Samstag, 30. März 2013

Social Media Marketing: In acht Schritten zum Erfolg

Social Media Marketing ist nicht nur neu, sondern auch besonders komplex. Gleich mehrere Dinge laufen komplett anders als bei allen anderen Marketingmaßnahmen. Die Hierarchie "Ich Sender, Du Empfänger" ist aufgelöst. Social Media kann für völlig unterschiedliche Zwecke - partizipaticve Produktentwicklung, Customer Service, Customer Retention etc. eingesetzt werden. Und dann ist da noch was: Nicht Marken kommunizieren in sozialen Netzwerken, sondern Menschen.

Die Herausforderungen zur Entwicklung einer Social Media Marketing Strategie fasst sehr gut diese Infografik zusammen, die Mark Smiciklas entwickelt hat. In acht Schritten zur Social Media Marketing Strategie. Aber Achtung: Acht Schritte hört sich wenig an. Um diese acht Schritte operativ umzusetzen, braucht es jedoch eine gehörige Anstrengung.
In acht Schritten zur Social Media Marketing Strategie
Social Media Marketing Strategie in acht Schritten entwickeln (Quelle: Socialmediaexplorer)

Donnerstag, 28. März 2013

SEO: So optimiert Google seine eigenen Webseiten

SEO Manual SEO Fibel SEO Handbook
Google veröffentlicht eigenes SEO Handbuch
Immer wieder werde ich gefragt, was man beachten muss, damit eine Webseite einigermaßen realistische Chancen hat, im Internet gefunden zu werden. Meine Antworten entsprachen bislang der aktuellen Tagesform, doch jetzt kann ich guten Gewissens auf ein kleines Handbuch verweisen, den Google SEO Guide.

Die Betreiber der Google-Suchmaschinen haben für ihre eigenen Mitarbeiter eine kleine Fibel zusammengestellt, die darlegt, was man alles berücksichtigen sollte, wenn man eine Webseite anlegt. Googles Einführung in die Suchmaschinenoptimierung (SEO, search engine optimization) sollte zur Pflichtlektüre eines jeden Bloggers, Journalisten, Marketingverantwortlichen, Medienstudenten und sonstwie am Internet interessierten gehören.

Klar, für alle, die sich schon länger mit SEO und Suchmaschinenoptimierung beschäftigen, verrät das Google SEO Book nichts Neues. Aber - und das ist die gute Nachricht: SEO sollte kein Geheimwissen von Beratern sein bzw. bleiben. SEO ist heute eine grundlegende Medienkompetenz, um zu verstehen, welches Wissen wann wie verfügbar gemacht wird.

Die Google SEO Fibel ist in diesem Zusammenhang ein klar zu empfehlendes Stück Medienpädagogik, das man hier kostenfrei herunterladen kann: zum Google SEO Handbuch Download (PDF).

Smartphones 2012: Über 50% Marktanteil in Europa

Smartphone Anteil Europa
Quelle: Comscore
Wir ahnten es schon, jetzt gibt's es schriftlich: Über 50% der Deutschen nutzen mittlerweile als Mobiltelefon ein Smartphone, in Spanien und Großbritannien sind es bereits deutlich über 60%. Der Durchschnitt der europäischen Big Five - Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien - liegt bei 57%.Diese Zahlen ermittelt der 2013 Comscore Report "Future in Focus - Digitales Deutschland".

Ebenfalls bezogen auf die fünf europäischen Kernmärkte sind derzeit 241 Mio. Menschen aktive Nutzer mindestens eines Mobiltelefons. Rund 35% aller Nutzer sind unter 35 Jahren alt, d.h. zwei Drittel der Mobile-Nutzer sind älter als 35.

Spannend: In Großbritannien erfolgen bereits 24% der Webseitenzugriffe von Smartphones. In Deutschland liegt dieser Anteil derzeit noch bei 5,6%.

Dienstag, 26. März 2013

Kompass fürs Social Media Marketing

Für Brian Solis Buch Engage (The Complete Guide for Brands and Businesses to Build, Cultivate, and Measure Success in the New Web) sollte ein Grafik erstellt werden, die die vielen Zusammenhänge im Social Media Marketing aufzeigt und transparent macht.

Denn anders als über die klassischen Massenmedien, ist Social Media Marketing ungleich komplexer. Viele Gruppen, Vermischung von Privatem und Beruflichem, unterschiedliche Plattformen: Wer im Social Media Marketing erfolgreich sein will, sollte zuallererst die Zusammenhänge kennenlernen, den die Design Agentur JESS3 für Brian Solis als Social Marketing Compass entwickelt hat. Here it is, the social media marketing compass.
Social Media Marketing Compass
Social Media Marketing Kompass (Quelle)

Internetnutzer in Europa: Russland überholt Deutschland

Quelle: Comscore Future in Focus 2013
Aus dem 2013 Comscore Report "Future in Focus - Digitales Deutschland": In 2012 hat Russland Deutschland überholt in Sachen Internetnutzer. Russland liegt jetzt mit 61,345 Mio Internetnutzern absolut vor Deutschland mit 52,448 Mio. Hinter den beiden Spitzenreitern folgen Frankreich, Großbritannien und Italien.

Insgesamt sind in Europa mittlerweile 408 Mio. Menschen mindestens einmal im Monat im Internet. Im Durchschnitt surfen die Europäer 26,9 Stunden im Internet. Das ist allerdings noch deutlich weniger als in Nordamerika, wo die durchschnittliche Onlinezeit 42,8 Stunden beträgt.

Typografie: Auf einen Blick

Serifen, ja oder nein. Und wenn ja: welche und wofür? Nicht jeder, der schreibt ist gleich auch ein Typograf. Wichtige Aspekte (eigentlich alles, was man als Normalsterblicher wissen muss) fasst eine Infografik zusammen, die Urbanfonts bereitstellt. Welche Schrift für welchen Zweck: Hier sieht man es auf einen Blick.



For free fonts and dingbats, check UrbanFonts.com

Sonntag, 24. März 2013

24 Dinge, die man über Bier wissen sollte

Ideal für das Wochenendstudium: Diese "kleine" Infografik mit 24 wichtigen Fakten rund ums Bier. Besonders wichtig ist der Ratschlag #22: Don't forget: Drink your daily ration of beer. Und in diesem Kontext die gesetzliche Regelung, dass Kellnerinnen, die schlechtes Bier servieren, ertränkt wurden.
Quelle: WearYourBeer

2013 wurden weltweit 675 Mio. Smartphones verkauft

Smartphone Absatz global, Quelle: Intel

Im Jahr 2012 wurden weltweit insgesamt 675.000.000 Smartphones (in Worten: sechshundertfünfundsiebzig Millionnen) abgesetzt. Die Zahl allein ist schon beeindruckend. Setzt man sie in Bezug zu den weltweiten PC-Verkäufen, dämmert einem, wohin sich der Markt und das Internet entwickelt: 2012 gingen laut Gartner 352 Mio PCs, Laptops und Netbooks über den Ladentisch, also etwa die Hälfte. Dazu kommen noch die Media Tablets wie iPad und Co., von denen 2012 laut IDC etwa 122 Mio. Stück abgesetzt wurden.

Samstag, 23. März 2013

Wie man eine gute Infografik baut: Die Welt im Überblick

Wenn auf der Welt nur 100 Menschen leben würden? Das ist das Thema einer spannenden Webseite und vor allem eines spannenden Projekts. Was ich aber noch spannender fand bei der morgendlichen Web-Schau: Wie man auf Basis von Daten eine Infografik bastelt.

Die nackten Daten zur Grafik findet man bei 100people. Wie man diese Daten in eine Infografik umsetzt, sieht man hier:
Quelle:visual.ly

Freitag, 22. März 2013

Wanderatlas Deutschland informiert (März 2013)

Im Lahn-Dill-Bergland
Hallo liebe Wanderfreunde,

da die Wanderatlas-Redaktion einstimmig beschlossen, keinen Wetterberichten mehr zu trauen, wissen wir nicht, wie das Wetter auf Ostern wird. Wir wissen aber eins: Wandern kann man immer. Und damit's einigermaßen spaßig wird, haben wir wie gewohnt drei Tipps für eine oder mehrere Osterwanderungen zusammengestellt.




  • Nicht nur unseres Erachtens die schönste Wanderstrecke im Vogelsberg: Die Schächerbachtour (9km) bei Homberg im Ohmtal. Letztes Jahr wurde die Schächerbachtour vom Deutschen Volkssportverband sogar zur zweischönsten Wanderroute in ganz Deutschland gewählt.

  • Einen echten Höhepunkt für Wanderer hat Garmini letztens ausgetestet: Der Mittelrhein-Klettersteig (5km), einer der wenigen alpinen Klettersteige nördlich der Alpen mit teils spektakulären Aussichten über den Rheinbogen

Und wer gleich das gesamte Osterwochenende zum Wandern nutzen will: Der brandneue Bergische Panoramasteig lädt zu schönen Streckenwanderungen durchs Bergische Land. Da kann man auch große Reisetätigkeit mal komplett ausspannen.

Als GPS Wanderweg des Monats werden wir im April den Vulkansteig Vogelsberg vorstellen. Die Streckenwanderung startet in Frankfurt und leitet auf sechs Tageswanderungen durch die Wetterau nach Gedern und von hier über Hoherodskopf (764m) und Taufstein (773m) weiter nach Romrod bis zum Ziel in Alsfeld.

Frohe Ostern, gutes Wetter und viel Spaß in der Natur wünscht euch das Team vom GPS Wanderatlas.

PS: Wie immer zum Schluss der Hinweis: Wir freuen uns auf neue Follower bei Twitter und Freunde bei Facebook. Und möchten natürlich daran erinnern, dass ihr alle herzlich eingeladen seid, selbst Wanderungen im GPS Wanderatlas zu veröffentlichen.

Disruptive Innovationen machen Verwaltung schlagkräftig

Der öffentlichen Hand fehlt Geld. Sowas soll selbst in besten Familien und Unternehmen vorkommen. Doch während Unternehmen und Familien in der Regel versuchen, das Problem zu lösen, fehlt diese Einsicht in der öffentlichen Verwaltung.

Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte rät deshalb öffentlichen Verwaltungen, auf disruptive Innovationen zu setzen, um damit das Paradox zu schaffen, mit weniger mehr zu schaffen.

Die Autoren der Studie eröffnen ihren Bericht mit simplen Vergleichen: Während in der Wirtschaft bis auf wenige Ausnahmen wie Energie meistens die Produkte im Laufe der Zeit leistungsfähiger und zugleich billiger werden, werden öffentliche Dienstleistungen in ähnlichen Zeiträumen schwächer und kosten trotzdem mehr.

Dies könne man nicht durch Sparen erreichen, sondern nur durch Innovation: "Budget cutting is typically an exercise in using the blunt instrument of across-the-board cuts—in other words, doing more of the same with less money. The inevitable result, however, is not more for less but less for less.To get more for less requires doing things differently."

Quelle: Eggers, William D. / Baker, Laura / Vaughn, Audrey (2013): Public sector, disrupted: How disruptive innovation can help government achieve more for less, http://dupress.com/articles/public-sector-disrupted/?id=us:sm:tw:dup147:read:dup:032113:du_press 

Was sind disruptive Innovationen?
Quelle: Deloitte University Press

Social Media Marketing: Top für Branding, Flop für Sales

Social Media bringt durchaus viel für den Markenaufbau, weil die Nutzer sich selbst aktiv mit der Marke auseinandersetzen. Social Media bringt - außerhalb von Rabattaktionen . wenig für kurzfristige Abverkaufsverolge. Auf diesen Punkt bringt Wendy Clark, Senior Vice President bei Coke, die Erfahrung, die die wertvollste Marke der Welt mit Social Media Marketing gemacht hat.

Man darf davon ausgehen, dass diese Erfahrung gut abgesichert ist. Coke hat über 60.000.000 Likes bei Facebook, was schon eine Bank ist.

Clark erläutert im Coke-Blog: "None of our plans are simply social, or TV, or mobile or experiential. On the contrary, it’s the combination of owned, earned, shared and paid media connections – with social playing a crucial role at the heart of our activations – that creates marketplace impact, consumer engagement, brand love and brand value"


Donnerstag, 21. März 2013

Social Media wird für Recruiting immer wichtiger

Linkedin ist das größte Karrierenetzwerk im Internet. Die Bedeutung von Linkedin für die Recruiting-Branche haben die Masters-in-Human-Resources untersucht und die Ergebnisse in einer übersichtlichen Infografik zusammengefasst:
Quelle: Masters-in-Human-Resources

Innovation: Acht Erfolgstipps für Startups

Das Young Entrepreneur Council hat acht erfolgreiche Startup-Gründer befragt: Was ist ihr bester Tipp für Startups wenn es um das Themen Innovationen geht. Diese Tipps für Innovationen speziell im Umfeld von Startups und New Business Development Teams sind belastbar und können guten Gewissens empfohlen werden.

1. Querdenken: Will man ein Ziel erreichen, sollte man linear vorgehen. Will man Ideen für Innovationen schaffen, darf man gerade nicht linear und strukturiert vorgehen, sondern muss die ausgetretenen Wege (z.B. eines Business Plans) verlassen.

2. Innovation institutionalisieren: Innovationen fallen nicht vom Himmel und Ideen sind noch keine Innovationen. Um Innovationen ins Tagesgeschäft einzubinden, muss die Entwicklung von Innovationen zu einer festen Einrichtung (z.B. als Abteilung oder dauerhaftes Projekt) werden.

3. Wächst der Vorteil des Kunden? Innovationen dienen nicht dazu, das Geschäft des Unternehmens zu steigern, sondern den Nutzen der Kunden zu erhöhen. Wenn man über Innovationen nachdenkt und spricht, sollte man nicht zuerst ans Geld denken, sondern daran, ob eine Innovation bei Kunden Begeisterung auslöst.

4. Gibt es einen Markt für die Innovation? Als Unternehmer sollte man wissen, ob die Innovation, die man entwickelt, auch auf eine Nachfrage stößt. Dabei ist zu bedenken: Das Geld der Welt vermehrt sich nicht durch Innovation, d.h. eine Innovation rechnet sich nur dann, wenn sie die Budgets der Kunden umlenkt. Wo kein Markt, da keine Innovation.

5. Kann man die Idee verkaufen? Wenn man über Innovationen nachdenkt, sollte man zu erst das eigene Team überzeugen. Wenn hier die Idee schon nicht greift, dann wird sie auch im Markt nicht greifen. Und wenn man allein ohne Team startet: Verkauft die Idee eurer Familie und Freunden.

6. Erst verkaufen, dann bauen. Der beste Weg, eine Innovation zu finanzieren, ist schon die Idee zu verkaufen, Nachfrage und am besten konkrete Aufträge einzusammeln, bevor man an die abschließende Produktion geht.

7. Test before you Test. Unternehmen - speziell Entwicklungsabteilungen - scheuen das raue Feedback von Anwendern, deshalb fängt man meist viel zu spät an, etwas zu testen, nämlich dann, wenn man es nicht mehr ändern kann. Das Gegenteil bringt Erfolg: Man muss so früh wie möglich testen, am Besten schon das erste Konzept.

8. Keine Entwicklung ohne Messverfahren: Wenn man Innovationen entwickeln und in den Markt einführen will, muss man vorher wissen, was man erwartet, wann die Innovation ein Erolg ist und wie man das messen will, sonst entsteht niemals ein Lerneffekt und die Innovationspolitik ist nichts anderes als ein großes Spiellabor - eine Kostenstelle und kein Profit Center.

Die acht Tipps im Original-Wortlaut gibt's bei readwrite.com.


Was passiert innerhalb von einer Minute im Internet?

Schöne Infografik von Intel: Was passiert alles innerhalb einer Minute im Internet? Z.B. werden 204 Mio. Emails verschickt, Amazon verkauft Ware im Wert von 83.000 Dollar, 6 Millionen Facebookseiten werden gelesen, 61.000 Stunden Musik über Pandora abgespielt, 1.300.000 Video-Clips bei YouTube abgerufen, 100.000 Tweets geschrieben und sechs neue Wikipedia-Artikel erstellt. Diese Daten sind übrigens Stand Frühjahr 2012. Heute sieht das schon anders - und noch beeindruckender aus.
Quelle: Intel

Mittwoch, 20. März 2013

Türken deutlich länger online als Deutsche

Comcast hat im Dezember 2012 aktuelle Zahlen zur Nutzung von Onlineangeboten in verschiedenen europäischen Ländern erhoben.Interessant: Deutschland liegt abgeschlagen auf dem vorletzten Platz. Deutlich aktiver nutzen nicht nur Russen und Skandinavier das Natz, sondern vor allem die Holländer, die Türken und ganz vorne die Briten.
Quelle: Statista

Aktuelle Studie: Downloads haben keinen Einfluss auf Musikverkäufe

"Essentially these papers show that illegal music downloads have little or no eff ect on legal digital sales". So resümiert eine aktuelle Studie im Auftrag der Europäischen Kommission, die Luis Aguiar und Bertin Martens ausgearbeitet wurde
Aguiar, Luis / Martens, Bertin (2013): Digital Music Consumption on the Internet: Evidence from Clickstream Data, Luxemburg: Publications Office of the European Union

Im Abstract formulieren Aguiar und Martens: "Our results suggest that Internet users do not view illegal downloading as a substitute to legal digital music."

Für Social Media verzichten Briten auf Sex

Aktuele Umfragewerte zur Nutzung von Social Media in Großbritannien: Frauen sind stärker am "networken" als Männer. Die Zeit, die man mit Social Media verbringt, muss man woanders einsparen. 8% der Nutzer geben an, für Social Media auf Sex zu verzichten. Noch stärker: Das Fernsehen bleibt aus (oder wird nicht beachtet).
Quelle: Browser Media

Dienstag, 19. März 2013

Online-Journalismus: Nachrichtengeschäft wird immer mobiler

Quelle: Pew Research Center
Das Pew Research Center hat den Stand der Dinge in der Nachrichtenwelt der USA in seinem aktuellen Bericht zusammengefasst: The State of the News Media 2013. Erstaunlich: Je digitaler die Medien werden, desto stärker werden Nachrichten von den Nutzern nachgefragt.

Interessant, dass sich dann die NAchrichtenbranche so schwer tut mit Geld verdienen. Liegt es möglicherweise daran, dass immer mehr Nutzer ihre Nachrichten aufgrund ihrer tatsächlichen Situation - z.B. durch Filterung, Leser selektiver Quellen oder Empfehlungen in sozialen NEtzwerken erhalten - und diese Trends wie üblich von der Nachrichtenindustrie verschlafen wurden?

Der Bericht zur Lage der NAtion ist lesenswert und eine gute Quelle für Basisdaten. Anbei zur Orientierung das Inhaltsverzeichnis:

  • The Audience for News
  • Mobile
  • The Top News Sites in 2012
  • The Second Screen Phenomenon
  • Social Media: A Critical Tool for News Discovery
  • Digital Economics: An Intensifying Array of Challenges
  • The Digital Advertising Market
  • Digital Pay Plans
  • Digital Advertising by Sector
  • Sponsorship Ads: A Growing Role for Native Ads
  • Local Advertising: The Rise of Targeted Ads
  • HTML5 – a New Option for News?

Mittwoch, 13. März 2013

Bergischer Panoramasteig im GPS-Wanderatlas

Bergischer Panoramasteig: 
Neuer Wanderweg durchs Bergische Land
GPS Wanderatlas stellt Bergischen Panoramasteig als Wanderweg des Monats inkl. der GPS-Daten vor

(Beselich, 13. März 2013) Das Bergische Land ist ein beliebtes Ausflugsziel für die Großstädte am Rhein. Und jetzt gibt es ein neues Angebot für Wanderer, die schnell mal weg in die Natur wollen. Der Bergische Panoramasteig. Er wird im Mai 2013 eröffnet. Der GPS Wanderatlas stellt den Bergischen Panoramasteig schon vorab in zwölf Tageswanderungen unter www.ich-geh-wandern.de vor.

Blick vom Morsbacher Aussichtsturm ins Bergische Land
Gute 240km, einheitlich beschildert mit einem gelben Wegzeichen, führen seit neustem Wanderer einmal rund durchs Bergische Land. Mit dem Bergischen Panoramasteig schließt das Bergische Land damit zu den Top-Wanderregionen in Deutschland auf und spielt in derselben Liga, wie das Sauerland (Rothaarsteig), der Thüringer Wald (Rennsteig) und Westerwald und Taunus (Rheinsteig).

Offiziell eröffnet wird der Bergische Panoramasteig erst im Mai 2013. Doch schon jetzt stellt der GPS Wanderatlas den Bergischen Panoramasteig als GPS Wanderweg des Monats vor. In zwölf Tageswanderungen geht es durch Oberbergisches Land und Sieg-Bergland – mit jeder Menge Sehenswürdigkeiten, tollen Aussichten und viel Natur und frischer Luft inklusive.

Startet man den Bergischen Panoramasteig im Aggertal passiert man so z.B. das Bergische Freilichtmuseum, die Große Dhünntalsperre, die Schloss-Stadt Hückeswagen, die Wuppertalsperre, Radevormwald, die älteste bergische Stadt – Wipperfürth –, das Königreich Buchholz, Lingese- und Genkeltalsperre, die Bunten Kerken in Lieberhausen und Wiedenest, die aus der Fernsehwerbung bekannte Krombacher Insel, Schloss Homburg, die Hochmoore am Immerkopf und die Aussichtstürme auf dem Lindchen bei Nümbrecht, auf der Hohen Warte bei Engelskirchen und der Hohen Hardt bei Morsbach.

Der Bergische Panoramasteig ist eines der Ergebnisse des 2008 vorgelegten Konzepts, mit der EU-Mittel aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) beantragt wurden. Insgesamt über 2 Mio. Euro investierte der Tourismus im Bergischen Land in die Wanderinfrastruktur. Neben dem Bergischen Panoramasteig wurden so auch Tagestouren – die Bergischen Streifzüge – eingerichtet.

Aufgrund der öffentlichen Förderung mussten die Wegeplaner vom Sauerländischen Gebirgsverein (SGV) viel Arbeit in die Ausarbeitung der Bergischen Panoramasteigs vor Ort investieren. Denn der Bergische Panoramasteig wurde nach Qualitätskriterien angelegt, die u.a. vorsehen, das über ein Drittel des Weges auf Naturwegen verläuft.

Doch wie so oft gilt auch beim Bergischen Panoramasteig: Was lange währt, wird endlich gut. Die aktuelle Streckenführung ist ein gelungener Abgleich aus den bürokratischen Zertifizierungskriterien und den Interessen der Wanderer auf eine abwechslungs- und aussichtsreiche Wanderstrecke.

Neben dem Bergischen Panoramasteig soll in diesem Jahr auch noch ein zweiter Fernwanderweg durchs Bergische Land fertiggestellt werden: Der Bergische Weg, der als Nord-Süd-Route von Essen durchs Bergische Städtedreieck und Rheinberg ins Siegtal und schließlich ins Siebengebirge führt.

Der GPS Wanderatlas Deutschland stellt den Verlauf des Bergischen Panoramasteigs als GPS Wanderweg des Monats in zwölf Tagesetappen ab heute (13. März) vor. Die Wegführung kann nicht nur auf einer interaktiven Wanderkarte eingesehen werden, sondern steht auch als GPS-Daten zum kostenfreien Download bereit, um sie per Smartphone oder GPS-Gerät für die Wanderung zu nutzen.

Der GPS Wanderatlas Deutschland ist ein redaktionelles Angebot, das sich speziell an den Bedürfnissen von Wanderern, Tagesgästen und Ausflugstouristen orientiert. Wer kurzfristig etwas in der Region unternehmen möchte, findet im GPS Wanderatlas Deutschland eine sehr fein gegliederte und praktische Planungshilfe.

Der GPS Wanderatlas Deutschland ist ein Produkt der Wanderatlas Verlag GmbH mit Sitz in Beselich bei Limburg. Das Unternehmen wurde im April 2010 gegründet, um Tagestouristen und Wanderer überregional und unabhängig mit Informationen für Touren, Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten zu versorgen. Aktuell gibt es den GPS Wanderatlas für die Wandergebiete Sauerland, Westerwald, Taunus, Oberhessen und Bergisches Land.

Dienstag, 12. März 2013

Was Facebook-Likes über die User verraten

Forscher der University of Cambrigde haben analysiert, welche Rückschlüsse man aus den Likes arbeiten kann, die Facebook-Nutzer vergeben. Über 58.000 Facebook-Nutzer gaben den Forschern Zugriff auf ihre Likes.

Manche Rückschlüsse – etwa die Zugehörigkeit zu einem politischen Lager über den Likes politischer Protagonisten zu bestimmen – sind recht trivial. Aber es gibt auch interessante Ergebnisse: Wer z.B. Usain Bolt liked, ist tendenziell ein Single, wer Honda liked ein Nichtraucher, wer Biology liked hat viele Freunde und wer Indiana Jones liked ist mit seinem Leben zufrieden.

Die komplette Studie gibt es bei den Proceedings oft he National Academy of Sciences of the United States zu lesen: Kosinski, Michael / Stillwell, Michael/ Graepel, Thore (2013): Private Traits amd Attributes are Predictable from DigitalRecords of Human Behavior

3D Printing: Create your own brave new World


Eines der heißesten Themen der letzten Monate ist 3D Printing, ein Produktionsverfahren, bei dem von einem Körper nichts weggenommen wird (wir erinnern uns an die Steinmetze früherer Zeiten und Lasertechniken von heute). Bei 3D Printing wird ein Objekt Schicht für Schicht aufgebaut. Dieses additive Verfahren ist der Grund, warum man die Technik Printing nennt, erinnert das doch an das Farbschichtenmodell im Laserdruck, wo das Blatt durch vier oder fünf Druckwerke geführt wird und die Farben übereinander auftragen werden.

Was 3D Printing so spannend macht, sind die vielfältigen Einsatzgebiete. Man produziert schon heute menschliche Ersatzteile und einer der Paypal-Gründer finanziert die Produktion von synthetischem Fleisch, dass Schicht für Schicht aus einem Drucker kommt. Mass Customization und Rapid Prototyping sind auf einmal nicht mehr nur Schlagworte, sondern könnten zum täglichen Handwerkszeug werden, weil dreidimensionale Unikate ähnlich einfach produzierbar sind wie zweidimensionale Ausdrucke.

Was auch immer im Bereich 3D Printing in den nächsten Jahren entstehen wird, es wird etwas passieren. Interessante News erfährt man am besten in Blogs zum Thema wie dem Voxelwerk (Voxel ist die dreidimensionale Entsprechung des bekannten Pixel). Schön zu sehen: Der 3D Printing Dienst Kraftwurx (inkl. API und Partnerkonzept). Und für alle, die nicht wissen, wie man sich 3D Druck vorstellen kann: Eine schöne Videosammlungzum Thema 3D Printing findet sich hier.

Montag, 11. März 2013

Mediennutzung der Generation Mobile

15.000 Smartphone-Nutzer aus 14 Länder wurden für die Global Mobile Media Consumption Study befragt. Interessantes Ergebnis: Bereits jetzt ist die mobile Nutzung der wichtigste Zugang zum Internet. Von den über sechs Stunden, die die Generation Mobile täglich mit Medien verbringt, werden 107 Minuten dem Smartphone gewidmet, 95 Minuten dem Internet per PC und nur noch 85 Minuten dem klassischen Fernsehen. Radio und Zeitung liegen zwar noch vor Tablet-Nutzung, aber deutlich hinter Mobile-Web, Internet und TV.
Quelle: entnommen aus Mobile-Zeitgeist

Wie führt man ein Interview?

Journalismus könne man nicht lernen. Journalismus sei eine Berufung und ein guter Journalist wird man durch journalistische Arbeit. So klingt es seit Jahrzehnten in deutschen Redaktionsstuben und Verlagen. Das ist natürlich genauso quatsch, wie die Aussage, ein guter Chirurg wird man nur durch Operieren. Sicher: Ohne Praxis keine Perfektion. Aber man muss auch Handwerkszeug und Basiswissen haben.

Genau in diesem Kontext las ich bei Poynter einen guten Artikel zum Thema "Wie Journalisten besserer Interviewer werden können". Chip Scanlan gibt acht gute Empfehlungen, die darstellen, was ein Interview von einem Gespräch unterscheidet.

1. Gut informiert beginnen. Ein Interview ist eine zielorientierte Fragetechnik und kein Plausch. Man muss sich vorbereiten, Fragen sammeln und Hintergründe recherchieren, sonst macht man kein Interview, sondern Small Talk.

2. Offene Fragen öffnen das Gespräch. Geschlossene Fragen eignen sich nur, um Fakten zu bestätigen. Ansonsten leitet man zu stark.Eine offene Frage liefert meist eine Geschichte mit offenem Ende, die man fortsetzen kann.

3. Zuhören. Journalisten sind oft selbstverliebt und fühlen sich großartig in ihrer Rolle als Fragesteller. Doch noch wichtiger als gut zu fragen, ist gut zuzuhören und sich Zeit zu lassen.

4. Mensch bleiben. Empathie heißt Einfühlungsvermögen und das ist wichtig, um in der Interviewsituation auch auf emotionaler zu signalisieren: Es geht nicht nur um die Story, sondern es geht um die Menschen.

5. Situation erfassen. Nicht nur das Gesagte ist interessant, sondern auch Gesten und Mimik des Gesprächspartners und die Rahmenbedingungen des Interviews. Wie sieht die Wohnung oder das Büro aus, welche Kleidung hat der Interviewpartner an, wirkt er müde oder gehetzt. Gute Interviewer hören zu und schauen hin und sprechen selbst nur wenig.

6. Regelwerk klären. Ein Interview beginnt man mit der Klärung der Spielregeln. Am Anfang solle klar sein, dass man ein Interview führt mit der Absicht der Veröffentlichung. Ein informelles Gespräch "unter 3" ist kein Interview.

7. Testen, testen, testen. Gute Interviewer zeichnen ihre Interviews auf und transkripieren sie, um daraus zu lernen. Welche Frage funktionieren, wie ist der Anteil Frage zud Antwort, lässt sich was verbessern. Das alleinige Vertrauen auf Eingebung hat nicht mit beruflicher Professionalität zu tun.

Freitag, 1. März 2013

2,5 Mrd sind online: So hat das Internet die Welt verändert

Manchmal - lange nicht immer - sagt ein Bild mehr als tausend Worte. So ist es bei dieser gelungenen Infographic, die in wichtigen Dimensionen zeigt, welchen Einfluss das Internet in den letzten Jahren gewonnen hat. Deshalb spare ich mir auch weiteren Text: das Bild sagt mehr als tausend Worte...
 
Online Revolution
Quelle: Mediabistro

Die 2-und-10-Regel:Produktentwicklung in kleinen Häppchen

Yammer, eine Art Facebook für den unternehmsinternen Einsatz, haben aus ihrer Erfahrung im Projektgeschäft einige interessante Thesen abgeleitet. Zentraler Aspekt: Klassisches Engineering gehört der Vergangenheit an und wird durch kleine, schnelle Projekte, die sich gegenseitig ergänzen abgelöst. Kris Gale, Director of Infrastrukcuture bei Yammer, berichtet auf Pandodaily über aktuelle Entwicklungen des Dienstes, der 2012 von Microsoft übernommen wurde.


Eine der wichtigsten Vorsätze bei Yammer heißt: pro Projektteam maximal 2-10 Personen, pro Projekt maximal einen Aufwand von 2 bis 10 Wochen, die sogenannte 2-and-10-rule. Durch die Verknappung wird die Effizienz von Projekten deutlich gesteigert. Und ein weiterer großer Vorteil: Man investiert nicht zu viel in falsche Annahmen, da man immer wieder seine Annahmen testen und unter Beweis stellen muss.