: Dem Korsett der Verpflichtungen einer Partnerschaft, eines Berufs, einer Aufgabe etc. temporär zu entfliehen und sich eine Auszeit von der Routine zu nehmen.

5. Lass Dir niemals erzählen, wer Du bist.
Es gibt nur einen, wirklich nur einen einzigen Menschen, der weiß, wer du bist und was du bist: Duselbst. Alle anderen - inkl. hochbezahlter Psychiater - sehen nur die Rolle, die Du spielst.

6. Dein Leben ist wie Dein Alltag.
Nicht Geld, Besitz von Produkten oder schlaue Sprüche machen unser Leben aus, sondern das, was wir jeden Tag tun. "How we spend our days is, of course, how we spend our live." Ein weiser Satz aus der Feder von Annie Dillard.

7. Was wertvoll ist, kostet Zeit.
Im Umkehrschluss: Es gibt keinen schnellen Erfolg und kein schnelles Glück. Dinge, die uns wichtig sind und auf die wir zurückblicken, brauchen lange Zeit, um zu reifen. Deshalb macht ein Hauptgewinn im Lotto nicht glücklich, sondern nur reich. Glück entwickelt sich in der Zeit, Fast Food mag funktionieren, Fast Luck nicht.

Thanx Maria, schöne Liste :)

Montag, 21. Oktober 2013

Wanderatlas Deutschland informiert (Oktober 2013)

Hallo liebe Wanderfreunde,

Bei Winningen auf dem Rheinburgenweg
der Oktober zeigt sich wenigstens an einzelnen Tagen von seiner schönsten Seite: blauer Himmel, in ein gelb-rotes Farbenmeer getauchte Wälder und klare, kühle Luft. Das sind ideale Bedingungen für einen Wanderausflug.

Wie gewohnt präsentieren wir euch monatlich drei Tipps für Wanderungen in den von uns bedienten Gebieten in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.


Apropos Genusswandern: Als GPS Wanderweg des Monats stellen wird im Oktober den Rheinburgenweg in 13 Etappen vor. Er ist das linksrheinische Gegenstück zum Rheinsteig und führt auf gut 190km von Remagen (südlich von Bonn) bis an die Mündung des Nahe in den Rhein bei Bingen. Unterwegs passiert man u.a. das Rotweingebiet im Ahrtal, das Winzerdorf Winningen an der Mosel und das malerische Rhein-Wein-Zentrum Bacharach.

Wir wünschen euch viel Spaß mit den Wandertipps aus der Wanderatlas-Redaktion und hoffen, ihr genießt den goldenen Herbst zwischen Main und Ruhr.

Liebe Grüße und eine schöne Wanderzeit wünscht euch das Team vom GPS Wanderatlas Deutschland.


PS: Wie immer zum Schluss der Hinweis: Wir freuen uns auf neue Follower bei Twitter und Freunde bei Facebook. Und möchten natürlich daran erinnern, dass ihr alle herzlich eingeladen seid, selbst Wanderungen im GPS Wanderatlas zu veröffentlichen.

Freitag, 18. Oktober 2013

Die 3 S für erfolgreiche Inhalte im Netz

Handlungsempfehlungen haben oft den Charakter einfacher Auflistungen (wie die 4 Marketing-Ps) oder Akronyme (wie die SMART-Regel zur Formulierung von Zielen). Bin heute beim morgendlichen Twitter-Nachrichten-Lesen auf eine dieser Listen gestoßen, die sehr nützlich sein kann für alle, die sich mit der Produktion von Inhalten in Onlinemedien beschäftigen.

Die Agentur Skyword empfiehlt, das Erstellen von Inhalten an den 3 S zu orientieren. Demnach sollten Inhalte sich an folgenden Kriterien messen:

  • Searchable: Inhalte, die sich an den Suchinteressen (den Leidenschaften und Problemen) der Menschen orientieren, werden gefunden.
  • Snackable: Inhalte sollten schnell und übersichtlich auf dern Punkt kommen, also "on the go" konsumierbar sein. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Nutzer wiederkehren.
  • Shareable: Inhalte sollten sich eigenen, mit anderen geteilt zu werden. Dies weist auf die Bedeutung aussagekräftiger Überschriften, interessanten Bildmaterials und einfacher Fakten hin.
Wer das nicht lesen möchte (oder es lieber in Englisch liest): anbei eine Inforgrafik, die die 3-S-Empfehlung schön zusammenfasst:

Quelle: Skyword

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Rheinburgenweg ist GPS Wanderweg des Monats

Rheinburgenweg
Auch für den Oktober 2013 haben wir nach einigen Diskussionen in der Redaktion wieder einen Fernwanderweg ausgesucht, den wir als GPS Wanderweg des Monats im GPS Wanderatlas Deutschland vorstellen. Diesmal waren wir auf dem Rheinburgenweg unterwegs. Ab morgen (Freitag 18.10.2013) veröffentlichen wir unsere Erfahrungen in 13 Tagesetappen. Dazu haben wir heute folgende Presseinformation bereitgestellt:





Schlösser, Burgen, Wein und Rhein: 
Mit GPS über den Rheinburgenweg
Rheinburgenweg ist GPS Wanderweg des Monats

(Beselich, 17. Oktober 2013). Wahrscheinlich einer der besten Möglichkeiten, schöne Herbsttage zu genießen, ist eine Wanderung auf dem Rheinburgenweg zur Weinlesezeit. Der Rheinburgenweg führt linksrheinisch von Remagen über Koblenz und Boppard nach Bingen. Dazwischen: Traumhafte Ausblicke aufs Rheintal, zahlreiche Burgen und Schlösser und natürlich Weinberge. Der GPS Wanderatlas Deutschland stellt den Rheinburgenweg auf www.ich-geh-wandern.de ab Freitag, den 18. Oktober, als GPS Wanderweg des Monats vor.

Der Rheinburgenweg ist das Gegenstück zum Rheinsteig. Während der Rheinsteig am östlichen Ufer von Wiesbaden durch Taunus und Westerwald nach Bonn führt, begleitet der Rheinburgenweg den Rhein am Westufer durch Eifel und Hunsrück bis zur Einmündung der Nahe in den Rhein bei Bingen.

Zu sehen und zu erleben gibt es einiges auf dem Rheinburgenweg. Man passiert z.B. Schloss Sinzig, Burg Namedy, Schloss Stolzenfels, die Kurfürstliche Burg Boppard, die Burgruine Rheinfels, Burg Schönburg, Burg Stahleck, die Burgruine Fürstenberg, Burg Sooneck, Burg Rheinstein und den Binger Mäuseturm.

Auch in Sachen Natur gibt’s viel Abwechslung. Von der Felsenkanzel Reutersley genießt man fantastischen Blick ins Siebengebirge. Bei Sinzig passiert man das Ahrtal, Deutschlands größtes zusammenhängendes Rotweingebiet. Im Winzerdorf Winningen genießt man die leichten Moselweine. Bei Koblenz erlebt man am Deutschen Eck den Zusammenfluss von Mosel und Rhein. Und dann steht natürlich auch noch der spektakuläre Loreleyblick auf dem Programm.

Nicht alle Rheinburgen liegen linksrheinisch, aber die anderen – die rechtsrheinischen – sieht man von der Hangkante des Rheinplateaus natürlich auch sehr gut, wenn man auf dem Rheinburgenweg unterwegs ist, z.B. das Jahreszeitenschloss Arenfels, die Marksburg, die feindlichen Brüder Burg Sterrenberg und Burg Liebenstein, Burg Katz, Burg Maus, die Pfalz im Rhein, Burg Ehrenfels und die Festung Ehrenbreitstein in Koblenz.

Die vollständige Wegführung des Rheinburgenwegs (193km) von Remagen nach Bingen wird auf der kostenfreien Wanderatlas-Karte im Internet vorgestellt und kann gedruckt oder als GPS-Daten (GPX-Datei) heruntergeladen werden.

Der GPS Wanderatlas Deutschland ist ein redaktionelles Angebot, das sich speziell an den Bedürfnissen von Wanderern, Tagesgästen und Ausflugstouristen orientiert. Wer kurzfristig etwas in der Region unternehmen möchte, findet im GPS Wanderatlas Deutschland eine sehr fein gegliederte und praktische Planungshilfe.

Der GPS Wanderatlas Deutschland ist ein Produkt der Wanderatlas Verlag GmbH mit Sitz in Beselich bei Limburg. Das Unternehmen wurde im April 2010 gegründet, um Tagestouristen und Wanderer überregional und unabhängig mit Informationen zu Touren, Ausflugszielen und Sehenswürdigkeiten zu versorgen. Aktuell gibt es den GPS Wanderatlas für die Wandergebiete Sauerland, Westerwald, Taunus, Oberhessen und Bergisches Land.

Masterstudium Media Management and Public Communication

6 Trimester für ein Halleluja: Gestern kam die Vorabinformation, dass der neu eingerichtete Masterstudiengang Media Management and Public Communication akkreditiert ist und zu einem staatlich anerkannten Master-Abschluss als Medienmanager führt.

Die Einrichtung dieses komplett neuen Studienprogramms war eine der Hauptätigkeiten während meiner Zeit in Calw. Zusammen mit einem grandiosen Kollegenteam haben wir so im Frühjahr ein Curriculum zusammengestellt, dass es in dieser praxisorientierten und auf Führungsaufgaben ausgerichteten Form m.E. nicht gibt.

Ab Januar 2014 wird das neue Masterprogramm an der SRH Hochschule für Wirtschaft und Medien in Calw erstmals angeboten. Damit man sich einen ersten Eindruck darüber verschaffen, wie der Master Media Management and Public Communication inhaltlich augebaut ist, anbei eine international verwendbare Kurzbeschreibung für den Masterstudiengang:



Master of Arts (MA) in Media Management and Public Communication
Graduate fulltime program in 6 Trimesters (2 years), achieving 120 ECTS.
Lectures, tutorials and project work characterise the course of studies in Media Management and Public Communication at University of Applied Sciences for Economics and Media in Calw (Germany, Northern Black Forest, near Stuttgart).

Objective and central idea
Media Management and Public Communication combines different fields of communication studies like business communication, cross-cultural communication, communication design, mass communication, project communication, media ecology, and journalism.
In today's global media landscape, technologies and markets are evolving at lightning speed. In this environment of opportunity and change, business knowledge and broad management skills are critical to career success.
This unique Master's program is designed for students acquiring broad-based media and leadership competencies. The course places emphasis on project-related work, the presentation of independently developed results, and the ability to work in teams. It prepares students for careers in the communications and media industries as well as in general management, project management and marketing management of all kinds of organizations.
The curriculum combines a strong foundation in managerial skills with communication practice and critical analysis of media products. It is designed to encourage innovative thinking and entrepreneurship.

Curriculum Overview
1st Trimester (month 1-4)
1.       Introductory course Media Management and Public communication
a.       Media Management
Grounding of the fundamental assumptions and theories according to business communication (i.e. advertising, public relations, customer relationship and societal relations) and internal communications (i.e. communication that stabilizes organizational structure, enables collaboration, forms business processes, and facilitates adaptiveness to the organization’s environment)
b.      Public Communication
Grounding of the fundamental assumptions and theories according to mass communication e.g. agenda setting, spiral of silence, media ecology, public opionion, cognitive dissonance etc.
c.       Academic Newsroom
In this tutorial students read, analyze, and discuss contributions from the international discourse of media management and public communication. They publish their results as abstracts for the university blog.
2.       Enterprise Lifecycle Pt. 1
a.       The first part of the case study deals with founding of a startup business. Students learn how to write a business plan for startup funding, know the essentials of creating organizational structure and acquire first customers
b.      A tutorial deepens the special aspect of value added taxation for media products
3.       Media Exercise I
a.       Writing Lab
Skill course to train the students in writing techniques especially for business purposes (agenda, reports,proposals) and academic papers
b.      University Blog I
Students are in charge of writing posts for the university blog. They learn how to optimize a text for search engines (tagging, key word analysis etc.) and viral distribution in social networks and how to analyze and assess the quality of blog post
c.       Corporate Design
This seminar gives an introduction in the concept of corporate design. Students will apply basic insights of logo design and style guide and learn how to build up a CD manual
d.      Speakers’ Corner I
In this tutorial students learn to ad-lib and to deliver a speech to different kinds of audiences.
2nd Trimester (month 5-8)
1.       Project Management
a.       Terminology and Guidelines for Project Management
The introductory course gives an overview of international standards in project management like PMBOK/PMI, PRINCE2 and CCPM and trains some basic methods like work breakdown structure, gantt charts and PERT.
b.      Project Communications
Project failures most likely base on deficient communications. The project communications seminar introduces some tools for effective and successful communication in project teams including stakeholder analysis, logical framework approach, and design structure matrix
2.       Enterprise Lifecycle Pt. 2
a.       The second part of the case study shows how to manage a business and adapt strategy to market needs. Students learn how to execute change management programs.
b.      A tutorial deepens the special aspect of preparing financial reports for valuation and rating.
3.       International Competencies I
a.       Business English
Exercises relating to accounting, sales and marketing, and project management.
b.      Academic Newsroom II
In this tutorial students read, analyze, and discuss contributions from the international discourse of media management and public communication. They publish their results as abstracts for the university blog.
c.       Cross Cultural Communication
The Cross Cultural tutorial looks at how people from differing cultural backgrounds communicate, in similar and different ways among themselves, and how they endeavour to communicate across cultures.
4.       Media Exercise II
a.       Corporate Video I
Students realize a corporate video. In the first part of the seminar students develop the basic idea, write the script and visualize a storyboard. The results of the pre-production have to present to the customer for approval. The budget has to be agreed and the project team assign the production tasks.
b.      University Blog II
Students are in charge of writing posts for the university blog. They learn how to optimize a text for search engines (tagging, key word analysis etc.) and viral distribution in social networks and how to analyze and assess the quality of blog post
c.       Photography Seminar
Students learn basic photography composition rules, how to produce a commercial photo shoot, how to snap shot images for the web, and how to apply photo editing software.
d.      Business Networking
The tutorial shows how to build new business relationships and generate business opportunities by using face-to-face networks as well as software-based network and career services.
3rd Trimester (month 9-12)
1.       Enterprise Lifecycle Pt. 3
a.       The third part of the enterprise lifecycle case study deals with mergers & acquisitions, friendly of hostile take over, crisis communication, and liquidation.
2.       Media Exercise III
a.       Corporate Video II
Video production, including location filming with a camera crew and director. This may also include other elements, such as actors and presenters. Post-production and video editing - the filmed (live action) footage is edited together. This may also include recording an audio voice-over, adding graphics, composing a music score or soundtrack, and including animation sequences with the finished video.
b.      University Blog III
Students are in charge of writing posts for the university blog. They learn how to optimize a text for search engines (tagging, key word analysis etc.) and viral distribution in social networks and how to analyze and assess the quality of blog post
c.       Negotiation
“Negotiating is a pervasive process in which people ultimately attempt to reach joint decision on matters of common concern in situations in which there is initial disagreement” (Herb Cohen). Students learn negotiation strategies (like Getting to Yes), negotiation tactics (e.g. brinkmanship, highball, snow job, good guy/bay guy), and negotiation styles (competing, compromising, collaborating etc.)
3.       International Competencies II
a.       Business English II
Exercises relating to human relations, international marketing, and cross cultural communication
e.      Speakers’ Corner II
In this tutorial students learn to ad-lib and to deliver a speech to different kinds of audiences.
b.      Academic Newsroom III
In this tutorial students read, analyze, and discuss contributions from the international discourse of media management and public communication. They publish their results as abstracts for the university blog.
4.       Marketing Management
a.       Marketing Strategy
Students get insight of the core elements of marketing strategy: market research, competitive forces, consumer behaviour, market segmentation, targeting, and positioning
b.      Marketing Plan
On base of the 4 P’s of marketing students work out a marketing plan for a tangible challenge. They define processes to achieve objectives and make a budget and calculate the ROI of marketing plan.
4th Trimester (month 13-16)
1.       Custom Media Project
a.       Conception of a cross media custom magazine
Based on a market analysis, students develop a concept paper for producing custom media for different channels.
b.      Editing of a cross media custom magazine
After client’s approval the project team start to produce content. They students research facts and figures, write copy, and create headlines. They take care for illustrations, infographics, and photos and they shoot video clips and record sound files.
c.       Layouting of a cross media custom magazine
In the last step the produced material is published for the different channels like print magazine, blog, social media and so on.
2.       International Competencies III
a.       Business English III
Exercises relating to negotiation, symposium, and controlling
b.      Second Language (Spain, French, or Italian)
Exercises relating to management in marketing, finance, and sales
c.       Intercultural Management
In the intercultural seminar students learn how to deal with globalization and diversity management in multinational enterprises. They investigate cultural patterns of countries from around the world and get insights in business etiquette of different nations.
3.       Media Exercise IV
a.       Content Management and Information Retrieval
Information retrieval is the activity of obtaining information resources relevant to an information need from a collection of information resources. Students have a look on both sides of information available on the internet: They learn how publishers can increase visibility of content and how researchers can find and evaluate relevant information.
b.      Web 2.0 and Social Media
Web 2.0 is a term that describes the technology push that allows users to collaborate and to self-publish. Due to this new opportunities given to the users within a couple of years the internet develops from a huge information stock to an interactive communication tool with user generated content (wiki, youtube, Yelp), social networks (Facebook, LinkedIn, Four Square), and blogging (Twitter, Tumblr, blogger, wordpress) becoming the leading sites.
c.       University Blog IV
Students are in charge of writing posts for the university blog. They learn how to optimize a text for search engines (tagging, key word analysis etc.) and viral distribution in social networks and how to analyze and assess the quality of blog post
5th Trimester (month 17-20)
1.       Communication campaign
a.       Creative Parts of a Campaign
What mission do the campaign aim for? Students analyze the product or theme of the campaign and discuss aspects like lifecycle, USP, customers, competitors etc. regarding to the client’s briefing. After that students define a SMART campaign objective. In a second step they develop the message within the framework that is given by corporate design and brand. Students form a claim, write the copy, and produce the creatives.
b.      Business Parts of a Campaign
The amount of money determines which channels can be used for the campaign. Media planning includes frequency and reach which are input for ex post measurement.
2.       General Management Skills
a.       Leadership
In this course students learn essentials according transactional and transformational leadership. They get to know different leadership styles and are able to differ tools for formal and informal leadership.
b.      Innovation management
Students learn central concepts of innovation (diffusion of innovation, blue ocean strategy etc.) and how to manage processes in innovation. They apply common tools like brainstorming, prototyping, portfolio managements, and design thinking.
c.       Human Resource Management
HR is first charged with attracting the right employees through employer branding. It then must select the right employees through the recruitment process. HR then onboards new hires and oversees their training and development during their tenure with the organization. HR assesses talent through use of performance appraisals and then rewards them accordingly.
d.      Media Law
Media law covers an area of law which involves media, and stretches over various legal fields e.g. copyright and intellectual properties, privacy, censorship, freedom of information, and regulation. Students analyze and discuss current court decisions.
3.       Media Exercise V
a.       Infographic and Visualization
Infographics are graphic visual representations of information, data or knowledge intended to present complex information quickly and clearly. Students learn how to design infographics and other form of visualization of information, not only for applying this knowledge in the master’s thesis.
b.      University Blog V
Students are in charge of writing posts for the university blog. They learn how to optimize a text for search engines (tagging, key word analysis etc.) and viral distribution in social networks and how to analyze and assess the quality of blog post
c.       Video CV
In preparation of application for employment senior students produce a video resume. They learn aspects of ego marketing, storytelling, low budget video production, and how to act in front of a camera.
d.      Communication Skills
In the last practice students improve their communication skills for oral and written communication. They learn to tell about their master’s thesis in an elevator pitch, get training for successful telephone calls, and learn active listening.
6th Trimester (month 21-24)
1.       Master’s Thesis
2.       Viva voce