Montag, 29. Juni 2015

Die gefährlichsten Tiere der Welt

Hand aufs Herz: Hätten Sie's gewusst? Das gefährlichste Tier der Welt ist weder Krokodil, noch Hai, noch Löwe noch Elefant. Das gefährlichste Tier der Welt ist die Stechmücke oder im internationalen Umfeld meist Moskito oder Mosquito genannt. 725.000 Menschen fallen ihr jährlich zum Opfer. 
Die gefährlichsten Tiere der Welt (Quelle: arte)


Ok, mit ein bisschen Nachdenken kommt man drauf, denn die Stechmücke überträgt so unangenehme Krankheiten wie Malaria und das Denguefieber. Aber wenn man bedenkt, wie viel Angst Menschen vor Haiangriffen, Wölfen oder Bären haben, ist das schon erstaunlich. 

Interessant auch Platz 4 der Liste der gefährlichsten Tiere. Da steht der Hund - nicht weil er uns so oft beißt, sondern weil er ein beliebter Wirt für Tollwuterreger ist. 

Wer sich für die Killer-Mücken interessiert: Arte bringt am Feitag (26.6.2015, 21.35 Uhr) eine Dokumentation über Mücken, Info: http://future.arte.tv/de/muecken.

Samstag, 27. Juni 2015

Strategie-Palette: Die richtige Strategie für die Strategie finden

Strategieoptionen im Laufe der Zeit
(Quelle: Harvard Business Review)
Berater der Boston Consulting Group haben eine interessantes Buch geschrieben. Titel: Your Strategy Needs a Strategy. Das Thema: Mittlerweile gibt es so viele strategische Ansätze und erfolgsversprechende Konzepte, das es schwierig ist, den richtigen Ansatz für den konkreten Fall zu finden und zu nutzen. Denn, das ist vielfach nicht klar: Man kann strategische Ansätze nicht einfach kopieren oder nach Lust und Laune anwenden. Vielfach widersprechen sich Konzepte und Ideen, so dass man für die Strategieentwicklung selbst eine strategische Entscheidung zu treffen hat.

Strategieoptionen im Laufe der Zeit
(Quelle: Harvard Business Review)
Die Autoren, Martin Reeves, Knut Haanaes und Janmejaya Sinha, gliedern die zahlreichen Strategien nach unterschiedlichen Umweltbedingungen. Umwelten für Unternehmen können demnach eingeteilt werden nach Vorhersagbarkeit (Prognosequalität), Gestaltbarkeit und Härte. 

Aus den ersten beiden Dimensionen lässt sich einfach eine Vierfelder-Matrix entwerfen mit den vier Strategiegruppen klassisch, adaptiv, visionär und formend. Dies gilt in normalen Zeiten. In rauhen Zeiten hilft das alles nicht und das Unternehmen muss sich mit Hilfe einer Renewal-Strategie neu erfinden.

Welche Art von Strategie man braucht legen die Umwelt-
bedingungen fest (Quelle: Harvard Business Review)
Diese fünf Strategie-Gruppen bilden die Strategie-Palette, aus denen sich Manager und Unternehmer bedienen können, um sich periodenübergreifend auf Markt und Öffentlichkeit auszurichten. Die fünf Strategie-Gruppen der Strategie-Palette ordnen die Autoren fünf Top-Level-Handlungsempfehlungen zu:

  • Classical: Be big.
  • Adaptive: Be fast.
  • Visionary: Be first.
  • Shaping: Be the orchestrator.
  • Renewal: Be viable.
Die Strategie-Palette kann auf drei Ebenen angewendet werden: "to match and correctly execute the right approach to strategy for a specific part of the business, to effectively manage multiple approaches to strategy in different parts of the business or over time, and to help leaders to animate the resulting collage of approaches." (Quelle: Harvard Business Review)




Mittwoch, 10. Juni 2015

Wanderatlas Deutschland informiert (Juni 2015)

Neue Wandertipps aus dem Sauerland, dem Lahntal und dem
Krofdorfer Forst bei Gießen im GPS Wanderatlas
Hallo liebe Wanderfreunde,

im Juni beginnt der Sommer. Dazu schreibt das Lexikon Wikipedia: Der Sommer gilt "als die Jahreszeit der gesteigerten Lebensfreude. Dieses wird besonders auf durch die höheren Temperaturen veranlasste Aufenthalte im Freien zurückgeführt und durch die Sonnenstrahlen freigesetzte Hormone."

So frisch auf, hinaus ins Freie zur Hormonproduktion: Wir haben drei spannende Tourentipps aus Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen für euch:


  • herrliche Aussichten aufs Lahntal bietet die Vier-Türme-Tour (18km) in Bad Ems. Aber Achtung: die Anstiege sind nicht ohne. Man wird aber belohnt mit einer abwechslungs- und aussichtsreichen Wanderung
  • ebenfalls eine schöne Tour für den Sommer ist der Gleiberger Forstring (23km), der durch den Krofdorfer Forst nördlich von Gießen führt. Recht flach, viel Schatten, angenehme Luft: Der Gleiberger Forstring ist eine schöne Sommerwanderung im grünen Herzen Hessens


Als GPS Wanderweg des Monats stellen wir im Juni die Regionalpark-Rundroute Rhein-Main vor. Die Regionalpark-Rundroute führt großzügig herum um Frankfurt. Entlang der Strecke, die man auch gut radeln kann, wurden keine Kosten gescheut: neue Aussichtstürme, Kunstobjekte in der Landschaft, Infotafeln, eigene Sitzmöbel, alles vom Feinsten. Eine wirklich interessante Rundtour durch die Metropolregion Rhein-Main mit vielen attraktiven Stationen und abwechslungsreicher Natur.

Wir freuen uns natürlich auch auf viele neue Wandervorschläge von euch. Das Veröffentlichen neuer Wanderwege im GPS Wanderatlas ist denkbar einfach: Einmal anmelden, dann GPX-Datei hochladen, ein bisschen Beschreibungstext und nach Möglichkeit ein paar Bilder - fertig.

Wer immer aktuell bleiben möchte, folgt uns auf Twitter oder Facebook, wo wir alle neuen Touren und Sehenswürdigkeiten parallel veröffentlichen. 

Liebe Grüße vom Team des GPS Wanderatlas Deutschland!

Montag, 1. Juni 2015

Fit für den Pitch: BiTS Studierende informieren sich bei Ketchum Pleon

Studium mit Praxisbezug: Studenten der BiTS holen sich für
ihren Agentur-Pitch bei Ketchum Pleon letzte Profi-Tipps.
Wie arbeiten eigentlich Agenturen? Wer an der Business and Information Technology School (BiTS) in Berlin studiert, lernt das nicht nur in der Theorie. Im Fach Kommunikationsberatung und Agenturen müssen die Studierenden der Fächer Journalismus und Medienmanagement eine echte Kommunikationskampagne für einen Kunden entwickeln und dann ihre Ideen vor dem Kunden in einem Pitch präsentieren. Damit das bestmöglich gelingt, gibt’s nicht nur viel Input am Campus. Auch eine Exkursion steht mit auf dem Programm.

So konnten sich heute einige Studierende direkt bei Ketchum Pleon, einer der größten PR Agenturen in Deutschland, noch einmal präparieren, bevor die Pitch-Präsentation ansteht. Senior Consultant Martin Eckhardt stellte den BiTS-Studierenden den von Ketchum Pleon entwickelten RISC-Prozess zur Entwicklung einer Kommunikationskampagne vor.

Am Anfang einer erfolgreichen Kommunikationskampagne steht schlichte Arbeit: Recherche, Recherche und noch einmal Recherche. Der Kunde weiß meistens nicht exakt, was er benötigt. Das ist der Grund, warum er eine Agentur einschaltet. Und die muss sich erst einmal mit dem Kunden, dem Umfeld und den Zielgruppen vertraut machen. Das R im RISC-Prozess steht demnach für Research und folgt auf das Briefing des Kunden. Idealerweise werden die Rechercheergebnisse in einem Re-Briefing mit dem Kunden danach noch einmal abgestimmt. 

Ergebnis der Recherche-Phase ist das Finden von verborgenen Wahrheiten: den Insights, was für das I im RISC-Prozess steht. Ein Insight bringt etwas aus den Punkt, was nicht ausgesprochen wird, aber tatsächlich des Pudels Kern beschreibt. So etwa wie in BBDO’s Kampagne „Try something new today“. Hier sollte die Agentur für den Lebensmitteleinzelhändler Sainsbury’s 2,5 Milliarden Pfund zusätzlichen Umsatz generieren. Nicht eben trivial. Der Insight, den die Agentur herausfand: Die meisten Kunden langweilen sich beim Einkaufen. Sleep Shopping beschrieb den zentralen Insight, den die Agentur dann durch eine kreative Kampagne mit Jamie Oliver als Zugpferd umsetzte – und tatsächlich das Geschäft von Sainsbury’s massiv positiv beeinflusste.

Steht der Insight, muss eine Strategie – das S im RISC-Prozess – entwickelt werden. Dies betrifft sowohl den analytischen Teil (Ziele, Zielgruppen), als auch die Kreativ-Strategie und die Konsequenzen der Kampagne. Last not least muss die Strategie kreativ umgesetzt werden. Creativity ist der bunte Teil der Arbeit und beschäftigt sich mit der Ausgestaltung der konkreten Kommunikationsangeboten. 
PESO-Struktur zur Strukturierung der
verschiedenen Medien-Kanäle, die in einer
Kampagne bespielt werden sollem

Am Ende des RISC-Prozesses setzt das Programming ein: Die Fragestellungen, welche Medien und Maßnahmen konkret eingesetzt werden. Dabei nutzt man heute im Umfeld konvergenter Medien zunehmend das PESO-Modell, das die Medien nicht mehr technologisch gruppiert (Print, TV etc.), sondern zwischen bezahlten (paid), verdienten (earned), geteilten (shared) und eigenen (owned) Medien unterscheidet. 

Stehen die Kampagnenkonzeption und Creatives geht es schließlich im Agentur-Alltag ganz konkret darum, den Kunden von der eigenen Idee zu überzeugen. Dies geschieht in der Pitch-Präsentation. Hier spiegeln sich die Eckdaten der Konzeption und Umsetzung wider und werden durch einen „hot start“ und einen „compelling close“ eingerahmt. 

Nach diesem motivierenden Abschlusstraining, haben die BiTS-Studierenden jetzt noch einmal drei Tage Zeit, ihrer Pitch-Präsentation den letzten Feinschliff zu geben und dann vor dem Kunden und dem Seminarleiter, Prof. Dr. Thomas Becker, ihr Konzept „zu verkaufen“.